Mühlner
Motorsport bei den 24h in Dubai:
Speed und Performance waren da
Das in Spa
Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team nahm am
24-Stunden-Rennen in Dubai mit den Fahrern Mark J. Thomas,
Henri Moser, Jerome Thiry, Armand Fumal und Gilles Vannelet
teil. Anfänglich lief sowohl im Qualifying als auch im Rennen
alles nach Plan. Schnell lag der Mühlner Porsche Cup S in
den Top Five und kämpfte um ein Top Resultat.
Nach dem ersten erfolgreichen Renndrittel begannen die Probleme:
Armand Fumal hatte "Feindberührung" und der Schweller musste
repariert werden, damit die Fahrertüre wieder geöffnet und
geschlossen werden konnte. Kurze Zeit später stoppten Elektronik
Gremlins den Vormarsch erneut: Ein Relais hatte sich gelockert,
möglicherweise in Folge des Aufpralls beim Unfall.
Nach diesem Zwischenfall rutschte der Mühlner Porsche Cup
S aus den Top Ten. Aber es sollte noch schlimmer kommen:
von einem auf den anderen Moment und ohne irgendeine Voranmeldung
lies sich das Getriebe nicht mehr schalten und es musste
gewechselt werden. Damit waren alle Hoffnungen auf ein Top
Resultat dahin. Mark J. Thomas hatte in der Folge ebenfalls
Feindbe-rührung und es musste die Felge und weitere Teile
der Radaufhängung ge-wechselt werden. Das gleiche passierte
Henri Moser im nächsten Stint eben-falls hinten links, allerdings
deutlich stärker, so dass der Radträger gerissen war und
getauscht werden musste. Allerdings fuhren die Mühlner Piloten
im letzen Renndrittel auch mit die schnellsten Runden im
gesamten Feld und landeten schließlich auf dem 41. Rang.
"Es war die richtige Wahl hier mit dem Cup S anzutreten.
Wegen dem ge-ringeren Benzinverbrauch und weiteren Vorteilen,
hätten ein Cup S leicht bester Porsche werden können. Aber
der Getriebeschaden, den wir noch analysieren müssen und
die Unfälle haben das leider vereitelt. Jetzt schauen wir
nach vorne und freuen uns auf unser 35. 24-Stunden-Rennen,
dass wir in Daytona Ende des Monats fahren werden", fasst
Bernhard Mühlner nach dem Rennen zusammen.