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GP
von San
Marino / Imola
(62
Runden = 305,432 km) - 14.00 Uhr MESZ
Erster
Ferrari-Sieg durch Michael Schumacher seit 16 Jahren beim Heimspiel
in Imalo

Der
zweifache deutsche Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher machte
ganz Italien glücklich. Er gewann auf Ferrari im italienischen
Imola den Großen Preis von San Marino und beendete damit auf
der Hausstrecke von Ferrari eine 16 Jahre lange Durstrecke in Norditalien.
Der letzte Sieg der Roten im "Autodromo Enzo e Dino Ferrari"
datiert aus dem Jahre 1983 mit dem Franzosen Patrick Tombay. Und
nun feierten Michael Schumacher und Ferrari in einem unüberschaubaren
Meer von roten und gelben Ferrari-Fahnen der mehr als 150.000 Tifosi
diesen beinahe schon historischen Sieg. Nach 62 Runden drehte Schumacher
den Spieß vin 1998 um und verwies seinen härtesten Verfolger,
den schottischen Vorjahressieger David Coulthard im McLaren-Mercedes
um 4,200 Sekunden auf den zweiten Platz. Mit seinem ersten Saisonsieg
übernahm Schumacher nach dem dritten von 16 WM-Läufen
nun mit 16 Punkten die Tabellenführung, gefolgt von Eddie Irvine,
der im zweiten Ferrari, auf Rang vier liegend, in der 44. Runde
mit Motorschaden ausschied. Dritter mit einer Runde Rückstand
wurde der Brasilianer Rubens Barricchello auf Stewart-Ford.
"Dieser
Sieg gehört zu meinen schönsten. Es ist einfach ein unbeschreibliches
Gefühl, auf der Hausstrecke von Ferrari zu gewinnen. Ich bin
froh, daß ich es war, der für Ferrari und für ganz
Italien diesen so wichtigen Sieg geholt hat", freute sich Schumacher
über diesen Triumph, den Ferrari wieder einmal durch eine gelungene
Zwei-Boxen-Strategie geholt hat. "Unsere Taktik ist wieder
einmal ausgezeichnet aufgegangen. Eigentlich wollten wir nur einen
Stopp einlegen, doch im Rennen hat Ross Brawn wieder seine Zauberkünste
gezeigt und einen zweiten Boxenstopp vorgeschlagen."
Pech
hatte der amtierende Weltmeister Mika Häkkinen. Bis zur 17.
Runde lag er klar mit mehr als 15 Sekunden in Führung, als
er eingangs Start und Ziel einen Schlenker machte, den McLaren-Mercedes
nicht abfangen konnte und in die Begrenzungsmauer knallte. Damit
ging sein Teamkollege Coulthard in Führung. Als der Schotte
in der 34. Runde an die Boxen kam, setzte ich Schumacher an die
Spitze und gab diese trotz seines zweiten Stopps nicht mehr ab.
Pech hatte auch sein Bruder Ralf, der mit dem Williams Supertec
im 29. Umlauf, auf Rang sieben liegend, ausrollte. Ihm folgte in
der 45. Runde Heinz-Harald Frentzen, auf Platz vier, der mit seinem
Jordan Mugen-Honda auf dem Öl des geplatzten Ferrari-Motors
von Irivine ins Aus rutschte.
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Ergebnis nach 62 Runden:
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Pl.
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Fahrer
/ Fahrzeug |
Zeit
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1
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M.
Schumacher - Ferrari |
1h33:44,792"
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|
2
|
Coulthard
- McLaren-Mercedes
|
+
4,200"
|
|
3
|
Barricchello
- Stewart Ford
|
+
1 Runde
|
|
4
|
Hill
- Jordan Mugen-Honda
|
+
1 Runde
|
|
5
|
Fisichella
- Benetton Playlife |
+
1 Runde"
|
|
6
|
Alesi
- Sauber Petronas |
+
1 Runde
|
|
7
|
Salo
- BAR Supertec |
+
3 Runden
|
|
8
|
Badoer
- Minardi Ford
|
+
3 Runden
|
|
9
|
Gene
- Minardi Ford |
+
3 Runden
|
|
10
|
Herbert
- Stewart Ford
|
+
4 Runden
|
|
11
|
Zanardi
- Williams Supertec
|
+
4 Runden
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WM-Stände
nach 3 von 16 Läufen:
Fahrer:
1. Michael Schumacher:
16 Punkte
2. Eddie Irvine: 12
3. Mika Häkkinen: 10
3. Heinz-Harald Frentzen: 10
5. Ralf Schumacher: 7
6. David Coulthard: 6
6. Rubens Barriccehllo: 6
8. Giancarlo Fisichella: 5
8. Damon Hill: 3
10. Olivier Panis: 1
10. Pedro de la Rosa: 1
10. Jean Alesi: 1
Konstrukteur:
1. Ferrari: 28 Punkte
2. McLaren-Mercedes: 16
3. Jordan Mugen-Honda: 13
4. Williams Supertec: 7
5. Stewart Ford: 6
6. Benetton Playlife: 5
7. Arrows TWR: 1
7. Prost Peugeot: 1
7. Sauber Petronas: 1
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