Mini
wartet auf die FIA
Mini wartet
für eine mögliche nachträgliche Einschreibung für die Hersteller-Wertung
der Rallye-Weltmeisterschaft 2012 auf die FIA-Vorgaben.
Mini wartet auf die FIA, die FIA wartet auf Mini.
Die Situation um Mini als möglicher dritter Hersteller in
der Rallye-WM ist etwas verzwickt. Mini hat die Frist für
die Einschreibung in die Hersteller-WM am 20. Dezember 2011
verstreichen lassen. Dies auch mit der Begründung der derzeitigen
unsicheren Situation der WM-Vermarktung durch North One
Sport, deren Muttergesellschaft CSI wegen dubioser Machenschaften
des Eigners Vladimir Anatov in Insolvenz geraten ist.
Dennoch blieben Mini und die FIA in Gesprächen. Beide suchen
immer noch nach Lösungen. Mini aber braucht den Status als
eingeschriebener Hersteller, um das Fahrzeug aktuell homologieren
zu können. Dies aber scheitert im Augenblick an der finanziellen
Situation von Prodrive, dem für den WM-Ein-satz zuständigen
Teams der BMW-Tochter Mini. Bislang hat Prodrive noch keinen
Hauptsponsor gefunden, um die 13 WM-Läufe mit zwei John
Cooper Works WRC finanzieren zu können.
"Zu 99,9 Prozent sind wir dabei", ist von Prodrive-Seite
zu hören. "Wir wollen in der Rallye-Weltmeisterschaft teilnehmen,
und die FIA wünscht, dass wir das tun. Wir müssen nun einen
Weg finden, den beide Seiten akzeptieren."
Zugleich spielte er Gerüchte über einen möglichen Bruch
mit BMW herunter, wie dies auf einigen europäischen Webseiten
gemeldet worden ist. Dies sei nicht der Fall.