Valtteri
Bottas wiederholt Masters-Triumph
Der Finne
Valtteri Bottas (ART Grand Prix) hat seinen Titel beim RTL
GP Masters of Formula 3 vor 43.000 Zuschauern erfolgreich
verteidigt. Damit ist der beste Rookie der Formel 3 Euro
Serie 2009, der aktuell den vierten Rang in der Gesamtwertung
belegt, der erste Nachwuchsfahrer in der 20 jährigen Geschichte
des wichtigsten Formel-3-Rennens Europas, dem dieses gelingt.
Alexander Sims (ART Grand Prix) und Marco Wittmann (Signature)
als Zwei-ter und Dritter komplettierten den Erfolg der Formel
3 Euro Serie auf der 4,307 Kilometer langen Rennstrecke
durch die Nordseedünen von Zandvoort.
Kurz vor Beginn des spannenden und ereignisreichen Rennens
begann es leicht zu regnen. Bis auf Roberto Merhi (Mücke
Motorsport) entschieden sich alle Piloten aus den vorderen
Startreihen für Slicks. Kurz nach dem Start, der aus Sicherheitsgründen
hinter dem Safety Car erfolgte, hatte der Spanier aus dem
Team Mücke Motorsport die besseren Karten und eroberte schnell
die Führung. Als es jedoch abtrocknete, hatte er keine Chance
mehr; Alexander Sims und Valtteri Bottas überholten ihn.
Doch auch der neue Leader Sims konnte seine Führung nicht
lange halten; Bottas zog an ihm vorbei. Der Finne fuhr in
der Folge einem sicheren Sieg entgegen.
Valtteri Bottas (ART Grand Prix):
„Es war ein hartes Rennen, aber jetzt bin ich richtig glücklich.
Das Masters zum zweiten Mal zu gewinnen, war mein Ziel an
diesem Wochenende. Wir haben uns vor dem Rennen für Slicks
entschieden, was die richtige Wahl war. Beim Überrunden
wurde es ein- oder zweimal knapp, aber das gehört dazu.
Nach zwei Masters-Siegen hoffe ich, dass ich nun endlich
den ersten Sieg in der Formel 3 Euro Serie feiern kann.“
Alexander Sims (ART Grand Prix):
„Mit dem zweiten Platz bin ich nicht wirklich glücklich,
Valtteri hat einen besseren Job gemacht als ich. Ich denke,
dass es auf nasser Strecke auch einfacher ist, wenn man
jemanden vor sich hat, an dem man sich orientieren kann.
Als Valtteri mich überholt hatte, war mit klar, dass es
nun schwierig werden würde, wieder an die Spitze zu kommen.“
Marco Wittmann (Signature):
„Es war kein einfaches Rennen. Ich war lange Dritter, bin
dann von einem zu überrundenden Piloten aufgehalten worden
und Edoardo konnte mich über-holen. Danach habe ich versucht,
Druck auf ihn auszuüben, bis ich kurz vor dem Ziel wieder
an ihm vorbeifahren konnte.“