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15. Mai 2006:

OMV ADAC Rallye (10. – 13. August 2006)
Publikumsmagnet mit 1.288 km Länge
• Über 200.000 Zuschauer aus 20 Nationen werden erwartet
• Erfolgreiche Streckenabnahme seitens der FIA-Weltbehörde
• Safety first – ADAC in der Vorreiterrolle

Die deutsche Weltmeisterschaftsrunde OMV ADAC Rallye lockt vom 10. bis 13. August 2006 nicht nur die internationalen Lenkradakrobaten und zahl-reichen Champions in den Großraum Trier, sondern auch reichlich Publikum. Nach den bisher gemachten Erfahrungen – Deutschland ist nunmehr zum fünften Mal WM-Gastgeber – ist erneut mit weitüber 200.000 Zuschauern aus 20 Nationen in der Region Trier, Baumholder und St. Wendel zu rechnen.

Eine Tatsache, die Rallye-Leiter Armin Kohl (Wittlich) mit der mittlerweile landläufigen Überzeugung unterstreicht: „Die OMV ADAC Rallye findet nicht nur im Herzen Europas statt, sie hat auch die Herzen des europäischen Publikums erobert und wird damit zur Europa-Rallye in Deutschland.“

Der vierfache Deutschland-Sieger und amtierende Weltmeister Sébastien Loeb bestätigt wieder: „Meine Fans aus dem Elsaß freuen sich jedes Jahr genau sowie ich selbst auf diese deutsche Runde, und die schwierige Strecke mit den verschiedenen Asphalt-Belägen hat eben ihren besonderen Reiz.“

Rallye-Leiter Kohl und sein Organisationsteam verpassten der OMV ADAC Rallye trotzdem einen weiteren Feinschliff. Der Finne Simo Lampinen, Sicherheitsexperte der FIA-Weltmotorsportbehörde und selbst Chef-Organisator der WM-Läufe auf Sardinien sowie in der Türkei, nahm die Streckenmodifikationen in der vergangenen Woche erfolgreich ab. Dabei drehte es sich primär um die Mosel-Sonderprüfungen Grafschaft Veldenz (SP3/7) und Moselwein (SP 4/8), wobei die letztere diesmal in umgekehrter Richtung absolviert wird.

Für diese achte von insgesamt 16 WM-Runden beläuft sich die Gesamt-strecke auf nunmehr 1.288 Kilometer (2005 = 1.298 km) mit 19 ent-scheidenden Prüfungen über rund 352 Kilometer (2005 = 355 km). Der Schwerpunkt der 1.Schleife am Freitag (11.8.) liegt mit acht Bestzeit-prüfungen wieder an der Mosel, während die 2. Schleife am Samstag (12.8.) und 3. Schleife am Sonntag (13.8.) ebenfalls wie gewohnt im Raum Baum-holder (7 Prüfungen)bzw. nahe St. Wendel (4 Prüfungen) ausgetragen werden.

Zusammen mit dem ADAC unterstützt der frühere Privatfahrer und heutige Rallye-Leiter Kohl aktuelle Initiativen wie zum Beispiel Nenngeld-Ermäßi-gung, um mehr deutsche Privatiers zum Start bei diesem deutschen WM-Lauf zubewegen.

Safety first – mit dem ADAC in der Vorreiterrolle: Kurz vor der OMV ADAC Rallye ist zusammen mit dem DMSB ein Testtag eingeplant, an dem alle Rettungskräfte und Rallyeärzte unter der Leitung von Dr. Kerstin Böll-Benz die Bergung und Versorgung von verunfallten Teilnehmern üben. Derzeit laufen noch Gespräche mit Werks- und Privatteams, um an den diversen Rallye-Fahrzeugen praxisnah arbeiten zu können.

Kohl: „Wir zweifeln nicht an der Mitarbeit der Industrie, denn das Interesse an dieser Novität in SachenSicherheit ist groß.“ Der ADAC plant so, eigens eine Bergungsübunganzusetzen wie sie in der Formel 1 bereits Pflicht ist.

 
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