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08. August 2007:

„Frauen sind in der Rallye-WM immer noch Exoten“
* Die Hessin Katrin Becker sitzt als Copilotin in einem Suzuki Swift

Frauen haben in der Welt des Motorsports immer noch Seltenheitswert, und da bildet auch die Rallye-WM keine Ausnahme. Katrin Becker aus dem hessischen Schlitz im Vogelsberg gehört zu der raren Sorte. Sie ist Copilotin des Esten Jaan Mölder, der mit einem Suzuki Swift S 1600 an den sechs dafür ausgeschriebenen Läufen zur FIA Junior-WM teilnimmt und somit auch an der ADAC Rallye Deutschland.

„Wir sind immer noch Exo-ten“, sagt die gelernte Bank-kauffrau, die derzeit im Fuhr-park-Management arbeitet, weil sie dort Arbeitszeit und Zeitbedarf für die Rallye-Ein-sätze besser koordinieren kann. Der Plural „wir“ betrifft im Augenblick die dafür kleinste denkbare Menge, denn er bezieht sich nur noch auf die Österreicherin Ilka Minor, Beifahrerin des WRC-Piloten Manfred Stohl. Im Vergleich zu ihren früheren Einsätzen in der Deutschen Meisterschaft hat die Zahl ihrer Aufgaben im Team ab-genommen, denn jetzt er-ledigt ein Vollzeit-Teammana-ger sehr viel Organisations-arbeit.

Zum Ausgleich ist jetzt die ihr verbliebene Recce-Planung (Organisation des Abfahrens der Prüfungen), die Reisen zu den Rallyes und deren Zeitbedarf aufwendiger als bei der DRM. Die Frage, was man wohl in Profi-Teams an Frauen schätze, beantwortet die Hessin spontan mit einem Lachen und dem Argument „unser geringeres Gewicht“ – was durchaus einen ernsthaften materiellen Aspekt hat. Denn eingesparte Kilogramm an Rallye-Autos kosten zuweilen beträchtliche Summen.

"Ich glaube auch, dass man unseren Ehrgeiz schätzt, weil wir besser als die Männer sein wollen und wohl auch sein müssen“, fährt sie fort. Ein weiteres Argument von ihr: „Ich bekomme immer wieder bestätigt, dass in Teams mit Frauen der Umgangston und die Atmosphäre einfach besser sind.“

Katrin Beckers Rallyekarriere begann in der Saison 2000 als Beifahrerin bei einem Privatteam in der DRM, der Grundstein für die Motorsport-Affinität der26-jährigen Hessin wurde allerdings schon deutlich früher gelegt. Ihr Vater, selbst ehemaliger Rallyefahrer, nahm sie schon im Alter von drei Jahren zu den Seifenkistenrennen des ADAC Hessen-Thüringen mit, von wo sie über die Kinder- und Jugendkartslaloms des Regionalclubs nahtlos in den Motorsport für Erwachsene kam.

Ihr Nahziel für die Saison ist ein Platz unter den Top Five der FIA Junior-WM, was angesichts der Leistungsdichte unter den Junioren bereits recht ambi-tioniert ist. „Und danach will ich in einen WRC, am besten für eine volle WM-Saison mit allen Läufen“, hat sie sich als nächstes Ziel gesetzt.

Weitere Informationen unter www.rallye-deutschland.de.

 
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