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Deutsche Rallye-Meisterschaft 2007
Deutschland 1
17.08.2007
Ende
1. Stebani 1:23.42,6"
2- Fahrner 1.03,3
3. V.D. Heuvel 1.18,9
4. Weijs 1.53,3

5. Baumschlager

3.02,5
6. Hachenberg 3.36,4
DM-Stand nach 3
von 5 Läufen
1
Wallenwein
83
2
Gaßner
76
3
Zehetmaier
52
4
Msliwietz
50
5
Mohe
42
6
Dobberkau
42
7
Rotter
40
8
K. Keskinen
33
9
Corazza
33
10
Moufang
32
11
Aerellano
30
12
Auer
28
13
Gaßner jr.
26
14
Schmidt
22
15
Riedemann
20
16
Hachenberg
20
17
Rogoß
18
18
Becker
18
19
Schneppenheim18
15
20
Werner
18
21
Leipold
16
22
Schwinn
16
23
Anglade
12
24
Stebani
12
25
Kilka
10
26
Dämgen
8
27
De Fries
4
28
Amm
3
29
Lohr
3
30
Hytönen
2
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4. Lauf
ADAC-Rallye Deutschland - 17. August 2007
Streckenlänge: 396,90 km * 6 WP's = 128,60 km
www.rallye-deutschland.de
 

18. August 2007:

Favoriten straucheln beim Saisonhighlight

Die ADAC Rallye Deutschland ist der Saisonhöhepunkt der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft): Die besten deutschen Rallyepiloten können sich mit der WM-Elite messen, Zehntausende von Zuschauern jubeln am Strecken-rand und nicht zuletzt gibt es doppelte Punkte. Da wundert es nicht, dass selbst die erfahrensten Asse der deutschen Meisterschaft vor großer Kulisse Nerven zeigen: Die drei Führenden des Championats sind schon auf den ersten drei Wertungsprüfungen aus- bzw. weit zurückgefallen.

Großer Profiteur der ersten Tageswertung war Lokalmatador Lars Mysliwietz (Piesbach), der nicht nur seine Division klar gewann, sondern mit seinem Honda Civic Type R auch wichtige Punkte im Meisterschaftskampf sammeln konnte. Der Saarländer freute sich im Ziel: „Ein tolles Gefühl, bei einer so wichtigen Rallye volle Punkte zu holen. Aber wir müssen realistisch bleiben: Andere hatten viel Pech heute, das kann uns am Samstag auch passieren. Als ich die Ausfälle der Konkurrenten mitbekam, habe ich beschlossen, ganz vorsichtig zu Werke zu gehen. Das hat sich ausgezahlt.“ Und tatsächlich: Mysliwietz holte in den Mosel-Weinbergen 20 Punkte für den Divisionssieg und liegt nun mit 73 Zählern in unmittelbarer Schlagdistanz zu den Tabellen-führern Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Subaru Impreza STi, 83 Zähler) und Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser im Mitsubishi Lancer Evo 9 (76).

Beide hatten sich die ersten Prüfungen des Saisonhöhepunkts sicher anders vorgestellt. Während Wallenwein in WP1 und WP3 jeweils einen Reifen-schaden und entsprechenden Zeitverlust hinnehmen musste, traf es den Vorjahressieger der Gruppe N bei der ADAC Rallye Deutschland besonders hart. In einer Kehre fuhr der „Herminator“ geradeaus und traf vorne rechts einen Betonsockel. Beifahrerin Karin Thannhäuser: „Ich fürchte, dass wir am Samstag nicht wieder antreten können, aber wir werden über Nacht alles versuchen.“ Ebenfalls out: Peter Zehetmaier und Jürgen Breuer, die in der Tabelle auf Rang drei lagen und am Freitag ihren Honda Civic und die Hoff-nung auf reichich Punkte in den Weinbergen versenkten.

Heiße Action in den Divisionen

Während an der Spitze der WM-Rallye Francois Duval (Belgien) und Sebastien Loeb (Frankreich) die Fans in ihren Bann zogen, konnten sich neben Mysliwietz noch weitere DRM-Fahrer in ihren Divisionen gut in Szene setzen. So etwa Tim Stebani, der bestplatzierte Pilot, der für die DRM punkt-berechtigt ist, der zusammen mit seinem Co Ferdinand Heindlmeier bester Fahrer der Division 2 und sogar 19. im Gesamtklassement des ersten Rallye-tages wurde.

„Das war ein perfekter Tag, einfach genial. Ich fahre mit meinen WP-Zeiten mitten zwischen den Top-Stars der Junior-WM“, resümierte der Opel-Corsa-Fahrer.

Ebenfalls schnell unterwegs: Rudi Hachenberg / Tanja Neidhöfer im Mitsu-bishi Lancer Evo 8, das zweitplatzierte Team der DRM-Wertung. „Sechs Wertungsprüfungen ohne Reifenschaden, das ist doch was“, so Hachenberg. „Mit dem Ergebnis heute kann ich wirklich sehr zufrieden sein.“

Das konnten auch Horst Rotter / Volker Schmidt behaupten. Als bestes Dieselteam holten die beiden mit ihrem Opel Astra GTC die maximale Punktzahl in der Division 6, während Hermann Gassner jr. zusammen mit Kathi Wüstenhagen im Suzuki Swift das beste punktberechtigte Team der Division 4 war. Gassner: „Es wäre vielleicht noch ein bisschen schneller gegangen, wenn sich nicht der zweite Gang verabschiedet hätte. Auf der letzten WP des Tages bin ich dann auch noch auf Split ausgerutscht. Ich konnte nicht mehr reagieren und habe ein wenig Blech verformt.“ Dennoch kann der Bayer das Fahrzeug wieder in Topform bringen und morgen wieder an den Start gehen. Denn der zweite Tag der ADAC Rallye Deutschland bedeutet für die DRM-Piloten wieder neues Glück: Für den Tagessieg kann man erneut volle Punkte ernten.

 
 
 
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