Home
Motorsport
Touring-WM
DTM
Int. Rally-Ch.
Dt. Rallyes
Formel 3
Nat. Rallyes
News
Motorsport-TV
Dakar 2011
  Archiv - alle
Websites
Verschiedenes
Links
Club-Webs
Priv. Anzeigen
Print-Ausgabe
Werbung
Partner
Coubique Info
Home
Impressum
Impressum
Redaktion
Kontakt
Disclaimer
Mail
Motorsport-News
Rennsport-News
Formel 1-News
Rallye-News
DTM/F3-News
Rennsport-News
Weitere News
Motorsport-TV
eBay Partnerprogramm
10. Juli:

3. Rennen - Sonntag:
Bernstorff siegt, Wehrlein „Halbzeitmeister“ des ADAC Formel Masters
* Wehrlein im dritten Nürburgring-Rennen aus Wertung genommen

Nach einem bissig geführten Duell mit Tabellenführer Pascal Wehrlein (16, Worndorf/ADAC Berlin-Brandenburg) entschied Emil Bernstorff (18, GB/Moto-park) das Sonntagsrennen des ADAC Formel Masters im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix für sich. Wehrlein wurde wegen zu harter Fahrweise von der Rennleitung nachträglich aus der Wertung genommen, behauptete sich aber nach dem zwölften von 24 Rennen weiter an der Tabellenspitze und ist damit inoffizieller Halbzeitmeister. Mario Farnbacher (19, Lichtenau/ Motopark) be-endete mit Rang zwei vor Sven Müller (19, Bingen/ma-con) eine Durststrecke ohne Sektdusche.

Wie in den beiden Rennen am Samstag hieß das Startduell auch am Sonntag Polesitter Wehrlein gegen Verfolger Bernstorff – und erneut hatte der Verfolger die Nase beim Einbiegen in die Mercedes-Arena vorn. Und das trotz heftiger Gegenwehr Wehrleins, der eine aggressive Kampflinie fuhr. Im Gegensatz zum Vortag gelang es Bernstorff, sich im weiteren Verlauf vor dem drängenden Hintermann zu behaupten. In der neunten der 17 Rennrunden berührten sich die beiden Rivalen bei einem Versuch Wehrleins, die Spitze zu erobern. Aber erst einen Umlauf später vollzog sich der erneute Führungswechsel. Doch nur weitere drei Runden später kam Wehrlein in der NGK-Schikane weit von der Ideallinie ab, Bernstorff schlüpfte wieder vorbei und auch Farnbacher schickte sich an, in die entstandene Lücke zu stoßen. Wehrlein schmiss jedoch die Tür zu und fuhr dabei gegen Farnbachers Frontflügel. Wehrlein, der nach seinem Startmanöver bereits verwarnt worden war, wurde schließlich aus der Wertung genommen. Nach fünf Siegen in Folge blieb der Tabellenführer als Elfter erst zum zweiten Mal in diesem Jahr punktelos.

Bernstorff bejubelte hingegen seinen dritten Saisonsieg, der ihn auf den zwei-ten Tabellenplatz vorspülte. Mit 191 Punkten liegt er zur Saisonhalbzeit 30 Zähler hinter Wehrlein. Gesamtdritter ist Sven Müller (185 Punkte), der im Abschlussrennen seinen einzigen Pokal in der Eifel eroberte. „Das war ein schwieriges Wochenende für mich, da wir nicht die richtige Abstimmung gefunden haben. Ich habe mich bei den Rennen darauf konzentriert, keine Fehler zu machen. Das hat sich insbesondere heute ausgezahlt und mich aufs Podest gebracht, als Vorderleute gestrauchelt sind“, bilanzierte Müller.

Das breiteste Lächeln auf dem Podest zeigte Mario Farnbacher. Nach einem Saisonstart unter dem Motto Pleiten, Pech und Pannen durfte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport endlich mal wieder auf dem Podest mit Sekt du-schen. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin so glücklich. Vor allem Danke an mein Team Motopark für die Unterstützung in den letzten Wochen. Ich hoffe, das Rennen war ein gutes Omen für die zweite Saisonhälfte“, so Farnbacher.

Vierter im Sonntagsrennen wurde der Tabellenvierte Artem Markelov (16, Motopark). Der Moskowiter lag lange auf Podiumskurs, kam aber von der Streke ab und fiel hinter Müller zurück. Kean Kristensen (16, DK/Motopark) komplettierte die Top 5.

TV-Zusammenfassungen der Ereignisse auf dem Nürburgring zeigen „kabel eins“ (11. Juli, 00.05 Uhr) sowie „SPORT1“ (13. Juli, 23.15-23.45 Uhr, und 17. Juli, 09.00-10.00 Uhr). Die nächste Station des ADAC Formel Masters ist das Österreich-Gastspiel auf dem Red Bull Ring vom 12. bis 14. August.


2. Rennen - Samstag:
Formel-Talent Pascal Wehrlein regiert weiter am Fuße der Nürburg
* Der Formel ADAC-Spitzenreiter entscheidet auch das zweite Rennen
für sich

Pascal Wehrlein (16, Worndorf/ADAC Berlin-Brandenburg) dominiert weiter das Gastspiel des ADAC Formel Masters beim ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Im zweiten der insgesamt drei Rennen in der Eifel siegte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport erneut vor Emil Bernstorff (18, GB/Moto-park) und baute seine Tabellenführung weiter aus. In einem umkämpften Ren-nen sicherte sich Artem Markelov (16, RUS/Motopark) Platz drei.

Wie bereits am Vormittag konnte Wehrlein auch im zweiten Rennen keinen Profit aus seiner Pole-Position schlagen, da er abermals von Bernstorff über-holt wurde. „Die Außenbahn scheint hier irgendwie besser zu sein“, grübelte Wehrlein, der im Gegensatz zum ersten Rennen keinen direkten Konter setzen konnte. „Das zweite Rennen war deutlich schwieriger, da vor uns die Renntrucks auf der Strecke waren und Dreck und Öl zurückgelassen hatten. Dadurch war die Strecke sehr rutschig und man musste vorsichtig sein.“

In der dritten Runde kam Spitzenreiter Bernstorff Ausgangs der NGK-Schikane kurz von der Strecke ab und fiel auf den dritten Rang zurück. „Ich bin auf die Randsteine gekommen und habe kurz die Kontrolle über das Auto verloren“, räumte der in Portugal lebende Brite ein. Neben Wehrlein schlüpfte auch Roy Nissany (16/RSC Mücke Motorsport) vorbei. Doch der Isreali konnte sich nur kurz über die Aussicht auf den zweiten Podestplatz in Folge freuen – Elektro-nik-Probleme zwangen ihn an die Box. Damit war Bernstorff wieder Zweiter, doch selbst die schnellste Rennrunde reichte nicht, um sich in eine aus-sichtsreiche Position für einen Angriff auf Wehrlein zu bringen, der so seinen siebten Saisonsieg verbuchte.

Auch der zwischenzeitlich auf Platz drei vorgerückte Däne Dennis Lind (18/ ma-con) schaffte letztlich nicht den Sprung aufs Podest. Er kam von der Strecke ab und wurde als Sechster hinter Sven Müller (19, Bingen/ma-con) und Kean Kristensen (16, DK/Motopark) gewertet. So war der Weg aufs Podium frei für Artem Markelov. „Ich konnte dem sich drehenden Auto von Dennis gerade noch ausweichen. Die letzten Runden hatte ich dann alle Hände voll zu tun, Sven (Müller) hinter mir zu halten. Danke an mein Team, dass sie mir ein Auto hingestellt haben, mit dem ich von Rang sechs aufs Podest fahren konnte“, lobte der Moskowiter die Mannschaft des Oschers-lebener Teams Motopark.

Obwohl Sven Müller erneut am Podium vorbeischrammte, behauptet er sich auf dem zweiten Tabellenplatz. Allerdings hat er mit 170 Punkten bereits 51 Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Wehrlein. Dritter bleibt vor dem Rennen am Sonntag (Start: 9.05 Uhr) – es ist der zwölfte von 24 Saisonläufen – Bernstorff mit 166 Punkten. Eine starke Aufholjagd zeigte Mario Farnbacher (19, Lich-tenau/Motopark). Nach seinem Kühlerdefekt im vorangegangenen Rennen musste er vom 24. Platz aus starten. Am Ende wurde er als Siebter abge-winkt. In den letzten Runden schob sich der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot noch an dem URD-Rennsport-Duo Lucas Wolf (16, Mörlenbach) und Luca Stolz (15, Brabach) vorbei.

1. Rennen - Samstag:
Vierter Sieg in Folge: Pascal Wehrlein baut Tabellen-
führung aus
* Israeli Nissany feiert zweiten Podesterfolg im ADAC Formel Masters

Nach seinem Hattrick in Zolder ist Pascal Wehrlein (16, Worndorf/ADAC Berlin-Brandburg) auch beim Gastspiel des ADAC Formel Masters beim ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring vorerst nicht zu bremsen. Nach Bestzeiten im Freien Training und im Qualifying siegte der vom Berliner Renn-stall Mücke Motorsport betreute Nachwuchspilot im Auftaktrennen vor Emil Bernstorff (18, GB/Motopark). Dritter wurde Wehrleins Mücke-Teamkollege Roy Nissany. Für den 17 Jahre alten Israeli war es der bisher zweite Podest-erfolg in diesem Jahr.

Polesitter Wehrlein erwischte einen schlechten Start im zehnten der insge-samt 21 Saisonläufe und musste Bernstorff ziehen lassen. „Die Reifen waren heute morgen recht kalt und drehten daher durch“, erklärte Wehrlein. Anfang der zweiten Runde bei der Anfahrt zur Mercedes-Arena schob er sich aber wieder an Bernstorff vorbei und fuhr seinem sechsten Saisonsieg entgegen. „Ich hatte den Bremspunkt etwas verpasst“, gab der Brite zu. „Danach habe ich noch versucht, Pascal zu attackieren, er war aber einfach schneller.“

Hinter dem Führungsduo war Lucas Wolf (16, Mörlenbach/URD Rennsport) als Dritter ins Rennen gegangen. Doch auch er kämpfte mit kalten Reifen und kam in der ersten Runde in der NGK-Schikane von der Strecke ab. Das koste-te Wolf drei Plätze. Weitere drei Positionen büßte er wegen einer falschen Getriebeübersetzung ein. „Wir hatten mit mehr Windschattenduellen gerech-net und den fünften Gang zu lang ausgelegt“, erklärte Wolf, der nach 17 Renn-runden als Neunter abgewinkt wurde.

Aufwärts ging es indes für Roy Nissany. „Ich hatte einen guten Start und konnte in der ersten Runde zwei Plätze gutmachen. Von Rang fünf aufs Podest zu fahren, ist ein schöner Erfolg“, freute sich der rennfahrende Schüler. Der Tabellenzweite Sven Müller (19, Bingen) verbesserte sich vom achten auf den fünften Platz hinter seinem dänischen ma-con-Teamkollegen Dennis Lind (18). In der Tabelle führt ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Wehrlein vor den nächsten beiden Rennen des Wochenendes (Start: Sa., 14.20 Uhr, und So., 9.05 Uhr) mit 196 Punkten vor Müller (158) und Bernstorff (148). Der Tabel-lenvierte Artem Markelov (16, RUS/Motopark) büßte weiter an Boden ein. Nach einem Verbremser im Qualifying arbeitete er sich im Rennen vom zehnten auf den sechsten Platz vor. Er hat jetzt 107 Punkte auf dem Konto.

Pech hatte einmal mehr Mario Farnbacher (Motopark). Der 19 Jahre alte Franke aus Lichtenau hatte sich Richtung Top 3 orientiert, in der sechsten Runde quittierte aber der Kühler seines Autos den Dienst. Farnbacher musste die Box ansteuern und sein Fahrzeug dort abstellen. Die Lokalmatadoren von HAITECH Racing aus Mayen verbuchten dank der Aufholjagd von Jeffrey Schmidt hingegen einen Punkt. Der 17 Jahre alte Schweizer verbesserte sich im Rennen vom 17 auf den zehnten Platz.

TV-Zusammenfassungen der Ereignisse auf dem Nürburgring zeigen „kabel eins“ (11. Juli, 00.05 Uhr) sowie „SPORT1“ (13. Juli, 23.15-23.45 Uhr, und 17. Juli, 09.00-10.00 Uhr). vorbe

GO TOP