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Nationaler Motorsport - Rallye

Bericht - 18. Ostalb-Rallye 2204
Gesamtsieg für Mangold/Steller

Bei der mit 110 Rallyeteams stark besetzten '18. Ostalb-Rallye' ließ ein Team der Konkurrenz keine Chancen. Die Ellwanger Werner Mangold und Kai Steller gewannen alle fünf Wertungsprüfungen und sicherten sich den Gesamtsieg vor Ulrich Köhler und Armin Seeger aus Öhringen.

Die ADAC-Ostalb-Rallye hat sich mittlerweile bestens unter den Motorsport-fans etabliert. Das beweisen nicht nur die Starterzahlen der 110 Rallyeteams bei der 18. Auflage, sondern auch die zahlreich erschienenen Zushauer, die auf den fünf Wertungsprüfungen die Rallyepiste säumten. Am Start war die gesamte süddeutsche Rallye-Elite sowie viele Fahrer, insbesondere aus den neuen Bundesländern, die von der tollen Rallye im östlichen '*Schwaben-ländle' gehört hatten und einfach dabei sein wollten.

Ihre perfekte Organisation, erstklassige Wertungsprüfungen, ein hervorragen-des, zentrales Rallyezentrum im Abtsgemünd und kurze, kompakte Ver-bindungsetappen waren wohl das Geheimnis für den erneuten Erfolg der Ostalb-Rallye. Trotz der in der laufenden Planung geänderten Organisations-struktur zogen die Verantwortlichen alle an einem Strang und boten rund um Abtgemünd wieder Rallyesport vom Feinsten.

Schirmherrr Landrat Klaus Pavel war leider verhindert, wäre aber sehr gerne wieder einmal in einem Rallyeauto mitgefahren. Abtsgemünds Bürgermeister Ruf sprach sich vor der Fahrervorstellung an der Startrampe bei der Kocher-talmetropole erfreut für die Ostalb-Rallye aus. Sie bereichere das sportliche Angebot in Abtsgemünd und im Ostalbkreis auf beeindruckende Weise, be-tonte Ruf, bevor er in den Opel von Klaus Otterbach einstieg und die WP 1 mitfuhr.

Die Wertungsprüfung 1 gilt zu Recht - die Strecke Pommertsweiler, Wilden-hof, Straßlauf, Vorderhächelberg und zurück nach Pommerstweiler - als Königsetappe im süddeutschen Raum. Hier gibt es seit Jahren einen erbitterten Kampf um Sekunden. Eine absolute Superzeit legte Werner Mangold mit Co. Kai Steller mit 4:57,6 Minuten vor. Mit ihrem Peugeot konnten Burg/Herzog auf den zweiten Platz fahren. Kübler/Ulrich mussten sich auf dem Mitsubishi Evo. mit Köhler/Felix auf Opel Kadett auf Rang drei begnügen. Es folgte der Rundkurs bei Herschlingen. Von Reichenbach kommend waren 10 km Wertungsstrecke zurückzulegen. Wieder hatte die Startnummer füf die beste Zeit. Mangold/Steller schon Siegeskurs? Kübler/ Seeger folgten mit zwei Sekunden Abstand vor Meinzner/Schmidt auf Ford Cosworth.


Auch auf der dritten Prüfung konnte Mangold seine Bestform zeigen. Gute zwei Sekunden konnte der Ellwanger seinen Verfolgern abnehmen. Zeit-gleich mit Kübler/Ulbrichs kamen Meinzner/Schmidt auf dem zweiten Platz ins Ziel. Die Prüfung vier, nach dem Zwischenstopp in Walchsetten, wurde in Iggingen gestartet. Auf dieser schwierigen, teilweiserecht eckigen Strecke zeigten Mangold/Steller erneut ihre Klasse, zwei Sekunden vor einem stark fahrenden Stefan Burg. Die Brüder Fruck legten die drittbeste Zeit vor. Die letzten Strecke lag wiederum bei Pommertsweiler, und wieder waren Mangold/Steller mit einer fantastischen Zeit ganz vorne dabei.

Im Ziel in Abtsgemünd war recht bald klar, wer die 18. Auflage der Ostalb-Rallye gewonnen hatte. Wenn ein Team in allen fünf Wertungsprüfungen Bestzeit gefahren hatte, war der oberste Podestplatz sicher. Werner Mangold mit Beifahrer Kai Steller fuhr mit seinem Mazda 323 GT-R auf den ersten Platz. Der Mazda verfügt über einen Turbomtor und Allradantrieb. Den zweiten Platz gewannen ebenfalls Fahrer mit einem Allradantreib. Ulrich Kübler und Beifahrer Armin Seeger stellten ihren Mitsubishi Evo. auf den zweiten Platz. Stefan Burg und Hans-Jürgen Herzog gewannen mit ihrem neu aufgebauten Peugeot den dritten Podestplatz. Die Brüder Fruck, vor zwei Jahren noch strahlende Sieger, mussten den vierten Platz einnehmen. Ihnen folgten Meinzner/Schmidt vor dem Opel-Team Fritz Köhler und Petra Hägele.

Text: Hans Günter Steiner

 

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