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XGerman
500 vom 13. bis 15. September 2001 - EuroSpeedway
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Zeitplan
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| Donnerstag,
13.09. |
09.00
- 19.00 |
Freies
Training |
| Freitag,
14.09. |
08.00
- 15.30 |
Qualifying |
| Samstag,
15.09. |
08.00
. 10.00 |
Warm.up |
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Ab
13.30 |
German
500 |
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Ergebnis
nach 154 Runden (Safety-Car)
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Info 7: Zanardi außer Lebensgefahr
Der am Samstag schwer verunglückte Champ-Car-Pilot
Alex Zanardi be-findet sich außer Lebensgefahr. Dies bestätigte Sina
Vogt, die Spre-cherin des Unfall-Krankenhauses Berlin am Montag. "Der
Zustand ist aber weiter kritisch", erklärte sie. Noch immer bestehe
die Gefahr des Herz- oder Lungenversagens. Am Montag sei eine zweite
Operation durchgeführt worden, die die Mediziner als "Second Look"
bezeichnen.
Der Italiener, dem nach dem Crash im Unfall-Krankenhaus Berlin- Marzahn
beide Beine amputiert werden mussten, war am Sonntag auf der Intensiv-station
für unbestimmte Zeit in künstliches Koma versetzt worden, um seine
Körperfunktionen zu stabilisieren. Er hatte zudem eine Fraktur des
Beckens erlitten und musste hohe Blutverluste hinnehmen. Meldungen,
wonach sich der Gesundheitszustand Zanardis am Sonntagabend verschlechtert
habe, wurden am Montag von der Krankenhaus-Sprecherin dementiert.
Nach dem folgenschweren Unfall wird es keine Ermittlungen gegen die
Betreiber geben. Dies teilte die Cottbuser Oberstaatsanwältin Petra
Hertwig auf dpa-Nachfrage mit. Ein Staatsanwalt hatte nach dem tragischen
Un-glück an der Rennstrecke Spuren gesichert. "Nur für den Fall, den
natürlich niemand erhofft, dass der Verunglückte stirbt, müssten wir
tätig werden", erklärte Petra Hertwig. Daher müsse das Beweismaterial
gesichert werden. "Wie sich das Geschehen momentan darstellt, besteht
jedoch kein Anlass für Ermittlungen, zumal das Unglück nach bisherigen
Erkenntnissen nicht auf technische Mängel an der Strecke zurückzuführen
ist", fügte sie hinzu.
Nach zwei tödlichen Unfällen auf dem Lausitzring im April und Mai
hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu den Unglücksursachen
eingeleitet. Diese wurden inzwischen abgeschlossen. "Die Verfahren
wurden eingestellt. Es wurde keinerlei strafrechtliche Verantwortung
der Betreiber festgestellt", erklärte Petra Hertwig weiter. Am Eurospeedway
geht man davon aus, das der Unfall keine Imageschäden hervorrufen
werde. "Alle haben uns bestätigt, dass der Unfall in keiner Weise
durch die Rennstrecke bedingt war", erklärte Eurospeedway-Geschäftsführer
Hans-Jörg Fischer. Cart-Präsident Joe Heitzler hatte zuvor bestätigt,
dass die Champ-Car-Serie auf jeden Fall bis zum Jahr 2005 in der Lausitz
Station machen
Info 6:
Ein Fluch liegt über dem Eurospeedway in der Lausitz.
Ein schrecklicher Unfall, bei dem der Italiener Alex Zanardi am Samstag
beide Beine verlor, überschattete die Premiere der US- Champ-Car-Serie,
die zuvor schon wegen der Terrorakte in den USA unter keinem guten
Stern gestanden hatte. Den fast 88 000 Zuschauern auf dem Lausitzring
stockte der Atem, als sich der für das Mo-Nunn- Team fahrende Formel-1-erfahrene
Pilot in der 142. Runde aus der Boxengasse kommend drehte und plötzlich
quer auf der Rennpiste stand, als der Kanadier Alex Tagliani mit 320
Stundenkilo-metern in seinen Boliden raste.
Nach dem Crash litt der frühere Team-Gefährte von Ralf Schumacher
unter starken Blutverlusten. Nach einer dreistündigen Operation in
der Berliner Unfallklinik Marzahn, in die er im dem Helikopter transportiert
worden war, befand sich der Azzurri weiter in einem überaus kritischen,
aber stabilen Zustand, wie Steve Olvey, der Chefarzt der US-Cart-Organisation
am Sonntag erklärte. Eine Beckenfraktur muste dagegen nicht operativ
behandelt werden.
Tagliani kam mit dem Schrecken davon. Bei Röntgenuntersuchungen wurden
nur Prellungen, aber keine Brüche festgestellt. Er bleibt zur medizinischen
Beobachtung noch ein, zwei Tage im Krankenhaus. "Ihn trifft keine
Schuld. Bei diesem Tempo kannst Du nicht mehr ausweichen", meinte
der Schwede Kenny Bräck (Team Rahal), der das Rennen, das auf den
letzten zwölf der 154 Runden hinter dem Safety- Car beendet wurde,
gewann. Mit seinem vierten Saisonsieg führte er nun die mit einer
Million Dollar dotierte Gesamtwertung an.
"Bisher habe ich für die Menschen in Amerika gebetet, jetzt muss ich
auch für Alex beten", zeigte sich der zweitplatzierte Max Papis (Team
Rahal) tief betroffen. Er konnte nicht wie andere seiner Fahrer-Kollegen
sofort zur Tagesordnung übergehen und war in Gedanken nur bei seinem
Landsmann. Zuvor hatte sich Zanardi wegen der Bilder aus Amerika noch
Beistand bei Cart-Pfarrer Phil Rea geholt.
Nach einem verkorksten Jahr in der Formel 1 und einer einjährigen
Pause war der Honda-Reynard-Pilot, der die Cart-Serie 1997 und 1998
gewonnen hatte, mit seinen Leistungen in dieser Saison völlig unzufrieden
und wollte offenbar beweisen, dass er mit 34 Jahren noch nicht abgeschrieben
werden darf. Von Platz 22 gestartet, kämpfte er sich bis in die Spitze
vor, ehe der Crash seine Karriere jäh stoppte. "Schon wieder Blut
auf dem Lausitzring, auf dieser verdammten Rennstrecke. Und schon
wieder ist es italienisches Blut. Was für ein Drama", titelte am Sonntag
die "Gazzetta dello Sport". Die ARD hatte sich unmittelbar nach dem
Unfall aus ihrer Live-Übertragung ausgeblendet. Auch an der Strecke
setzten sofort die Diskussionen um die Sicherheit derartiger Hochgeschwindigkeitsrennen
und des Eurospeedways im Speziellen ein.
Erst im Frühjahr hatte die erst eineinhalb Jahre alte Piste zwei Todesopfer
zu beklagen gehabt: Am 26. April starb der Italiener Michele Alboreto
(Audi) bei Testfahrten für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, am 11.
Mai wurde ein Streckenposten bei den Trainingsrunden für das Deutsche
Tourenwagen Masters getötet.
"Die Strecke wurde von allen gelobt. Ich bin Christ und glaube daher
nicht, dass der Lausitzring unter einem schlechten Stern steht", erklärte
Eurospeedway-Geschäftsführer Hans-Jörg Fischer, nachdem fast 150 000
Zuschauer an den drei Tagen die Veranstaltung besucht hatten. Nach
seiner Ansicht sei dem schockierenden Unfall ein Fahrfehler von Zanardi
vorausgegangen. "Es war ein normaler Rennunfall", konstatierte Fischer.
Spekulationen gingen davon aus, dass zu kalte Reifen und eine zu hohe
Geschwindigkeit Ursache des Drehers waren, der zu der Katastrophe
führte. "Die Strecke ist fantastisch. Ich bin sicher, dass die Cart-Familie
hierher zurückkehrt. Aber man sollte überlegen, ob nicht zwischen
Piste und Boxengasse eine Mauer oder ein Zaun errichtet werden sollte",
schlug Derek Walker, Chef des Walker Racing Teams, vor.
Info 5:
Schwerer Unfall mit Alex Zanardi
Beide Beine verloren
Die Europa-Premiere des schnellsten Autorennens der Welt auf dem Eurospeedway
Lausitz ist am Samstag von einem schweren Unfall des Italieners Alex
Zanardi überschattet worden. Den 88 000 Zuschauern stockte in der
143. von 154 Runden der Atem, als sich Zanardi in seinem Honda Reynard
bei der Ausfahrt aus der Boxengasse überraschend drehte und seitlich
vom Boliden des Kanadiers Alex Tagliani erfasst wurde. Sofort wurde
beiden Verunglückten medizinische Hilfe zuteil.
Nach Auskunft des Medizinischen Direktors der Cart-Organisation, Steve
Olvey, wurde wenig später mitgeteilt, dass der Zustand Zanardis sehr
kritisch sei. Er habe beide Beine verloren, eines unterhalb und eines
oberhalb des Knies, und leide unter großem Blutverlust. Er atme jedoch
selbst und zeige Reaktionen. Tagliani sei bei Bewusstsein, es gehe
ihm schon besser. Er klage über Rückenschmerzen. Beide Piloten waren
mit Helikoptern in die Unfallklinik Berlin-Marzahn transportiert worden.
Zanardi befand sich nach Auskunft von Olvey bei seiner Einlieferung
gegen 18.00 Uhr in einem stabilen Zustand. Die Ärzte begannen sofort
mit einer komplizierten Operation. Eurospeedway-Geschäftsführer Hans-Jörg
Fischer erklärte, dass dem schockierenden Unfall offensichtlich ein
Fahrfehler des früheren Formel-1-Piloten vorausgegangen ist. "Es war
ein normaler Rennunfall. Wir alle bedauern ihn sehr. Ich glaube aber
nicht, dass deshalb der Lausitzring unter einem schlechten Stern steht",
fügte er hinzu.
Fischer nahm damit Bezug auf zwei Todesfälle im Frühjahr. Im April
starb der Italiener Michele Alboreto in seinem Audi bei Testfahrten
für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wenig später wurde ein Streckenposten
bei den Trainingsrunden für das Deutsche Tourenwagen Masters getötet.
Das Rennen, das zuvor ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der
Terroranschläge in den USA gestanden hatte, wurde hinter dem Safety-Car
und einem Sieg des Schweden Kenny Bräck zu Ende geführt, der mit seinem
vierten Saisonerfolg die Führung in der mit einer Million Dollar dotierten
Gesamtwertung übernahm.
Der Sieger dachte an den Verunglückten. "Wir können nur für Alex beten.
Ich hoffe, dass er schnell wieder hergestellt ist", meinte der Schwede.
"Wir können heute nicht feiern", brachte der Brasilianer Tony Kanaan,
der bei beiden Trainingssessions der Schnellste war, die gemischten
Gefühle der Piloten in dem Rennen auf den Punkt.
Die Veranstaltung, die als fröhliches Fest des "American way of drive"
geplant war, stand ohnehin ganz im Zeichen der Betroffenheit und des
Mitgefühls mit den Opfern der jüngsten Terrorserie. Daher begann das
Rennen, das in "The American Memorial" umbenannt wurde, mit einer
Gedenkrunde der 27 Boliden durch die Boxengasse. "Wir wollten mit
dem Rennen unsere Sympathie mit den Menschen in unserer Heimat aus-drücken",
erklärte Joe Heitzler, der Präsident der Organisation Cart (Championship
Auto Racing Teams), die erst zwei Tage zuvor Grünes Licht für die
erste Rennshow der Serie in Europa gegeben hatte.
Unmittelbar vor dem Start hatte Ministerpräsident Manfred Stolpe die
Amerikaner in diesen schweren Stunden der Solidarität der Brandenburger
und aller Deutschen versichert. Am Samstagmorgen hatte der Veranstalter
der Champ-Car-Serie mehr als 1,2 Millionen Mark (550 000 Dollar) für
die Opfer der Terroranschläge gespendet. Nachdem die Fahrer bereits
eine Spende von 50 000 Dollar an das Rote Kreuz übergeben hatten,
entschied die Cart- Führung noch vor der Europapremiere der Rennserie
am Eurospeedway Lausitz, ihre kompletten Renneinnahmen in Höhe von
500 000 Dollar dem World Trade Center-Spendenfonds zur Verfügung zu
stellen. "Eigentlich ist Geld nichts im Moment, aber es ist alles,
was wir jetzt tun können", meinte Tony Kanaan.
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Startaufstellung
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Info 4:
Nach über 30-stündiger Wartezeit wegen Dauerregens
ist am Freitag der Startschuss zur Europapremiere der Champ-Car-Serie
auf dem Eurospeedway Lausitz gefallen. Nachdem noch am Morgen alle
Starts wegen nasser Fahrbahn abgesagt werden mussten, konnten die
850-PS-Boliden am Nachmittag die ersten Trainingsrunden auf dem Tri-Oval
absolvieren. Bei noch nicht optimalen Fahrbahnbedingungen wurden auf
Anhieb Durchschnitts-Geschwindigkeiten für die 3,2-km-Runde von über
320 Stundenkilometern erzielt, die Spitze lag bei etwa 370 km/h.
Ganz vorn dabei waren auf Anhieb die Mitfavoriten Kenny Bräck (Schweden/Rahal)
und Michael Andretti (USA/Motorola). Dennoch ist das Hauptrennen am
Samstag auf Grund ungünstiger Wetterprognosen weiter gefährdet. Für
die Abstimmung der Rennwagen benötigen die Piloten unbedingt eine
zweite Trainingssession, die nun am Samstagvormittag mit dem Warm
Up erfolgen soll. Sollte am Samstag aus Witterungsgründen kein Training
möglich sein, bliebe nur der Sonntag als Ausweichtermin. Der ursprünglich
als Ersatztermin genannte Montag kommt wegen des Transportaufwands
zur nächsten Station im britischen Rockingham wohl nicht mehr in Frage.
Nachdem schon tags zuvor keiner der Boliden die Boxengasse verlassen
konnte und das für Freitag-Nachmittag geplante Qualifying ausgefallen
war, setzte der Regen am Morgen unmittelbar vor der ersten Startzeit
ein. Erst als nach einer Wetterberuhigung die Piste von Sonderfahrzeugen
getrocknet worden war, wurden die ersten Starts möglich. Die Startaufstellung
für die "German 500" erfolgt in jedem Fall nach dem Gesamtklassement.
Am Freitag weilten bereits rund 40 000 Motorsportfans an der modernsten
Rennstrecke Europas. Tags zuvor hatten die Veranstalter von offiziell
21 000 Zuschauern gesprochen.
Sollte das Rennen ausfallen, würden die Fans am Schlusstag ihr Geld
zurück erhalten. Der Organisatoren hatten zuvor die mehr als zwölf
Millionen Mark teure Veranstaltung mit knapp 900 000 Mark gegen Witterungsunbilden
versichern lassen. Der Superstar der Serie, Michael Andretti, war
erst Morgen an der Rennstrecke eingetroffen. Er hatte auf Grund des
Flugverbots nach der Terror-Tragödie in seiner Heimat nicht eher das
Land verlassen können. Der einstige Formel-1-Pilot ist mit 41 Champ-Car-Siegen
der Rekordhalter der Cart-Serie. Er rangiert im aktuellen Gesamtklassement
mit 103 Punkten auf Platz vier hinter den beiden Brasilianern Gil
de Ferran (115) und Helio Castroneves (110) sowie dem Schweden Kenny
Bräck (110).
Info 3:
Bedrückt wirkt er, kein Lächeln geht über seine
Lippen. US-Star Michael Andretti gibt sich überaus konzentriert, wehrt
erst einmal alle Interview-Wünsche ab. "Wenn er sich äußert, dann
nur über das Sportliche", lässt Motorola-Pressesprecher Rey Hosetovic
durchklingen. Die Tragödie wird verdrängt: "Business as usual". Der
38-jährige Andretti gilt als der unumstrittene "Mr. Champ Car": Die
US-High-Speed-Rennserie ohne Michael Andretti, das wäre wie ein Formel-1-Rennen
ohne Michael Schumacher.
Fast hätten die zehntausenden Fans auf dem Eurospeedway Lausitz aber
auf ihren Superstar verzichten müssen, denn nach der blutigen Terror-Attacke
in den USA hing der Mann aus Pennsylvania zwei Tage in seiner Heimatstadt
Nazareth fest. Erst am Donnerstagabend gelang ihm mit einem Privatjet
die Ausreise, am Freitag gegen 7.00 Uhr landete er aus Irland kommend
in Berlin.
"Die Piloten sind voll auf ihr Rennen konzentriert, jeder Gedanke
an die schrecklichen Ereignisse in der Heimat würde sie aus dem Konzept
bringen", bat Cart-Präsident Joe Heitzler um Verständnis dafür, dass
sich keiner der fünf US-Amerikaner zu den politischen Geschehnissen
äußern wolle und die Tragödie rein äußerlich erst einmal im Hintergrund
steht. Sicher auch noch ein wenig gestresst von der Flug-Odyssee mussten
am Freitag auch die vielen Autogrammjäger vergeblich auf den Schriftzug
ihres Idols warten.
Andretti hatte bis zum Vorjahr zehn Saisons im Team des Schauspielers
Paul Newman bestritten und war erst in diesem Jahr zu Motorola gewechselt.
Andretti ist nicht nur der "Rekordhalter aller Klassen" in der Cart-Serie,
sondern auch der Mann, der in den vergangenen Jahren mit Abstand die
meisten Dollars scheffelte. Mehr als 17 Millionen US-Dollar hat er
in den 18 Jahren seiner Champ-Car-Karriere auf den Rund-Kursen angehäuft.
Mit 41 Rennsiegen kann der Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters
Mario Andretti auf eine Bilanz verwiesen, die die Konkurrenz nur erblassen
lässt. Auch seine acht Saisonsiege (1991) und die im Jahr darauf erzielten
1136 Führungsrunden ließen ihn zum "Hero of Champ Car" avancieren.
Info 2:
Anhaltende Regenschauer haben auch am Freitagmorgen
am Eurospeedway Lausitzring den Auftakt zur Europa-Premiere der US-Champ-Car-Serie
verhindert. Nachdem schon tags zuvor alle Trainingsläufe abgesagt
werden mussten und das für Freitag- Nachmittag geplante Qualifying
ausgefallen war, verhinderte Regen am Morgen erneut das freie Training.
Auch für die nächsten Tage wurde eine Regenwahrscheinlichkeit von
60 Prozent vorausgesagt.
Eingetroffen ist am Freitagmorgen in der Lausitz der Superstar der
Serie, der Amerikaner Michael Andretti. Er hatte auf Grund des Flugverbots
nach der Terror-Tragödie in seiner Heimat nicht eher das Land verlassen
können. Der einstige Formel-1-Pilot Andretti ist mit 41 Champ-Car-Siegen
der Rekordhalter der Cart-Serie. Er rangiert im aktuellen Gesamtklassement
mit 103 Punkten auf Platz vier hinter den beiden Brasilianern Gil
de Ferran (115) und Helio Catstroneves (110) sowie dem Schweden Kenny
Bräck (110).
Info 1:
Regen stoppt Auftakt der German 500
Strömender Regen hat am Donnerstag den geplanten Auftakt zur Europa-Premiere
der amerikanischen Champ-Car-Serie "German 500" auf dem Lausitzring
verhindert. Zunächst war das Freie Training von 09.30 Uhr auf 13.45
Uhr verschoben worden, doch auch am Nachmittag hatten die Schauer
nicht nachgelassen.
Im Gegensatz zur Formel 1 werden in der Champ-Car-Serie die Rennen
bei Regen grundsätzlich nicht gestartet. Für den Fall, dass am gesamten
Wochenende auf Grund von Niederschlägen keine Rennen möglich sind,
hat der Veranstalter bei einer Londoner Versicherung eine Versicherung
über knapp 900 000 Mark abgeschlossen. Die Kosten für die Europa-Premiere
der Cart-Serie auf dem Eurospeedway dürften im zweistelligen Millionen-bereich
liegen.
Das Programm sieht den Freitagvormittag als Ausweichtermin für das
Freie Training vor. Das Qualifying ist für Freitagmittag vorgesehen,
das Haupt-rennen, die "German 500", sollen am Samstag gestartet werden.
Der Sonntag gilt als Ausweichtermin. Bereits am Donnerstag weilten
trotz des Regens mehrere Tausend Fans an der Strecke, am Samstag werden
70 000 Motorsport-Anhänger in der Lausitz erwartet.
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