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3. Rennen - Sonntag:
Daniel Juncadella feiert vierten Saisonsieg
Nach
zwei Siegen seines Teamkollegen Roberto Merhi (Prema Powerteam)
holte Daniel Juncadella (Prema Powerteam) im dritten Rennen
des Wochen-endes auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke
des Nürburgrings den ersten Platz. Der Spanier fuhr nach 29
Rennrunden 0,865 Sekunden vor Roberto Merhi ins Ziel. Nigel
Melker (Mücke Motorsport), Führender der Rookie-Wertung in
der Formel 3 Euro Serie, komplettierte das Podest. In der
Fahrerwertung konnte Roberto Merhi seinen Vorsprung weiter
vergrößern und hat nun 64 Punkte mehr auf seinem Konto als
der neue Zweitplatzierte Daniel Juncadella. Marco Wittmann
(Signature) fiel auf den dritten Gesamtrang zurück.
Polesitter Daniel Juncadella gewann den Sprint zur ersten
Kurve vor Roberto Merhi. Bei dieser Reihenfolge blieb es über
das gesamte Rennen. Spannen-der ging es im Kampf um den dritten
Platz zu, der zunächst von Nigel Melker belegt wurde. Gegen
Rennmitte wurde er von Felix Rosenqvist (Mücke Motor-sport)
überholt, doch der Schwede machte wenig später einen Fahrfehler
und musste Melker und Laurens Vanthoor (Signature) passieren
lassen. Der Bel-gier verlor seine vierte Position zwei Umläufe
später wieder an Rosenqvist, der das Ziel als Vierter vor
Vanthoor erreichte.
Daniel Juncadella (Prema Powerteam):
„Für mich war wichtig, dieses Rennen zu gewinnen, nachdem
ich von der Pole-Position gestartet bin. Es ist mir das gesamte
Rennen lang nicht ge-lungen, meinen Verfolger Roberto abzuschütteln.
Ich bin aber ruhig geblieben und habe vor allem nach vorne
geschaut.“
Roberto Merhi (Prema Powerteam):
„Gestern war ein toller Tag für mich mit zwei Siegen in beiden
Rennen der Formel 3 Euro Serie. Mein Start war wirklich gut
und ich wäre fast in Führung gegangen. Im Kampf um den Sieg
bin ich kein zu großes Risiko einge-gangen, denn es geht für
mich um den Titel und auch zweite Plätze bringen viele Punkte.“
Nigel Melker (Mücke Motorsport):
„Mein Start war nicht gut, ich habe eine Position gegen Roberto
verloren. Aber ich denke, dass ich ihn im Rennen sowieso nicht
hätte hinter mir halten können, die Prema-Autos waren hier
einfach zu schnell. Ich freue mich aber auch über meinen dritten
Platz.“
2. Rennen - Samstag
Roberto Merhi holt zweiten Sieg des
Tages
Nachdem
Roberto Merhi (Prema Powerteam) bereits am Vormittag das 16.
Saisonrennen der Formel 3 Euro Serie gewann, beendete er auch
den zwei-ten Lauf des Wochenendes auf dem ersten Platz. Auf
dem 3,629 Kilometer langen Sprintkurs des Nürburgrings war
der Spanier bei leichtem Nieselregen 2,319 Sekunden schneller
als Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport). Für den Schweden
war es ebenfalls der zweite Podestplatz an diesem Tag. Rang
drei ging an Laurens Vanthoor (Signature). Merhi baute mit
seinem siebten Sai-sonerfolg seine Führung in der Fahrerwertung
weiter aus.
Roberto Merhi begann vom achten Startplatz, fand sich nach
der ersten Runde aber bereits auf Rang zwei wieder. In der
Folge kämpfte er mit Nigel Melker (Mücke Motorsport) um die
Führung, bevor der niederländische Rookie wegen eines Frühstarts
mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurde. Felix Ro-senqvist
startete wie Merhi und Melker gut in das Rennen. Nach nur
einem Umlauf hatte er bereits Position drei inne. Durch die
Bestrafung seines Team-kollegen Melker übernahm er Rang zwei.
Pole-Sitter Kimiya Sato (Motopark) konnte hingegen nicht lange
von seinem Vorteil profitieren, der Japaner geriet schon in
der ersten Kurve ins Kiesbett und fiel zurück. Das Rennen
beendete er auf Platz fünf.
Roberto Merhi (Prema Powerteam):
„Mein Start war nicht so gut, aber in der ersten und zweiten
Kurve war ich am richtigen Ort und konnte jeweils Positionen
gewinnen. Am Ende bin ich das Rennen wegen des leichten Regens
vorsichtig zu Ende gefahren.“
Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport):
„Bisher war es ein gutes Wochenende für mich, ich stand nach
beiden Rennen auf dem Podest. Das Rennen war teilweise nicht
einfach zu fahren. Vor allem die erste Kurve war sehr rutschig,
der Rest der Strecke war trockener.“
Laurens Vanthoor (Signature):
„Drei Runden vor Schluss habe ich mich vor der ersten Kurve
verbremst und dabei Zeit verloren. Danach war der Abstand
zu meinem Vordermann zu groß, um noch eine Chance auf den
zweiten Platz zu haben. Prema und Mücke sind hier schneller
als wir, aber wir geben nicht auf und haben schon Ideen, um
wieder an die Spitze zu kommen.“
1. Rennen - Samstag
Spanischer Doppelsieg in der Eifel
Roberto
Merhi (Prema Powerteam) gewann den 16. Saisonlauf der Formel
3 Euro Serie auf der 3,629 Kilometer langen Kurzanbindung
des Nürburgrings vor seinem spanischen Landsmann Daniel Juncadella
(Prema Powerteam). Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) belegte
den dritten Rang. Merhi baute mit seinem sechsten Saisonerfolg
in der Euro Serie seine Führung in der Fahrerwertung weiter
aus und er hat nun 48 Zähler Vorsprung auf Marco Witt-mann
(Signature). Der Deutsche beendete das Rennen auf dem Nürburgring
als Sechster hinter seinem Teamkollegen Laurens Vanthoor (Signature).
Am Start setzte sich Daniel Juncadella in Führung; Roberto
Merhi überholte ihn schon in der ersten Runde und fuhr einem
sicheren Sieg entgegen. Auch die zweite Position seines Teamkollegen
Daniel Juncadella war in den ins-gesamt 29 Rennrunden nicht
in Gefahr. Im teaminternen Duell von Mücke Motorsport um den
dritten Platz setzte sich Felix Rosenqvist durch. Der Schwede
verwies Nigel Melker (Mücke Motorsport), den besten Rookie
der Formel 3 Euro Serie, auf Position vier.
Roberto Merhi (Prema Powerteam):
„Das Rennen war super. Ich konnte Daniel in der ersten Runde
überholen und einen Vorsprung herausfahren. Prema war in den
Jahren zuvor auf dem Nür-burgring nie ganz vorne dabei, aber
dieses Jahr ist das Auto wirklich klasse.“
Daniel Juncadella (Prema Powerteam):
„Nach dem Start war ich noch Erster. Aber in der dritten Kurve
verpasste ich den Bremspunkt und Roberto startete einen Angriff
auf mich, der für mich überraschend kam. Danach war er etwas
schneller als ich und ich konnte nichts mehr entgegen setzen.
Nun hoffe ich, dass ich das Rennen am Sonntag gewinnen kann,
wenn ich wieder von der Pole-Position starte.“
Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport):
„Mein Start war gut, aber gegen die beiden Prema-Fahrer Roberto
und Dani hatte ich keine Chance. Dennoch habe ich alles gegeben,
bin jede Runde wie im Qualifying am Limit gefahren und konnte
mich von meinem Teamkollegen Nigel Melker absetzen. Ich denke,
es war eines meiner besten Rennen.“
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