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10. März 2010:

Rosberg will «harten, aber fairen» Wettbewerb

Nico Rosberg sieht in Michael Schumacher nicht nur den ersten Gegner, den es zu schlagen gilt. Der Wiesbadener, nach 70 Rennen noch ohne Sieg, kün-digte einen «harten, aber fairen Wettbewerb» mit dem siebenmaligen Welt-meister Schumacher an. «Ich denke, dass wir beide als Teamkollegen ge-meinsam mit unserer Mannschaft viel erreichen können - auf und neben der Strecke», sagte der 24 Jahre alte Mercedes-Neuzugang vor dem WM-Auftakt der Formel 1 in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa.

«Persönlich, und darum geht es mir, möchte ich vom ersten bis zum letzten Rennen eine super Leistung bringen und vor meinem Teamkollegen sein», sag-te Rosberg vor dem Großen Preis von Bahrain am 14. März. Den Rivalen im eigenen Rennstall zu schlagen, sei immer die erste Herausforderung, «denn er ist der Einzige, der im gleichen Auto wie ich fährt. Mit Michael habe ich jetzt einen Teamkollegen, der wird es mir sicherlich nicht so einfach machen, denn Michael ist einer der Besten aller Zeiten», sagte Rosberg.

Der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg sieht in dem Hype um Schuma-cher, der nach über drei Jahren Pause und bis dato 250 Rennen sein Come-back geben wird, auch für sich Positives. «Da habe ich auch etwas mehr Zeit, um mich um andere Dinge zu kümmern», erklärte der ehemalige Williams-Pilot, der sich nun gegen den erfolgreichsten Rennfahrer der Formel-1-Ge-schichte behaupten muss.

Bereit für den Titel wäre er, «wenn es so weit sein sollte». Aber daran denke er noch nicht, sagte Rosberg, der sich mit fünf bis sechs Stunden Training am Tag auf die bevorstehenden Duelle in Form brachte. «Die Konkurrenz ist sehr stark. Man muss zuerst Rennen gewinnen und vorne dabei sein.»

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