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14. August 2007:
 

Kampf der Giganten in Deutschland
* Rekordsieger Loeb gegen WM-Spitzenreiter Grönholm

Fünf Mal seit 2002 zählte die Rallye Deutschland zur Weltmeisterschaft, fünf Mal hießen die Sieger Sébastien Loeb aus Frankreich und Citroen. Bei der sechsten WM-Auflage am Wochenende in Trier gerät der dreifache Welt-meister Loeb diesmal mächtig unter Druck. Der Gejagte ist nun der Jäger. Sein finnischer Titelrivale Marcus Grönholm kommt in Ford als klarer Spit-zenreiter nach Trier und wird die Mosel-Metropole auch wieder als Tabellen-führer verlassen. Der Vize-Champion liegt vor dem zehnten WM-Lauf 13 Punkte klar vor dem Titelverteidiger Loeb.

Loeb, der in diesem Jahr wegen eigener Fahrfehler in Norwegen und auf Sardinien patzte, ist sich seiner neuen Situation bei seinem „Heimspiel“ bewusst. „Die Leute sehen mich als klaren Favoriten, aber es wird nicht leicht. Es war bei meinen fünf Siegen in Deutschland nie leicht gewesen“, meinte Loeb, der bei der deutschen WM-Premiere 2002 seinen ersten von 32 Siegen erzielt hatte. „Für mich ist diese Rallye wegen der Nähe zu meiner Heimat Elsass eine Art Heimspiel. Es sind immer viele Freunde aus Frank-reich an der Strecke, das wird mich auch in diesem Jahr wieder richtig motivieren.“

Grönholm hat aber durch seine drei Siege hintereinander viel Selbstvertrauen getankt und baut auf das Gesetz der Serie. Dreimal war er in Trier Dritter, einmal knapper Zweiter, nun soll für den einstigen Schotterspezialisten sein erster „echter“ Sieg auf Asphalt folgen. So richtig aber kann sich Grönholm, wie viele seiner Kollegen auch, mit dem deutschen WM-Lauf nicht anfreun-den. „Für mich ist sie in diesem Jahr die härteste Rallye. Sie ist eine ganz spezielle Rallye mit verschiedenen Streckencharakteren. Ich hoffe, ich kann diesmal gewinnen“, sagte viermalige Saisonsieger. Eine Taktik wegen der für ihn günstigen Tabellensituation werde es nicht geben. „Ich fahre voll auf Angriff.“

Angesichts dieses Kampfes der Giganten geraten ihre Konkurrenten in dem mit 106 Teams stärksten Teilnehmerfeld in dieser Saison etwas in Hinter-treffen. Der dreifache Titelgewinner Subaru (1995 - 1997) hofft mit seiner etwas glücklos agierenden Speerspitze Petter Solberg (Norwegen) auf „the best of the rest“, eine Podiumsplatzierung nicht ausgeschlossen. Die diesmal mit 34 Teams sehr starke deutsche Delegation, darunter auch die einstige DTM-Siegerin Ellen Lohr (Mönchengladbach), setzt beim WM-Heimspiel andere Prioritäten. Sie kämpft vorrangig um Punkte zur Deutschen Rallye-Meisterschaft.

Der Personalaufwand ist immens. „Unser Aufwand entspricht dem von zehn Rundstreckenrennen. Insgesamt sind mehr als 3.000 Helfer im Einsatz“, erklärte Rallyeleiter Kohl, der sich für Sonntag eine besondere und auch bisher in der WM einmalige Attraktion hat einfallen lassen. Ab 11.11 Uhr am Sonntag werden vier Autos im Abstand von 15 Sekunden auf den 4,37 km langen Kurs mitten in der Trierer Altstadt rund um die Porta Nigra geschickt. Nach Start am Donnerstagabend um 20.00 Uhr an der Porta Nigra werden bis zur Zielankunft am Sonntag um 15.00 Uhr am römischen Tor 19 Prüfungen über 356,27 km auf Bestzeit bei der 1.227 km langen Rallye absolviert.

 
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