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11.08.2006:

1. Etappe nach WP 4 - OMV-Info:

OMV Peugeot Norway World Rally Team voll im Plan
* Manfred Stohl/Ilka Minor liegen nach drei Sonderprüfungen
auf Platz 5
* Wechselhafte Wetterbedingungen machen Reifenwahl zur Lotterie


Hoch das Peugeot-Beinchen (Foto: Oliver Kleinz)

Die OMV ADAC Rallye 2006 hat für das OMV Peugeot Norway World Rallye Team fast nach Wunsch begonnen. Schon auf der ersten Sonderprüfung bestätigten Manfred Stohl und Ilka Minor ihre Zielsetzung. Das OMV Team erzielte die viertbeste Gesamtzeit. Dazu kam noch die zweitbeste Marke auf Sonderprüfung drei. Nach vier von 19 SPs, zur Halbzeit des ersten Tages, liegt der 34-jährige Österreicher auf dem fünften Gesamtrang. Sein kleines Problem betrifft bei den wechselhaften Bedingungen die Reifen-wahl. Doch damit steht der OMV Pilot nicht alleine da.

Starker Auftakt

Dass Manfred Stohl auch auf Asphalt aufzeigen kann, bewies der OMV Pilot schon beim WM-Lauf in Korsika. Dort holte das OMV Peugeot Norway World Rally Team den siebenten Gesamtrang. Bei seiner "Heimrallye" in Deutsch-land lief es gleich von Anfang an nach Wunsch. Mit der viertbeste SP-Zeit ließ er schon auf der ersten Wertungsprüfung Ford-Werkspilot Marcus Grönholm (FIN) oder den zweifachen OMV ADAC Rallye-Zweiten Francois Duval (Bl/Skoda) hinter sich. Auf Sonderprüfung drei blieb lediglich Sebastien Loeb (F/Citroen) vor ihm.

Stohl: "Ich wusste, dass ich mich in den Weinbergen sehr wohl fühle. Diese Sonderprüfungen kommen mir entgegen. Und durch den Test am Montag haben wir auch die richtige Abstimmung gefunden. Der fünfte Platz ist ein tolles Zwischenergebnis. Zählt aber nur dann, wenn man die Rally auch beendet."

Auf der sicheren Seite

Bei der Reifenwahl ließ sich das OMV Peugeot Norway World Rally Team auf kein Risiko ein. Das Wetter spielte zwar ein wenig verrückt, doch die Be-dingungen waren für alle Starter gleich. Nässe auf SP 1 und relativ trocken von SP 2 bis 4.

Dennoch war der OMV Pilot ein wenig ratlos: "Wir haben eine vorsichtige Reifenwahl getroffen. Sie war nicht falsch, jedoch vielleicht ein wenig lang-samer. Eigentlich habe ich gedacht, dass ich auf den Sonderprüfungen zwei und vier schnell sein werde. Dann war es gerade umgekehrt. Aber auch Loeb hatte die gleichen Pneus und verlor auf zwei und vier einiges an Zeit."

Vojtech ausgefallen

Pech hatte das tschechische OMV Team. Stepan Vojtech und Michal Ernst kamen auf der vierten Sonderprüfung von der Straße ab und beschädigten den Peugeot 307 WRC. Jetzt ist Schwerarbeit angesagt, denn der OMV Pilot will am Samstag die SupeRally in Angriff nehmen.

 
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