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2009 (10 Läufe)
3. Lauf - Norisring/Nürnberg - 26. - 28. Juni 2009
Stand 2009 nach
6 von 20 Rennen
1 Bianchi 32
2 Vietroris 23
3 Vernay 22
4 Merhi 20
5 Bird 17
6 Coletti 12
7 Sims 9
8 Bottas 9
9 Mäki 9
10 Hartley 8
11 Guitierrez 5
12 Waldschmidt 5
13 Mustonen 4
14 Geronimi 2
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2. Rennen - Sonntag:

Christian Vietoris triumphiert am Norisring

Zum zweiten Mal in Folge entschied Christian Vietoris (Mücke Motorsport) ein Sonntag-Rennen der Formel 3 Euro Serie für sich. Der 20-jährige Deutsche siegte auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring vor Jean Karl Vernay (Signature) und Jules Bianchi (ART Grand Prix).

In einem ereignisreichen Rennen, das von insgesamt drei Safety-Car-Phasen geprägt wurde, holte Atte Mustonen (Motopark Academy) mit dem vierten Rang das beste Ergebnis seines erst in dieser Saison in die Euro Serie ein-gestiegenen Teams Motopark Academy. Bianchi bleibt nach sechs Saison-rennen Tabellenführer der stärksten Nachwuchsserie der Welt.

Nach dem Start bog Pole-Mann Sam Bird (Mücke Motorsport) als Führender in die erste Kurve. Der Brite hielt die erste Stelle bis zur fünften Runde, dann verbremste sich Alexander Sims und kollidierte mit seinem Landsmann. Bird schied aus und Roberto Merhi (Manor Motorsport) übernahm Rang eins. Der Spanier wurde wenig später von Christian Vietoris überholt, der sich fast bis zum Ende des Rennens gegen Jean Karl Vernay wehren musste. In der Schlussphase konnte Vietoris sich schließlich absetzen, weil Jules Bianchi massiv Druck auf den Zweitplatzierten Vernay ausübte.

Christian Vietoris (Mücke Motorsport):
„Ich freue mich über den Sieg und die wichtigen Punkte. Es wäre allerdings schön, wenn wir das bald auch am Samstag schaffen könnten. Zu Beginn profitierte ich vom Unfall meiner beiden Teamkollegen Alexander Sims und Sam Bird. Später war es wichtig, eine Lücke auf Jean Karl und Jules heraus-zufahren, denn die beiden waren sehr schnell.“

Jean Karl Vernay (Signature):
„Ich bin in der Anfangsphase gleich zweimal mit Esteban Gutierrez anein-ander geraten, danach war mein Seitenkasten hinüber. Ohne diese Probleme hätte ich auch gewinnen können, aber ich kann auch mit dem zweiten Platz gut leben.“

Jules Bianchi (ART Grand Prix): „Nach dem Start war ich an der falschen Stelle und bin bis auf Rang zehn zurückgefallen. Dann konnte ich mich aber wieder nach vorne kämpfen. Das Duell mit Jean Karl in den letzten Renn-runden war klasse. Der dritte Platz bringt mir wieder wichtige Punkte im Kampf um den Titel.“

1. Rennen - Samstag

Bianchi gewinnt Regen-Chaos auf dem Norisring

In einem von einer Regen-Unterbrechung geprägten Rennen der Formel 3 Euro Serie auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring gewann Jules Bianchi (ART Grand Prix) vor Alexander Sims (Mücke Motorsport) und Stefano Coletti (Prema Powerteam). Bianchi übernahm die Führung nach dem Restart, der wegen eines Unfalls in der ersten Runde und der nachfolgenden Safety-Car-Phase nötig wurde und fuhr einem sicheren Sieg entgegen. Für den Tabel-lenführer der stärksten Nachwuchsserie der Welt war es der zweite Saison-sieg im fünften Rennen des Jahres.

Das Rennen begann mit einem Massenunfall, bei dem insgesamt fünf Fahrer ausschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rookie Alexander Sims die Führung inne, doch beim Restart zog sein Verfolger Bianchi an ihm vorbei und setzte sich vom Feld ab. Sims hingegen steckte in einem Kampf mit Stefano Coletti, Esteban Gutierrez (ART Grand Prix) und Roberto Merhi (Manor Motorsport), in dem sich der britische Rookie schließlich durchsetzte. Für den Mücke-Piloten war es der erste Podestplatz in der Formel 3 Euro Serie. Stefano Coletti komplettierte das Podium.

Jules Bianchi (ART Grand Prix):
„Mein Start war nicht besonders gut, aber mein Restart nach dem Safety-Car dafür umso besser. Ich habe dann versucht, eine Lücke zu meinen Verfolgern herauszuarbeiten, was mir gelungen ist. Mein Auto war gut und ich bin immer noch Führender der Formel 3 Euro Serie, damit bin ich zufrieden.“

Alexander Sims (Mücke Motorsport):
„Es war komisch, das Rennen nach der Unterbrechung noch einmal zu star-ten, um noch eine Runde hinter dem Safety Car zu fahren. Beim Restart nach dem Unfall in der ersten Runde war ich nicht gut und Jules zog an mir vorbei. Aber was soll’s, ich stehe zum ersten Mal auf dem Podest in der Formel 3 Euro Serie.“

Stefano Coletti (Prema Powerteam):
„Es war seltsam, für nur noch eine Runde hinter dem Safety-Car noch einmal loszufahren. Man hätte sich das sparen können oder sollte noch zwei oder drei Runden mehr fahren. Über den dritten Platz freue ich mich trotzdem.“

 
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