
04.08.2006:
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Nach
gelungenem Proberitt folgt WM-Start an
historischer Stelle
Aufgeregt ja,
nervös nein: Mit leuchtenden Augen sitzt Rallyecrack Niki
Schelle hinterm Lenkrad des brandneuen Suzuki Swift Super
1600. „Ein unglaubliches Auto“, schwärmt der sonst eher
gelassene Bayer. „Dieser Swift fährt sich genauso, wie er
aussieht. Einfach gigantisch.“
Vor drei Wochen nahm Schelle anlässlich der Rallye Baden-Württemberg
erstmals in der Wettbewerbsversion des agilen Kleinwagens
Platz. Niki Schelle sorgte dort beim fünften Lauf zum SUZUKI
RALLYE CUP, dem populären Marken-Cup, als Fahrer des Vorwagens
für zusätzliche Action.
„Normalerweise sieht eine erste Testfahrt anders aus“, sagt
er mit einem Lächeln und erklärt: „Damit auch andere etwas
von dem tollen Auto haben, setzten wir beim Rollout unter
Wettbewerbs- bedingungen einfach einige Gäste auf den heißen
Sitz. Außer dass die Teilzeit-Copiloten ihre Sache toll
machten, konnten sie so auch gleich miterleben, was es heißt,
mit so einem Auto ans Limit zu gehen.“
Zwar konnte Schelle so nicht allzu viel austesten, aber
die erste Ausfahrt diente ihm eher zur Grundeinstellung
von Fahrwerk, Bremsen und Motor-steuerung. Bei einem weiteren
kurzen Funktionstest in der vergangenen Woche wurden verschiedene
Reifen ausprobiert und die optimalen Getriebe- und Fahrwerkseinstellungen
festgelegt.
„Das muss reichen“, sagt Schelle und resümiert: „Natürlich
möchte ein Rallye-fahrer wie ich sich gerne so intensiv
wie möglich mit so einem Auto beschäf-tigen. Vor allem weil
ich bei jedem Kilometer merke, wie viel Potential im Swift
Super 1600 steckt, das ich noch nutzen kann.“
Die Wettbewerbspremiere des roten Suzuki Swift Super 1600
anlässlich der OMV ADAC Rallye Deutschland, die vom 10.
bis 13. August in der Region rund um Trier als WM-Lauf stattfindet,
ist gleich aus mehreren Gründen eine runde Sache: Im Jahr
2002, bei der ersten WM-Saison von Suzuki, sorgte Niki Schelle
an gleicher Stelle für eine kleine Sensation. Damals erreichte
er beim vierten Lauf zur Junior-Weltmeisterschaft (JWRC)
mit dem Ignis Super 1600 als Dritter den ersten WM-Podiumsplatz
für Suzuki.
2005 begeisterte der sympathische Rallyeprofi am Steuer
eines seriennahen Suzuki Swift 1.5 als Fahrer des Vorwagens,
indem er illustre Gäste auf einen Adrenalinritt über die
WM-Pisten mitnahm.
Nun will es der schnelle Bayer noch einmal wissen: „Am Rallyesonntag
feiere ich meinen 40. Geburtstag. Suzuki ermöglicht mir
nun, diesen im Swift Super 1600 standesgemäß zu zelebrieren.
Für einen Herzblut-Motorsportler wie mich ein schönes und
außer- gewöhnliches Geschenk zugleich. Ich bin voll motiviert
und kann mich hoffentlich mit einem guten Resultat bedanken.“
Die Jungfernfahrt erlebte der brandneue Suzuki Swift Super
1600 vor drei Wochen im Rahmen der Rallye Baden- Württemberg.
Die Action geht weiter. „Mit dem sportlichsten Ableger des
Suzuki Swift wollen wir nicht nur die technologische Kompetenz
von Suzuki darstellen, sondern auch die ganze Faszination
des Rallyesports vermitteln“, sagt Guido Hannich, Leiter
Marketing und Kommunikation Automobile der SUZUKI International
Europe GmbH.
„Der Swift Super 1600 ist ein weiterer Baustein in unserem
Motorsport-Engagement. Talentierte Nachwuchspiloten aus
dem SUZUKI RALLYE CUP, wie derzeit Suzuki- Junior Udo Schütt,
werden die Möglichkeit erhalten, hinterm Steuer des Swift
Erfahrungen mit einem reinrassigen Wettbewerbs-fahrzeug
zu sammeln. Zudem wird das attraktive Rallyegerät mit dem
einen oder anderen Gaststart für zusätzliche Action in der
deutschen Rallyeszene sorgen. Denn eines ist auch klar:
Wir von Suzuki lieben den Sport und stellen uns dem Wettbewerb.
Unter diesem Motto wird auch Niki Schelle zusammen mit Copilot
Michael Wenzel beim deutschen WM-Lauf Anfang August an den
Start gehen“, erklärt Hannich.