2. Rennen -
Sonntag:
Perfektes Doppel für Matzke und Wirth
am Nürburgring
* Titelkampf im ADAC GT Masters bleibt bis zum Finale
offen
Das ADAC
GT Masters zog beim großen Sportwagenfestival zusammen mit
der FIA-GT1-Weltmeisterschaft auf dem Nürburgring alle Register.
Packende Rad-an-Rad-Duelle und das tückische Eifelwetter
sorgten für Hochspannung. Martin Matzke (20, CZ) und Andreas
Wirth (25, Heidelberg) ließen sich im s-berg-BMW Alpina
B6 auf dem Weg zum Doppelsieg in der Eifel nicht von ein-setzendem
Regen beeindrucken und nahmen aus den Händen von FIA-Präsi-dent
Jean Todt und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk den Siegerpokal
entgegen. Niclas Kentenich (22, Neuss) und Sebastian Asch
(24, Ammer-buch) kämpften sich in einer turbulenten Schlussphase
im a-workx-Porsche 911 auf den zweiten Platz. Der Titelkampf
bleibt weiter offen, die Reiter-Lamborghini-Piloten Albert
von Thurn und Taxis (27, Regensburg) und Peter Kox (46,
NL) haben vor dem Finale neun Punkte Vorsprung auf das Abt-Audi
R8-Duo Luca Ludwig (21, Bonn) und Christopher Mies (21,
Heiligenhaus).
Grün und Gelb, das waren die dominierenden Farben im Kampf
um den Sieg. Die gelbe Callaway-Corvette von Christian Hohenadel
(33, Quierschied) und Toni Seiler (52, CH) lieferte sich
vom Start bis zum Ziel ein Duell um den Sieg mit dem giftgrünen
BMW-Alpina der Sieger vom Samstag, Matzke/Wirth. In der
Startphase übernahm Wirth das Kommando, in der zweiten Rennhälfte
lag Seiler in Front. Die Entscheidung fiel zwei Runden vor
dem Rennende, als ein Regenschauer für eine rutschige Strecke
sorgte. Seiler konnte seine Führung nicht behaupten und
musste Matzke die Spitze überlassen, auch Porsche-Pilot
Niclas Kentenich schlüpfte noch an Seiler vorbei. Der Schweizer
be-endete das Rennen als Dritter, konnte sich aber über
den knapp verpassten Rennsieg noch mit dem Sieg in der Amateurwertung
trösten. "Der Regen am Ende kam genau passend, das kühlte
unsere stark strapazierten Reifen etwas", so Martin Matzke.
"Ich habe gesehen, dass Seiler mit dem Auto kämpfte, für
mich waren die Bedingungen absolut perfekt."
Platz vier belegten Frank Schmickler (45, Rösrath) und Tim
Bergmeister (35, Langenfeld) im Mühlner-Porsche, Schmickler
zog in der letzten Runde an dem Lamborghini der Tabellenführer
von Thurn und Taxis/Kox vorbei. Deren Titel-kontrahenten
Ludwig/Mies kamen einen Platz dahinter als Sechste im Ziel
und büßten einen Punkt auf die Tabellenführer ein. Die Entscheidung
um den Titel fällt nun beim Finale in der Motorsport Arena
Oschersleben (1. bis 3. Oktober).
Auch die Amateurwertung bleibt spannend. Mit dem Sieg am
Nürburgring schloss Toni Seiler zu Tabellenführer Sven Hannawald
(35, München) auf, der mit Teamkollege Thomas Jäger (33,
München) mit Elektronikproblemen kämpfte und mit seiner
Callaway-Corvette Platz vier in der Amateurwertung belegte.
Die beiden Schweden Patrick Söderlund (36) und Edward Sandström
(37) wurden beim Premierenwochenende des BMW Z4 im ADAC
GT Masters am Sonntag Zehnte, Johannes Stuck (23, A) und
Freddy Kremer (49, Mün-chen) sahen die Zielflagge im Kessel-Ferrari
F430 als Zwölfte.
Alle 14 Rennen des ADAC GT Masters überträgt der private
TV-Sender kabel eins jeweils samstags und sonntags von 11.45
Uhr bis 13.15 Uhr live. Weitere Informationen zum ADAC GT
Masters unter www.adac-gt-masters.de und zum FIA-GT1-WM-Rennen
auf dem Nürburgring unter www.gt1-nuerburgring.de.
1. Rennen - Samstag:
Souveräne Vorstellung: Premierensieg von
Matzke/Wirth
* Ludwig/Mies halten mit Platz zwei im Abt-Audi die
Meisterschaft offen
Motorsport
in Bestform mit packenden Zweikämpfen begeisterte die Zuschau-er
beim großen Sportwagenfestival zusammen mit der FIA-GT1-Weltmeister-schaft
auf dem Nürburgring. Martin Matzke (20, CZ) und Andreas
Wirth (25, Heidelberg) feierten im BMW Alpina B6 in souveräner
Manier den ersten Sieg im ADAC GT Masters für das österreichische
s-berg Racing Team. Die Tabel-lenzweiten Luca Ludwig (21,
Bonn) und Christopher Mies (21, Heiligenhaus), hielten bei
ihrem Heimspiel mit Platz zwei im Abt-Audi R8 die Meisterschaft
offen, während die Tabellenführer Albert von Thurn und Taxis
(27, Regensburg) und Peter Kox (46, NL) im Reiter-Lamborghini
Gallardo nach einer Kollision erstmals in dieser Saison
punktelos blieben.
Der von der Pole-Position gestartete Matzke legte in der
ersten Rennhälfte den Grundstein zum Sieg. Der Tscheche
hielt erfolgreich ADAC GT Masters-Debütant Christiaan Frankenhout
(28, NL) im Team Rosberg-Audi R8 auf Distanz und übergab
den giftgrünen BMW Alpina in Führung liegend an An-dreas
Wirth. Der Vorjahressieger am Nürburgring ließ sich in der
zweiten Rennhälfte auch von einem leichten Regenschauer
nicht aus der Ruhe bringen und siegte souverän mit knapp
10 Sekunden Vorsprung.
"Ich bin an der Spitze einfach ganz cool mein Rennen gefahren
und habe mich selber schon etwas gewundert, wie groß mein
Vorsprung am Ende war", jubelte Andreas Wirth. Teamkollege
Martin Matzke kämpfte auf dem zum Weg zu seinem ersten ADAC
GT Masters-Sieg aber mit leichten Problemen: "In der ersten
Rennhälfte machte mir die Hinterachse etwas Sorgen und ich
hatte Schaltprobleme, beim Plichtboxenstopp konnten wir
das Problem aber beheben."
In einem packenden Sechskampf um den zweiten Platz setzten
sich Ludwig/ Mies durch und liegen nun nur noch acht Punkte
hinter den Tabellenführern von Thurn und Taxis/Kox. Die
beiden Lamborghini-Piloten hatten Pech und schieden nach
einer Kollision von Kox mit dem Rosberg-Audi von Bernd Herndlhofer
(20, A) aus. "Das war heute mein bisher schwierigstes Rennen,"
so ein atemloser Christopher Mies nach der Zieldurchfahrt.
Teamkollege Luca Ludwig ergänzte: "Das war nicht nur unser
schwierigstes Rennen, sondern auch das spannendste."
Dritte wurden Niclas Kentenich (22, Neuss) und Sebastian
Asch (24, Ammer-buch) im a-workx-Porsche 911 vor Kenneth
Heyer (30, Wegberg) und Michael Ammermüller (24, Pocking)
im Rosberg-Audi R8. Der ehemalige Formel 1-Pilot Mika Salo
(43, FIN) belegte gemeinsam mit Marius Ritskes (51, NL)
bei seinem ADAC GT Masters-Debüt in einer Callaway-Corvette
Platz fünf, das sicherte Ritskes erstmals den Sieg in der
Amateurwertung. Die weiteren Podiumsplätze in der Amateurwertung
gingen ebenfalls an Corvette von Call-away Competition,
Toni Seiler (52, CH) belegte Platz zwei vor Tabellenführer
Sven Hannawald (35, München).
Alle 14 Rennen des ADAC GT Masters überträgt der private
TV-Sender kabel eins jeweils samstags und sonntags von 11.45
Uhr bis 13.15 Uhr live. Weitere Informationen zum ADAC GT
Masters unter www.adac-gt-masters.de und zum FIA-GT1-WM-Rennen
auf dem Nürburgring unter www.gt1-nuerburgring.de Weitere
Informationen unter www.adac-gt-masters.de