15.
Juni 2007 - Peugeot-Info:
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Peugeot
908 HDi FAP beim Le Mans-Debüt auf der
Pole Position
Peugeot hat sich für das Comeback beim 24-Stunden-Rennen von
Le Mans (16./17. Juni) eine gute Ausgangsposition erkämpft.
Am Steuer des Diesel-Prototypen-Sportwagens Peugeot 908 HDi
FAP mit der Startnummer 8 mar-kierte der französische Lokalmatador
Stéphane Sarrazin bereits im ersten Qualifying die Bestzeit,
die in der zweiten Sitzung am Donnerstagabend wegen nasser
Streckenbedingungen nicht unterboten wurde.
Mit seiner Zeit von 3.26,344 Minuten, die der ehemalige Formel-1-
und Rallye-WM-Pilot kurz vor Ablauf des ersten Trainingstages
auf der 13,650 Kilometer langen Strecke markierte, lag er
über eine halbe Sekunde vor dem zweitplatzierten Audi.
"Das war die beste Runde, die ich je in Le Mans gefahren bin",
freute sich Sarrazin über seine gute Leistung. Das Rennen
wird er zusammen mit dem Portugiesen Pedro Lamy und seinem
französischen Landsmann, dem drei-fachen Champ-Car-Meister
Sébastien Bourdais bestreiten.
Das gute Abschneiden von Peugeot bei der Startplatzvergabe
bestätigte auch der zweite 908 HDi FAP, der von Nicolas Minassian
gesteuert die drittbeste Qualifyingzeit erzielte und aus der
zweiten Reihe starten wird. In diesem Auto komplettieren Marc
Gené aus Spanien und der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jacques
Villeneuve aus Kanada das Fahreraufgebot.
Das starke Qualifyingergebnis begeisterte auch Michel Barge,
den Direktor von Peugeot Sport: "Seit dem Start unseres Sportwagenprogramms
vor 18 Monaten haben wir jede neue Hürde hervorragend gemeistert.
Die ersten Testfahrten im Januar verliefen ohne größere Probleme,
bei den ersten bei-den Renneinsätzen des Peugeot 908 HDi FAP
haben wir auf Anhieb ge-wonnen, beim Le Mans-Vortest erzielten
wir mit Sébastien Bourdais die Bestzeit und nun stehen wir
auf der Pole Position. Diese Erfolge haben das Team noch enger
zusammengeschweißt und sind natürlich eine perfekte Motivation.
Auf der anderen Seite ist uns allen bewusst, dass wir immer
noch in unserem Lehrjahr sind, bei dem es in allen Bereichen
gilt, so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln. Und das
werden wir auch in den kommenden Tagen tun."
Das verregnete Qualifying am Donnerstag nutzte das Peugeot-Team,
um den rund 515 kW (700 PS) starken Sportwagen mit V12-Dieselmotor,
der mit dem Rußpartikelfiltersystem FAP ausgerüstet ist, auf
nasse Bedingungen abzustimmen. Die Strecke war dabei so rutschig,
dass es zu zahlreichen Ausritten kam.
Auch Marc Gene kam mit dem Peugeot von der Ideallinie ab.
"Beim An-bremsen auf ‚Arnage’ blockierten die Vorderräder
und ich rutschte von der Strecke. Dabei wurde die Front leicht
beschädigt. Nichts Ernsthaftes, aber leider mussten wir das
Training vorzeitig beenden."
Teamkollege Jacques Villeneuve ergänzte: "Ein Großteil der
Strecke ist ja im Rest des Jahres öffentliche Straße. Dort
bildeten sich riesige Pfützen. Aquaplaning war daher ein großes
Problem."
Unterm Strich zeigten sich die Peugeot-Piloten mit dem Fahrverhalten
des 908 HDi FAP bei diesen extrem nassen Bedingungen zufrieden.
Auch Technikchef Bruno Famin schloss sich dem positiven Fazit
an, erinnerte aber auch an die besonderen Anforderungen, die
das legendäre 24-Stunden-Rennen Teams und Technik abverlangt:
"Wir haben bewiesen, dass wir ein konkurrenzfähiges Paket
haben. Beim Rennen spielt aber nicht nur Ge-schwindigkeit
eine Rolle, sondern insbesondere auch die Zuverlässigkeit.
Das ist uns durchaus bewusst."
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