Diesel-Sportwagen
holt Doppelsieg in Spa-Francorchamps
- Peugeot 908 triumphiert zum fünften Mal in den
Ardennen
- Peugeot Sport gut gerüstet für 24-h-Rennen in Le Mans
- Tabellenführung in der ILMC ausgebaut
Gelungene
Generalprobe für Peugeot Sport: Beim letzten Renneinsatz
vor dem Saisonhöhepunkt, den 24-Stunden-Rennen von Le Mans,
gelang der Löwenmarke beim 1.000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps
(Belgien) ein souveräner Doppelsieg. Beim zweiten Lauf des
Intercontinental Le Mans Cups (ILMC) gewannen Anthony Davidson,
Marc Gené und Alexander Wurz im Peugeot 908 mit der Startnummer
"7" vor ihren Teamkollegen Nicolas Minassian, Franck Montagny
und Stéphane Sarrazin im Auto mit der Nummer "8".
"Das ist ein toller Erfolg für uns", so Olivier Quesnel,
Direktor von Peugeot Sport. "Es war für uns nicht nur der
fünfte Sieg in Spa in Folge, sondern auch der erste mit
dem neuen Peugeot 908 und der erste Triumph im diesjährigen
ILMC. Das Rennen verlief für uns nach Plan. Die Autos waren
schnell und zuverlässig, zudem haben wir viel über den Kraftstoffverbrauch
und den Rei-fenverschleiß gelernt. Aber auch wenn wir hier
gewonnen haben, haben wir vor dem 24-Stunden-Rennen in Le
Mans am 11. und 12. Juni noch viel Arbeit vor uns."
Dabei war das Qualifying für die drei Peugeot 908 unglücklich
verlaufen. Weil bei einem schweren Unfall die Leitplanken
stark beschädigt wurden, musste die Sitzung vorzeitig abgebrochen
werden. Die drei Diesel-Sportwagen hatten zu diesem Zeitpunkt
jedoch noch nicht ihre schnellen Runden absolviert. Das
Fahrzeug mit der Nummer "7" musste daher von Startplatz
zwölf ins Rennen gehen, die von Sébastien Bourdais, Simon
Pagenaud und Pedro Lamy pilo-tierte Nummer "9" von Rang
17 und das Auto mit der Nummer "8" von Position 48.
Bereits nach den ersten 30 Minuten des 6-Stunden-Rennens
hatte sich Alexander Wurz mit Nummer "7" an die Spitze des
Feldes gekämpft, die seine Teamkollegen Anthony Davidson
und Marc Gené danach – außer während der Boxenstopp-Phasen
– bis ins Ziel behaupteten. Aber auch die beiden weiteren
Peugeot 908 zeigten eine starke Aufholjagd. Nach 2,5 Stunden
Renndistanz lagen die französischen LMP1-Sportwagen auf
den ersten drei Plätzen. Einen Dreifachtriumph verhinderte
jedoch ein Ausrutscher von Pedro Lamy mit der "Startnummer
"9" sowie ein Fahrwerksproblem 30 Minuten vor dem Ziel.
Dieses warf das Fahrzeug auf den achten Rang zurück.
"Beim Le-Mans-Testtag im April und hier im Training haben
wir uns nur um unser Programm und nicht um unsere Gegner
gekümmert. Aber im Rennen wollten wir ein gutes Resultat
einfahren", so Bruno Famin, der Technische Direktor von
Peugeot Sport. "Wir waren im Vorfeld nicht sicher, ob wir
um den Sieg kämpfen könnten, aber wir haben hat gearbeitet
und dank der tollen Leistung der Fahrer einen verdienten
Sieg eingefahren. Der Erfolg gibt dem ganzen Team viel Selbstvertrauen,
aber wir wissen, dass Le Mans ein sehr enges und schwieriges
Rennen werden wird."
Dank des Erfolges in Spa hat Peugeot seine Führung in der
Markenwertung des ILMC mit nun 55 Punkten auf 17 Zähler
ausgebaut. In der Teamwertung liegt Peugeot Sport nun ebenfalls
an der Tabellenspitze.