Home
Motorsport
Touring-WM
DTM
Int. Rally-Ch.
Dt. Rallyes
Formel 3
Nat. Rallyes
News
Motorsport-TV
Dakar 2011
  Archiv - alle
Websites
Verschiedenes
Links
Club-Webs
Priv. Anzeigen
Print-Ausgabe
Werbung
Partner
Coubique Info
Home
Impressum
Impressum
Redaktion
Kontakt
Disclaimer
Mail
Motorsport-News
Rennsport-News
Formel 1-News
Rallye-News
DTM/F3-News
Rennsport-News
Weitere News
Motorsport-TV
eBay Partnerprogramm
10. Juli:

Rennen - Sonntag:
Kristensen überflügelt erneut die Konkurrenz auf dem
Red Bull Ring
* Starke Leistungen der drei Tabellenbesten beim 14. Formel ADAC-
Lauf

Nach seinem Triumph beim gestrigen Auftaktrennen der Formel ADAC auf dem Red Bull Ring legte Kean Kristensen nach: Mit einem Start-Ziel-Sieg strich der 16 Jahre alte Däne vom Team Motopark weitere 25 Punkte ein. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Rivalen um die Tabellenspitze, Emil Bernstorff (18, GB/Motopark) und Pascal Wehrlein (16, Worndorf/ADAC Berlin-Brandenburg). Gesamtspitzenreiter Wehrlein kämpfte sich von Rang 13 nach vorn.

Keyfacts
Rennen 2, Red Bull Ring, Österreich
Streckenlänge: 4.326 Meter
Wetter: sonnig, 22 Grad
Pole-Position: Kean Kristensen (Motopark)
Schnellste Rennrunde: Jason Kremer (RSC Mücke Motorsport), 1.37,143 Min.
Sieger: Kean Kristensen (Motopark)

Kristensen vom Start weg an der Spitze, Schlussattacke von Bernstorff
Der Sieg am Vortag bescherte Kristensen auch die Pole-Position für das zwei-te Rennen auf dem Red Bull Ring. „Obwohl die Motordrehzahl zwischenzeit-lich gefährlich in den Keller ging, bin ich letztlich gut weggekommen. Ich zog nach innen und behauptete mich an der Spitze“, so Kristensen. Weil sich hinter ihm seine Motopark-Teamkollegen Mario Farnbacher (19, Lichtenau) und Bernstorff duellierten, konnte sich der großgewachsene Skandinavier schnell absetzen. Zwar schob sich Bernstorff schon in der zweiten Kurve der ersten Runde an seinen Stallgefährten vorbei, doch Farnbacher versuchte zu kontern – letztlich vergeblich. Im Anschluss knappste Bernstorff Zehntel für Zehntel des zwischenzeitlich auf über zwei Sekunden angewachsenen Rück-stand auf den Spitzenreiter ab. „In der drittletzten Runde ist mir dann ein kleiner Fehler unterlaufen und Emil war urplötzlich direkt hinter mir“, berichtete Kristensen. „Gelbe Flaggen in der Schlussphase kamen mir entgegen. Als Emil mich in der letzten Runde attackieren wollte, bremste ich hart in den Bereich hinein, und da er mich nicht überholen durfte, musste auch er brem-sen. Beim Herausbeschleunigen habe ich dann wieder eine kleine Lücke herausfahren können, die bis ins Ziel gereicht hat.“

Aufholjagden von Wehrlein und Müller mit packenden Zweikämpfen
Nachdem Farnbacher das Duell gegen Bernstorff verloren hatte, musste er sich mit seinen ADAC Stiftung Sport-Förderkollegen Jason Kremer (16, Bonn/RSC Mücke Motorsport) und Wehrlein auseinandersetzen. Auch hier zog Farnbacher trotz massiver Gegenwehr den Kürzeren. Seine Widersacher überholten und setzten sich ab. Wehrlein, der von Startplatz 13 gekommen war, schob sich dann auch noch an Kremer vorbei auf den dritten Podestplatz. „Durch meine Aufholjagd mit einigen Zweikämpfen waren meine Reifen ziem-lich heruntergefahren. Dadurch hatte ich am Ende alle Hände voll zu tun, Jason hinter mir zu halten. Mit dem dritten Platz bin ich sehr zufrieden“, bi-lanzierte Wehrlein. Für Kartaufsteiger Kremer war der vierte Platz sein bisher bestes Ergebnis im Formelrennsport. Mit Respektabstand hinter Wehrlein und Kremer hatte sich Farnbacher mit Sven Müller (19, Bingen/ma-con) ausein-anderzusetzen. Müller hatte sich nach seinem gestrigen Wertungsausschluss vom letzten Startplatz bis auf die sechste Position vorgekämpft, an Farn-bacher kam er aber nicht mehr vorbei.

Bernstorff holt in der Tabelle weiter auf
In der Gesamtwertung bleibt Wehrlein mit jetzt 236 Punkten weiter an der Spitze, Verfolger Bernstorff rückte aber bis auf zwölf Punkte heran. Sven Müller hingegen büßte trotz seiner bravourösen Aufholjagd an Boden ein. Der Gesamtdritte hat 193 Punkte.

Auch Markelov zeigt Kämpferherz
Wie Wehrlein und Müller zeigte auch der Tabellenvierte Artem Markelov eine beachtliche Aufholjagd. Der 16-jährige Russe vom Team Motopark musste wegen eines Frühstarts eine Durchfahrtsstrafe antreten, die ihn ans Ende des Feldes zurückwarf. Abgewinkt wurde er schließlich als Achter. Dabei pro-fitierte er auch von einem Vierkampf um Platz sieben, der für drei Fahrer kurz vor Schluss in der Leitplanke endete. Einzig Luca Stolz sah von diesem Quartett das Ziel und freute sich als lachender Vierter über die umkämpfte siebte Position.

Kristensen beim Abschlussrennen erneut auf Pole
Das dritte Rennen der Formel ADAC wird um 16.30 Uhr gestartet und be-schließt die Österreich-Premiere des ADAC Masters Weekend auf dem Red Bull Ring. Polesitter ist erneut Rennsieger Kean Kristensen. Interessant wird sein, wie weit die Aufholjäger Wehrlein, Müller und Markelov dann nach vorn kommen werden. Live zu verfolgen ist der 15. Saisonlauf als Livestream auf der Homepage.

Rennen - Samstag:
Österreich-Premiere endet mit Premiensieg für Kristensen
* Kristensen startet mit seinem ersten Formel ADAC-Sieg in zweite Saisonhälfte

Das erste Rennen der Formel ADAC auf dem Red Bull Ring endete mit einem Sieg des Dänen Kean Kristensen. Der 16-Jährige vom Team Motopark pro-fitierte bei seinem Triumph von der Bestrafung des Tabellenführers Pascal Wehrlein (16, Worndorf/ADAC Berlin-Brandenburg), der als Erster abgewinkt wurde, aber nachträglich zurückversetzt wurde.

Keyfacts
Rennen 1, Red Bull Ring, Österreich
Streckenlänge: 4.326 Meter
Wetter: bedeckt, 19 Grad, stellenweise feuchte Strecke
Pole-Position: Pascal Wehrlein (ADAC Berlin-Brandenburg), 1.50,349 Min. Schnellste Rennrunde: Artem Markelov (Motopark), 1.37,209 Min.
Sieger: Kean Kristensen (Motopark)

Wehrlein beim fliegenden Start zu forsch
Nach vorangegangenen Regenfällen war der Red Bull Ring zwar größtenteils abgetrocknet, dennoch stufte die Rennleitung den 13. Saisonlauf als „Wet Race“ ein und ließ das komplett auf Slick-Bereifung setzende Feld hinter dem Safety-Car starten. Als das Sicherungsfahrzeug nach zwei Umläufen den Weg freimachte, trat Polesitter Wehrlein zu früh aufs Gas seines 145 PS starken Formel ADAC powered by Volkswagen und überholte das Auto noch vor der Safety-Car-Linie. Dafür wurde er nach Rennende mit 30 Strafsekunden belegt. Damit fiel der bisherige Tabellenführer bis auf Platz 13 zurück.

Nutznießer der Strafe war Kean Kristensen, der mit seinem ersten Podest-erfolg in der Formel ADAC gleichzeitig seinen ersten Sieg verbuchte. „Nach Oschersleben stand ich hier zum zweiten Mal auf dem zweiten Startplatz, aber der fliegende Start hinter dem Safety-Car gelang mir deutlich besser und ich folgte Pascal. Ab der dritten freien Runde setzte er sich ein bisschen ab. Erst gegen Rennende kam ich ihm wieder näher, für eine Attacke hat es aber nicht mehr gereicht“, gab der Däne zu, der sich schließlich doch über 25 Siegpunkte freuen durfte und so perfekt in die zweite Saisonhälfte gestartet ist.

Mario Farnbacher und Emil Bernstorff komplettieren Podium
Die Plätze zwei und drei gingen an Kristensens Motopark-Teamkollegen Mario Farnbacher (19, Lichtenau) und Emil Bernstorff (18, GB). Sie rückten im Nachhinein gleich zwei Plätze auf, weil nicht nur Wehrlein bestraft wurde, sondern auch der ursprüngliche Dritte Sven Müller (ma-con). Der 19-Jährige Bingener hatte etwas zu vehement ans Heck des vor ihm fahrenden Roy Nissany (16/RSC Mücke Motorsport) „angeklopft“. Der Israeli kam daraufhin von der Strecke ab und schlug in die Reifenstapel eins. Die Sportkommissare schlossen Müller wegen der Attacke nach Rennende aus der Wertung aus. Für Bernstorff waren die 15 Punkte für den dritten Platz eine schöne Beloh-nung: Der Brite hatte sich von Startplatz 13 nach vorn gekämpft.

Bernstorff schließt auf Tabellenführer Wehrlein auf
Nach der zweiten Nullnummer von Wehrlein in Folge hat Bernstorff weiter Boden auf den Spitzenreiter gutgemacht. 221 zu 206 lautet der aktuelle Punktestand zu Gunsten Wehrleins. Müller ist Dritter mit 185 Punkten.

Lokalmatador Coleselli mit bestem Saisonergebnis
Die Farben Österreichs wurde von Marc Coleselli würdig vertreten. Der 17-Jährige vom Team HAITECH Racing belegte Rang acht hinter seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt (17, CH), der Vierter wurde, sowie Jason Kremer (16, Bonn/RSC Mücke Motorsport), Artem Markelov (16, RUS/ Motopark) und Lucas Wolf (16, Mörlenbach/URD Rennsport) auf den Posi-tionen fünf bis sieben. Coleselli zeigte damit pünktlich beim Heimspiel seine bisher beste Saisonleistung. Erste Punkte strich auch Toni Koitsch (23, Döbeln/KSW Motorsport) ein. Er wurde Zehnter.

Kristensen am Sonntagmorgen auf Pole
Analog zum heutigen Rennergebnis startet Kean Kristensen im zweiten Rennen des Wochenendes am Sonntagmorgen (Start: 10.30 Uhr) von der Pole-Position. Das finale dritte Rennen wird um 16.30 Uhr gestartet. Die beiden Rennen werden als Livestream auf der Homepage übertragen.

GO TOP