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10. März 2005:

Rallye Mexiko:
Weltmeister Sébastien Loeb wieder einmal per pedes über die Startrampe

Aber Monsieur Loeb - wieder einmal nur per pedes über die Startrampe? Kein Witz, sondern für den Weltmeister leider wieder einmal in Mexiko beim dritten WM-Lauf bittere Realität. Wie im Vor-jahr marschierten Sébastien Loeb und sein Beifahrer Daniel Elena beim Show-Start zur Rallye Mexiko in der male-rischen Altstadt von Guanajuato per pedes über die Startrampe. Der Grund? Loeb traf beim Skakedown, bei dem übrigens die Peugeot-Neuverpflichtung und Vorjahressieger Markko Märtin vor seinem Teamkollegen Marcus Grönholm der Schnellste war, einen Stein, der zu einem Motor-Exidus führte.

Nach diesem Pech waren die Sportkommissare gefragt. Nach dem WM-Reglement darf ein Motor nur alle zwei Rallyes gewechselt werden. Da aber Citroën am Loeb-Xsara bereits beim zweiten WM-Lauf den Motor gewechselt hatte, wäre nun eine Zeitstrafe fällig gewesen. Nach einer heißen Diskussion fiel dann endlich am späten Nachmittag in Leon die FIA-Entscheidung zu Gunsten von Citroën und Loeb - keine Zeitstrafe, aber eine saftige Geldbuße. Begründung: Im Shakedown, da nicht sportlicher Bestandteil der Veran-staltung, gibt es keine Zeitstarfe, aber eine Geldbuße. Bis zum Start des sportlichen Teil dürfte Loeb's Xsara wieder fit sein - und er nach dem bereits in Mexiko gewohnten Fußmarsch über die Startrampe auch.

Doch nicht nur Citroën und Loeb fanden das Wohlwollen der Sportkommis-sion, auch Skoda und Jani Paasonen. Auch die Tschechen mussten in Jassonen's Fabia den Motor wechseln. Und es war der selbe Stein, den Loeb, Paasonen und den auch Gilles Panizzi traf, an dessen Mitsubsihi Lancer die Ölwanne ausgetauscht werden musste.

Nun dann - Fiesta Mexicana
 
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