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Intercontinental
Rally
Challenge
2009
2. von 12 Läufen

Rallye Curitiba (BZ)
06./07.03.2009
Länge: 686,17 km
13 WP = 220,38 km

Stand 2009 nach 2
von 12 Läufen
1
Loix
13
2
Ogier
10
3
Meeke
10
4
Basso
10
5
Vouilloz
8
6
Sarazin
6
7
Kopecky
5
8
Cancio
4
9
Romeyer
3
10
Tulio
3
11
Burri
2
12
Toraski
2
13
Artru
1
14
Vanadro
1
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2. Etappe

Meeke feiert ersten IRC-Sieg
* Duell um den Ehrenrang bis zum Schluss offen
* Vouilloz holt sich in Brasilien die "Silbermedaille" vor

Basso Wenn man in schon in einem Sieger-Auto sitzt, so ist man auch zu einem Erfolg verpflichtet, mag wohl Kris Meeke bei der Südamerika-Premiere der Intercontinental Rally Challenge (IRC) gedacht haben. Der Nordire hatte beim IRC-Auftakt in Monaco seinen Peugeot 207 S2000 irreparabel zerstört. Kronos-Teamchef Marc van Dalen überliess dem 38fachen WM-Teilnehmer Meeke für die brasilianische Rallye Curitiba den 207, in dem der IRC-Gast-fahrer Sébastien Ogier die Rallye Monte Carlo gewonnen hatte. Meeke bedankte sich hierfür mit seinem ersten IRC-Triumph.

"Das war eine fantastische Rallye. Wahrscheinlich die beste Rallye, die ich jemals gefahren bin", freute sich Meeke über seinen Premierensieg bei einer weltweiten Rallyeserie. Am zweiten Tag verwaltete er mehr oder weniger bis ins Ziel seine Führung, die er auf der ersten Etappe mit allen sieben Tages-bestzeiten herausgefahren hatte.

Offen hingegen war das Duell um die "Silbermedaille" in Brasilien. Auf dieser Position war Giandomenico Basso, erster IRC-Titelträger 2006, im Abarth Grande Punto S2000 mit einem Vorsprung von hauchdünnen 7/10-Sekunden vor dem amtierenden IRC-Champion Nicolas Vouilloz im zweiten Kronos-Peugeot am Samstag gestartet. Mit seinen ersten zwei Bestmarken setzte er sich bis zur Tagesmitte um 5,7 Sekunden ein wenig von Vouilloz ab. Dessen Konter erfolgte auf der ersten Nachmittag-Entscheidung. Nun lag der Fran-zose 2,3 Sekunden vor Basso auf dem zweiten Platz. Mit insgesamt drei Bestmarken sicherte sich der Titelverteidiger mit einem Rückstand von 26,2 Sekunden den Ehrenrang und holte seine ersten acht Saisonpunkte. Basso, der auf der letzten Prüfung wegen eines Drehers satte 16,4 Sekunden einbüsste, musste sich am Ende um 21,7 Sekunden Vouilloz geschlagen geben.

Freddy Loix, der am Freitag als IRC-Tabellenbester mit seinem Peugeot erstes Fahrzeug auf die Schotterpisten musste, verlor in seiner undankbaren Rolle als Strassenfeger zu viel Zeit, um noch in den Spitzenkampf eingreifen zu können. Er verbesserte sich am Finaltag nur um einem Rang auf den vierten Platz (Rückstand: 2:32,1 Minuten). Doch der reichte, um mit nun 18 Punkten auch die Tabellenführung vor Meeke, Ogier und Basso mit jeweils zehn Zählern zu übernehmen. "Ich bin damit zufrieden. Mir war schon vor dem Start bewusst, dass ich hier nicht um den Sieg kämpfen würde. Daher waren für mich die Punkte für die Meisterschaft wichtiger", kommentierte Loix sein Ergebnis.

Bester Südamerikaner wurde der Argentinier Alejandro Canico im serien-nahen Mitsubishi Lancer auf dem fünften Platz (Rückstand: 5:20,0 Minuten)

Anton Alen, dessen Vater Markku vor 30 Jahren im Fiat 131 Mirafiori vor seinem Teamkollegen Walter Röhrl die erste Rallye Brasilien an gleicher Stelle gewonnen hatte, musste auch beim zweiten IRC-Lauf einen Nuller hinnehmen. Bei der Rallye Monte Carlo war er auf dem Weg von der letzten Prüfung zum Ziel wegen eines Kupplungsschadens an seinem Abarth Grande Punto ausgeschieden. In Brasilien verabschiedete er sich mit einem Abflug auf der zweiten Samstag-Prüfung aus der Rallye.

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