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Hermann
Gassner schlägt zurück und gewinnt die
Liter’Monte’
* Werner und Gassner punktgleich an der Masters-Spitze
im Süden
Mit
einem klaren Start-Ziel-Sieg entschieden Hermann Gassner/Siggi
Schrankl (Surheim/Obing) im Mitsubishi Lancer die ADAC Litermont
Rallye (13.-14.04.2007) für sich. Auf der Zielrampe im saarländischen
Saarwellingen hatten die ADAC Rallye Meister 2006 einen Vorsprung
von 1:38,9 Minuten vor Anton Werner/Ralph Edelmann (Altfraunhofen/Mühldorf)
im Porsche 911 GT3. Sie revanchierten sich so bei der zweiten
Runde zu den ADAC Rallye Masters der Region Süd für die knappe
Niederlage beim Auftaktlauf gegen das Porsche-Duo. Beide Teams
liegen nun punktgleich an der Tabellenspitze der Masters Zwischenwertung.
Den dritten Podestrang und damit den Sieg in der seriennahen
Gruppe N sicherte sich der Nordrhein-Youngster Stefan Schneppenheim
(Alpen) im Mitsubishi Lancer.
Mit einem souveränen Divisionssieg und dem achten Rang der
Gesamt-wertung im Honda Civic TypeR schob sich Lokalmatador
Lars Mysliwietz (Nalbach) zusammen mit seinem Westerwälder
Co-Piloten Oliver Schu-macher (Fluterschen) auf den dritten
Platz in der Masters-Tabelle.
Gassner, der diesmal mit der leistungsstärkeren Gruppe-A-Version
seines Lancer antrat, meinte: „ich hatte nicht geglaubt, dass
ich so deutlich gewin-nen könnte, aber die Schotterpassagen
kamen uns doch entgegen.“
Anton Werner war klar, „wir hatten heute keine Chance, deshalb
haben wir zum Schluss auch nur noch den zweiten Platz gehalten.“
Für Stefan Schneppenheim war der Einsatz im Saarland „ein
perfekter Test um mich vor dem Start der Rallye-Meisterschaft
wieder gemeinsam mit Hajo (Grimberg) einzuschießen.“ Nachdem
Schneppenheim die zweite WP ‚verschlafen’ hatte, startete
er eine sehenswerte Aufholjagd bis zum dritten Gesamtrang.
Dabei fuhr er auch eine Gesamtbestzeit, „aber nur weil Her-mann
sich gedreht hatte,“ schmunzelte der Youngster.
Ein Überschlag im Zeitlupentempo auf dem Zuschauerrundkurs
in Piesbach sorgte für viel zusätzliche Arbeit im Service-Team
von Saar-Youngster Dominik Port und Co Björn Röhm (Wadrill/Schlitz).
Obwohl sie dadurch auch die Divisionsführung verloren, schoben
sie sich im Citroën Saxo VTS auf den vierten Platz der Masters-Wertung.
Mit Patrick Anglade (Wahlen) gewann ein weiterer Youngster
des ADAC Saarland die Diesel-Wertung der Liter’Monte’. Anglade
war mit Co Stefan Clemens schon im Oberland schnellster Selbst-zünder,
als er im Opel Astra „durch einen blöden Fehler“ ins Aus rutschte.
Den zweiten Platz belegte der amtierende Champ des ADAC Rallye
Junior Cup Konstantin Keil (Niestetal) im VW Golf. Mit dem
zweiten Platz in der Division 2 für bärenstarke Hecktriebler
schoben sich Udo Schiffmann/Sandro Matejka (Heiligenroth/Veitshöchheim)
im BMW M3 in der Masters-Zwischen-wertung auf den fünften
Platz.
Wahrlich Pech hatten Jörg de Fries und Co Peter Loth: Sie
kamen als Dritte der Masters-Tabelle ins Saarland. Bei einem
letzten Test vor dem Start wurde der Antriebsstrang ihres
Lancer irreparabel beschädigt.
Stimmen im Ziel
Hermann Gassner (Surheim, Mitsubishi Lancer, Division 1) 1.
Platz
„Es ist nicht nur die Mehrleistung des Motors, auch das Gesamtpaket
der Gruppe-A-Version des Lancer bietet Vorteile. Zudem kamen
uns die höheren Schotteranteile der Prüfungen zugute.“
Toni Werner (Altfraunhofen, Porsche 911 GT3, Division 2) 2.
Platz
„Der Hermann war heute im A-Auto nicht zu schlagen. Wir müssen
auch bei der Leistung unseres GT noch etwas nachlegen.“
Stefan Schneppenheim (Alpen, Mitsubishi Lancer, Division 4)
3. Platz
„Wir konnten uns von Prüfung zu Prüfung steigern und hatten
letztlich die Division 4 im Griff. Das macht Hoffnung auf
den DRM-Start am nächsten Wochenende.“
Armin Sommer (Saarbrücken, Subaru Impreza STI, Division 4)
4. Platz
„Ich wollte auf der letzten Prüfung noch unbedingt an Gengler
vorbei, das ist mir mit der dritten Gesamtzeit auch gelungen.
Zusätzlich konnte ich so auch noch auf den zweiten Divisionsplatz
fahren.“
Uli Kübler (Öhringen, Mitsubishi Lancer Evo 8, Division 4)
5. Platz
„Auf dem letzten Rundkurs wurden wir unmittelbar hinter einem
anderen Teilnehmer hineingestartet und es dauerte fast eine
halbe Runde bis wir überholen konnten. Das hat zwar zusätzliche
Zeit und letztlich auch den zweiten Platz in der Division
gekostet, aber um ganz nach vorne zu fahren hätte es auch
so nicht mehr gereicht.“
Udo Schiffmann (Heiligenroth, BMW M3, Division 2) 7. Platz
„Eine Rallye ohne Probleme und mit einem tollen Resultat.
Der ‚Kansas’ hat zurecht einen legendären Ruf als tolle WP.“
Lars Mysliwietz Nalbach, Honda Civic Type R, Division 5) 8.
Platz
„Bei meinem Heimspiel wollte ich noch unbedingt an Schiffmann
vorbei und habe mich dabei in der vorletzten Prüfung in eine
Wiese gedreht. Danach haben wir nur noch die Position gesichert
und der dritte Platz in der Masters Zwischenwertung ist einfach
toll.“
Alois Scheidhammer (Vilsburg, Opel Astra GSI, Division 3)
15. Platz
„Schon nach der ersten WP mussten wir ohne fünften Gang fahren.
Alle Reparaturversuche waren erfolglos. Und eine Höchstgeschwindigkeit
von 162 km/h im vierten Gang reicht bei den schnellen WP nicht
aus.“
Zwischenstand ADAC Rallye Masters (Süd) nach zwei von fünf
Läufen
1 Werner/Edelmann Porsche 911 GT3 58
1 Gassner/Schrankl Mitsubishi Lancer 58
3 Mysliwietz/Schumacher Citroën C2/Honda Civic TypR 41
4 Port/Röhm Citroën Saxo VTS 30
5 Schiffmann/Matejka BMW M3 29
6 Keil/Hosse VW Golf TDI 27
6 Kübler/Seeger Mitsubishi Lancer 27
8 Schneppenheim/Grimberg Mitsubishi Lancer 26
9 de Fries/Loth Mitsubishi Lancer 22
9 Klein/Schipke VW Golf GTI 22
9 Gropp/Seebach Peugeot 306 22
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