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AvD Bergrennen Unterfranken - 14./15. September 2002 in Eichenbühl:
Handa erstmals Bergmeister


Norbert Handa (Lancia Delta Integrale) heißt der neue Deutsche Bergmeister der Tourenwagen (Foto: Thomas Bubel)

EICHENBÜHL (thb). Drei von fünf Entscheidungen im Deutschen Bergrennsport sind nach dem Bergrennen Unterfranken gefallen. Sommerliche Wetterbedin-gungen und die teilweise neu asphaltierte Strecke in Eichenbühl boten den fast 170 Piloten ideale Voraussetzungen. Die Verbesserung des Streckenrekords
war somit vorprogrammiert. Herbert Stenger reckte die Hand bereits im Training Richtung Streckenrekord. Unter den Augen des zurückgetretenen Rekordin-habers Rüdiger Faustmann, der 1996 die Rund 3 km lange Powerpiste in
1.15,15 min absolvierte, schaffte Stenger im Eigenbau BMW CN 1.15,23. min. Der frischgebackene Meister schoss im ersten von drei Rennläufen ohne Bremswirkung ins Aus und das bei seinem Heimrennen.

Horst Fendrich, ebenfalls Lokalmatador, hatte sich auf die Hauenstein-Revange mit Stenger und Lang gefreut. Der vierfache Bergmeister und mittlerweile Gelegenheitsfahrer im Reynard Zeytek F3000 von Laszlo Szasz, spulte locker seine Läufe ab, puschte zweimal den Streckenrekord und fuhr zum Gesamtsieg. „Ich kann´s noch immer“, freute sich Fendrich, „Kompliment an den GAMSC Würzburg, super Strecke“.

Einen Quantensprung bedeutete für Uwe Lang (Osella BMW CN) seine Lauf-bestzeit von 1.15,97 min. „Ich war fünf Sekunden schneller wie im Vorjahr“. In
der Abrechnung bedeutete dies Rang zwei und somit auch den DM-Vizetitel. Martin Krisam jun. (Osella BMW CN) konnte als dritter, Alexander Hin (Reynard Judd F3000), nach seiner beruflich bedingten Pause, in Schach halten.

Für Georg Plasa´s 450 PS starken BMW 320 Judd V8, waren die langen Voll-gaspassagen das richtige Geläuf. Der Bayer schraubte den Tourenwagen-Rekord dreimal nach unten. 1.17,65 min waren am Ende Fakt. Herbert Stolz stand nach dem Crash in Homburg endlich wieder sein Porsche 935 II zur Verfügung. Nach einem Keilriemendefekt in Lauf eins, verhalf ein Keilriemen einer Erntemaschine (!) zum Divisionssieg. Der Sieg kam jedoch zu spät. Norbert Handa (Lancia Delta) hätte Rang 12 erreichen müssen, kreuzte hinter Norbert Brenner (Mercedes 190 Evo II) die Ziellinie und konnte einen ersten DM-Titel kaum fassen.

Nachdem die Entscheidungen in der Meisterschaft gefallen waren, meldeten
sich fast alle Spitzenpiloten zum Top 20 Finale ab, ein weiteres Anzeichen
dafür dass das Finale von den Fahrern nicht so Recht angenommen wird. Die Meinung der Mehrzahl aller Fahrer spricht deutlich dagegen. Sportsgeist bewiesen beispielsweise Alexander Hin und Martin Krisam jun. die im Top 20 Finale, welches eigentlich in ein „Top 13“ Finale umbenennt hätte werden müssen. Der Schwarzwälder Formel 3000 Fahrer waren hier schneller als der „Lange“ aus München.

Ein Weiterer, der den Sack endgültig zumachte und zum dritten Mal als Titelträger des DMSB Rennwagen-Bergpokal vorzeitig feststeht, ist Georg
Olbrich in einem PRC Opel CN. Genügend Spannung bleibt jedoch für das
Finale in vier Wochen in Mickhausen bei Augsburg, wo auch der Sieger des Österreichischen Mobil Berg-Cup gekürt werden wird.

Achim Fischers Chancen auf den Tourenwagen-Bergpokal und gleichzeitig den Gesamtsieg im KW Berg-Cup sind weiter intakt. Mit viel Glück rolle der Suzuki-Händler mit abgescherter Antriebswelle am Gruppe H Suzuki Swift 16V ins Ziel. Franz Weissdorn (VW Polo 16V) gewann diese Klasse bis 1300 ccm und bleibt Fischer auf den Versen. Berg-Cup Vizepräsident Klaus Bernert und Hugo Moser (beide VW Polo 16V) zogen praktisch auf der Zielgeraden an Achim Fischer vorbei. Matthias Pott (Opel Kadett C 16V) gewann zum wie am Hauenstein die stark besetzte Klasse H bis 2000 ccm mit Sekundenvorsprung auf den „Ruhr-Blitz“ Frank Genbrock (Opel Kadett C 16V).

Ein Wochenende zum Davonlaufen verursachte die Kopfdichtung am VW Golf 16V von Ralf Kroll in der H 1600. Erwin Buck (VW Scirocco) konnte sich über einen knappen ersten Saisonsieg, vor dem „Italoschwaben“ Egidio Pisano (VW Spiess Golf) freuen. In der Klasse bis 1150 ccm musste Jörg Völker einen deftigen Unfall verkraften, sein Fiat 128 kann mal wohl als "Kernschrott" bezeichnen. Jürgen Hessberger versuchte wie eh und je erfolglos Hans-Jürgen Glaser den Rang abzulaufen. In der Gruppe N war Harald Ludwig (BMW M3 E36) nicht zu schlagen. Gleiches gilt für Klaus Hoffmann (Ford Escort Cosworth) in Gruppe A.

Thomas Bubel

DM – Tourenwagen:
1. Norbert Handa 288
2. Herbert Stolz 234
3. Uli Thomas 229
DM – Rennwagen:
1. Herbert Stenger 296
2. Uwe Lang 265
3. Pierre-André Meroz 215


   
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