WM-Chance
für Mini
Es scheint,
als hätten sich Mini und die FIA auf einen Deal über die
Teil-nahme der BMW-Tochter an der Rallye-Weltmeisterschaft
geeinigt.
Die FIA hat für eine mögliche WM-Teilnahme von Mini die
bislang sehr strengen Kriterien über Bord geworfen und Mini
eine Brücke gebaut. Noch allerdings ist nichts unter Dach
und Fach, aber der Kompromiss scheint kurz vor der Unterzeichnung
zu stehen.
Demnach muss Mini für eine Wertung in der Hersteller-WM
an mindestens sieben Rallyes mit zwei Fahrzeugen teilnehmen,
davon zwei ausserhalb Europas. Zudem werden die Tests anteilig
an den zu bestreitenden Rallyes reduziert. Die Mini-Kundenteams,
wie das des Brasilianers Daniel Oliviera, können sich erst
für die Hersteller-WM einschreiben, sobald das Agreement
zwischen der FIA und Mini steht. Diesem aber müssen noch
die beiden bereits in der Hersteller-WM eingeschriebenen
Teams von Citroën und Ford zustimmen. Ob Mini eine Reduzierung
der Einschreibegebühren in Höhe von 300.000 € zugestanden
wird, bleibt noch offen.
Diesen Kompromiss haben in der Mittwochnacht Jarmo Muhonen,
der Vor-sitzende der FIA-Rallyekommission, Michèle Mouton,
die WM-Managerin und BMW-Verantwortlichen in München ausgehandelt.