Motorsport
Touring-WM
FIA-GP2
FIA-GT
DTM
Int. Rally-Ch.
Dt. Rallyes
Formel 3
Rennsport
VLN
National
News
Motorsport-TV
Dakar 2010
24-Stunden Nürburgring
24-Stunden von Le Mans
  Archiv - alle
Websites
Verschiedenes
Links
Club-Webs
Priv. Anzeigen
Print-Ausgabe
Werbung
Partner
Info-Werbung
Coubique Info
Impressum
Impressum
Redaktion
Kontakt
Disclaimer
Mail
TW-WM
Motorsport-News
Rennsport-News
Formel 1-News
Rallye-News
DTM/F3-News
Rennsport-News
Weitere News
Motorsport-TV
eBay Partnerprogramm
29. August 2010:

2. Rennen - Sonntag:

Richie Stanaway wird mit zwölftem Saisonsieg vorzeitig
Meister
* Patrick Schranner und William Vermont komplettieren Podium

ichie Stanaway (18, NZ/ma-con Motorsport) komplettierte bei der sechsten Veranstaltung des ADAC Formel Masters ein perfektes Wochenende auf dem Nürburgring. Der Neuseeländer gewann auch den dritten Einzellauf in der Eifel und sicherte sich damit drei Rennläufe vor Schluss den Titel. Zuvor hatte er in Hockenheim bei der dritten Saisonveranstaltung erstmals alle drei Läufe an einem Wochenende gewonnen. Patrick Schranner (19, Ingolstadt/Team KUG supported by TNB) belegte die zweite Position, während William Vermont (18, F/ma-con Motorsport) Dritter wurde.

Vermont war von Position zwei ein exzellenter Start gelungen und er über-nahm die Führung von Richie Stanaway, der die beste Startposition hatte. Bereits in der ersten Kurve wählte der Neuseeländer einen besonders engen Radius, zog auf der Innenbahn an seinem Teamkollegen vorbei und übernahm die Führung. Auch Schranner überholte Vermont. Während sich Stanaway einmal mehr abzusetzen und die schnellste Runde zu fahren wusste, blieben Schranner und Vermont anfangs in engerem Kontakt. Eine Attacke aber wagte keiner der beiden Piloten mehr.

Mit seinem zwölften Saisonsieg und 76 Zählern Vorsprung ist Stanaway vor dem Finalwochenende in Oschersleben am ersten Oktober-Wochenende in der Tabelle nicht mehr einzuholen. "Das fühlt sich großartig an", schwärmte der Gewinner im Ziel. "Es ist ein tolles Resultat für das Team. Vielen Dank an ma-con Motorsport. Die Mannschaft hat das ganze Jahr über perfekt gear-beitet. An diesem Wochenende ging es zwar um den Titel, aber ehrlich gesagt habe ich keinen zusätzlichen Druck empfunden, obwohl ich zuvor damit gerechnet habe. Wenn es hier am Nürburgring noch nicht gereicht hätte, dann hätte es in Oschersleben bei den drei verbleibenden Rennen die nächsten Chancen gegeben."

Auch die nächste Position steht fest: Patrick Schranner ist der Vizemeister-titel nicht mehr zu nehmen. "Mein Rennen war prinzipiell sehr gut", analysierte Schranner. "Ich habe allerdings drei Fahrfehler gemacht und mich verbremst. Vor allem am Anfang war Richie zu schnell für mich. Es war ein faires Rennen zwischen uns drei Fahrern an der Spitze." William Vermont bedauerte seinen Fauxpas zu Beginn: "Der Start war gut, doch dann unterlief mir ein Fehler und mein rechtes Vorderrad hat beim Anbremsen der ersten Kurve blockiert. Deshalb wurde ich etwas weit herausgetragen und fiel zurück. Im weiteren Verlauf des Rennens war mein Auto gut, aber es hat nicht gereicht, um noch zu attackieren."

Hinter Dominik Farnbacher (18, Lichtenau/ma-con Motorsport) als Viertem und Gerhard Tweraser (21, A/Neuhauser Racing) als Fünftem eroberte Sven Müller (18, Bingen/Eifelland-Racing), der als Elfter gestartet war, nach einer Aufhol-jagd die sechste Position.

TV-Zusammenfassungen der Formel-Ereignisse auf dem Nürburgring senden kabel eins um kurz nach Mitternacht des Rennsonntags sowie SPORT1 am Samstag, 4. September ab 9.15 Uhr.

1. Rennen - Samstag:

Richie Stanaway sichert sich am Ring den zehnten
Saisonsieg
* Podiumsplätze für Vermont und Baumann nach Strafen in letzter
Runde

Richie Stanaway (18, NZ/ma-con Motorsport) feierte am sechsten Renn-wochenende des ADAC Formel Masters auf dem Nürburgring im ersten Lauf einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg. Der Neuseeländer war von Platz eins ge-startet und vergrößerte seinen Vorsprung Runde um Runde. Die Ziellinie über-querte er 9,7 Sekunden vor seinem besten Verfolger.

Bis zwei Runden vor Schluss belegten Patrick Schranner (19, Ingolstadt/Team KUG supported by TNB) und Mario Farnbacher (18, Lichtenau/ma-con Motorsport) dahinter die Positionen zwei und drei. Dann allerdings veränderten Sportstrafen das Ergebnis: Das Fahrzeug von Lucas Wolf (15, Mörlenbach/ URD Rennsport) musste in Runde sechs nach einem Ausritt aus dem Kies-bett geborgen werden. Nicht alle Piloten aber respektierten die Gelben Flag-gen am Bergungsort. Die Rennleitung erteilte Durchfahrtstrafen, die bei vier Fahrern wegen der Kürze der verbleibenden Zeit in 30-Sekunden-Strafen verwandelt wurden. Betroffen waren Schranner auf Position zwei, Farnbacher als Dritter, der Fünftplatzierte Gerhard Tweraser (21, A/Neuhauser Racing) sowie Sven Müller (18, Bingen/Eifelland-Racing), der von der zwölften Start-position zeitweilig bis auf Rang sechs vorgefahren war. Einzig Pascal Wehrlein (15, Worndorf/Mücke Motorsport) hatte in Runde 8 seine Durch-fahrtstrafe angetreten. William Vermont (18, F/ma-con Motorsport) rückte so von der vierten auf die zweite Position vor, Dominik Baumann (17, A/Neu-hauser Racing) auf den dritten Rang.

In der Tabelle baute Stanaway seinen Vorsprung nach dem zehnten Saison-sieg auf 63 Punkte vor Patrick Schranner aus. "Der Start verlief sauber", freute sich der Tabellenführer, dem neben Startplatz eins und Sieg auch die schnell-ste Rennrunde gelungen war. "Mit meinem Auto war ein richtig gutes Renn-tempo möglich. Vielen Dank an ma-con Motorsport für die großartige Arbeit."

Glücklich war auch William Vermont, der als Siebter gestartet war. "Schon beim Start habe ich drei Plätze gewonnen", berichtete der Franzose. "Dann waren Patrick, Mario und ich etwa im gleichen Tempo unterwegs. Es gab mehrfach Gelbe Flaggen. An den Gefahrenstellen war ich vorsichtig. Tat-sächlich gab es mehrere Durchfahrtstrafen und ich wurde am Ende Zweiter."

In der Tabelle ist der Franzose nun nach Punkten mit dem Viertplatzierten Pascal Wehrlein gleichgezogen. Dominik Baumann schließlich freute sich über sein bislang bestes Saisonergebnis. "Das war ein schwieriges Rennen", analysierte der Österreicher. "Die Performance meines Autos war am Anfang gut, hat dann aber nachgelassen. Mein Teamkollege Gerhard Tweraser über-holte mich sogar noch und ich war Sechster. Plötzlich stand ich fast ein wenig unverdient auf dem Podium. Erst als mir mein Team erklärt hat, warum es so kam, habe ich das Ergebnis verstanden. Ich bin natürlich glücklich. Jetzt müssen wir aber noch am Auto feilen für das nächste Rennen."

TV-Zusammenfassungen der Formel-Ereignisse auf dem Nürburgring senden kabel eins um kurz nach Mitternacht des Rennsonntags sowie SPORT1 am Samstag, 4. September ab 9.15 Uhr.

GO TOP
 
 
TW-WM