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13. Juni:

Peugeot 908 in Le Mans:
Dieselsportwagen schrammt knapp am Sieg vorbei
- Löwenmarke belegt die Ränge zwei, drei und vier
- Peugeot 908 überzeugt mit Zuverlässigkeit und niedrigem Verbrauch
- Spannender Kampf über 24 Stunden

Am Ende entschieden lediglich 13,854 Sekunden das wichtigste Sportwagen-Rennen der Welt. Nach einem dramatischen Kampf verpasste Peugeot bei den 24 Stunden von Le Mans nur knapp den Sieg. Die drei Peugeot 908 ka-men auf den Positionen zwei, drei und vier ins Ziel.

Bestplatziertes Fahrzeug der Löwenmarke beim Eintages-Klassikers war die Startnummer „9“ von Simon Pagenaud (F), Pedro Lamy (P) und Sébastien Bourdais (F). Der französische Dieselsportwagen lieferte sich über lange Zeit enges Duell mit dem später siegreichen Audi. Nachdem beide Fahrzeuge rund 30 Minuten vor dem Rennende gleichzeitig ihren letzten Routineboxenstopp absolviert hatten, trennten sie lediglich 6,5 Sekunden. Allerdings nutzte der Audi danach den Vorteil neuer Michelin-Reifen und setzte sich von Pagenaud wieder ab.

„Wir sind hier angetreten, um zu siegen, daher bin ich natürlich enttäuscht“, so Olivier Quesnel, der Direktor von Peugeot Sport. „Allerdings kann das ganze Team stolz darauf sein, drei absolut zuverlässige Fahrzeuge vorbereitet zu haben. Unsere Fahrer haben nie aufgegeben. Uns hat in diesem 24-Stun-den-Sprint nur ganz wenig gefehlt, um selbst den Sieg einzufahren. Ich gra-tuliere Audi. Es war sportlicher und mit gegenseitigem Respekt geführter Kampf.“

Die drei Peugeot 908 konnten im Rennen ihren Verbrauchsvorteil ausspielen. Während die Konkurrenz alle zehn bis elf Runden Nachtanken musste, schaff-ten die französischen LMP1-Sportwagen zwölf Umläufe mit einer Tankfüllung. Zudem konnten die Fahrer in der Nacht vier Stints mit einem Reifensatz zu-rücklegen.

„In Sachen Zuverlässigkeit haben wir unser Ziel erreicht“, so Bruno Famin, der Technische Direktor von Peugeot Sport. „Das Rennen wurde durch den Speed entschieden. Da fehlte uns etwas, besonders mit den harten Reifen. Das reichte unserem Gegner, um die Oberhand zu gewinnen.“

Rang drei belegten in Le Mans die Franzosen Nicolas Minassian, Franck Montagny und Stéphane Sarrazin im Peugeot 908 mit der Nummer „8“. Ihre Chancen auf den Sieg schwanden nach einer einminütigen Durchfahrtstrafe wegen eines Fehlers bei einem Routinestopp. Auf Position vier erreichten Anthony Davidson (GB), Marc Gené (E) und Alexander Wurz (A) im dritten Diesel-Sportwagen aus Frankreich das Ziel. Nach einem Unfall von Wurz am Sonntagmorgen hatte die Nummer „9“ bei der notwendigen Reparatur zum Wechsel der Radaufhängung vorn rechts neun Minuten verloren.

Peugeot führt nach dem dritten Lauf des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) mit nun 103 Zählern weiterhin die Markenwertung an. Das nächste Rennen der ILMC ist am 2./3. Juli in Imola (I).

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