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Deutsche Rallye-Meisterschaft 2007
DM-Stand nach 1
von 5 Läufen
1
Gaßner 30
2
Wallenwein 23
3
Mysliwietz 20
4
Schneppneheim 18
5
Zehetmaier 15
6
Anglade 15
7
Keskinen 15
8
Hachenberg 15
9
Becker 12
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Schmidt 10
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1. Lauf
ADAC Hessen Rallye Vogelsberg - 20./22. April 2007
Streckenlänge: 433,90 km * 9 WP's = 138,20 km
Bericht


Riesenspannung beim Saisonauftakt der DRM

Mit einem fulminanten Auftakt hat sich die DRM (Deutsche Rallye-Meister-schaft) bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg nach einjähriger Pause zurückgemeldet. Hermann Gassner / Siggi Schrankl (Surheim / Obing) im Mitsubishi Lancer Evo 9 trugen sich als erste in die Siegerliste ein und übernahmen damit auch die Meisterschaftsführung. Nach neun anspruchs-vollen WPs und 138 WP-Kilometern (Gesamtdistanz: 434 km) hatte das bayerische Duo auf der Zielrampe in Schlitz einen Vorsprung von 43,9 Sekunden auf Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Stuttgart / Österreich) im Subaru Impreza Sti.

Gassner / Schrankl hatten sich insbesondere auf der ersten Hälfte der Samstagsetappe einen offenen Schlagabtausch mit Anton Werner / Ralph Edelmannd (Altfraunhofen / Mühldorf, Porsche 911 GT3) geliefert, bei dem das Porsche-Team zwischenzeitlich über eine halbe Minute Führung heraus-fuhr. Doch auf WP 4 versenkte Werner seinen GT im Straßengraben – und mit ihm die Hoffnung auf den Gesamtsieg und schied aus.

„Ich wollte hier gewinnen“, fasste Gesamtsieger Gassner nach dem Auftakt-erfolg zusammen. Trotz seiner ersten Bestzeit vor 15.000 Zuschauern bei der stimmungsvollen Abend-WP in Willofs am Freitag war er dabei vor dem ersten von fünf DRM-Läufen alles andere andere als siegessicher: „Uns war schon vor der Rallye klar, dass es sehr schwer werden würde, denn die Spitzengruppe hier war extrem gut besetzt. Erst als Toni Werner ausfiel, waren wir sicher, dass wir den Sieg vom vergangenen Jahr wiederholen kön-nen.“

Sein schärfster Konkurrent im GT3-Porsche haderte trotz des Ausfalls nicht mit seinem Schicksal. „Für uns waren die Nachmittagsprüfungen mit den höheren Schotteranteilen von vorneherein der Knackpunkt“, erklärte Toni Werner. „Wir wollten uns deshalb am Vormittag auf den reinen Asphalt-prüfungen ein Zeitpolster sichern.“ Und genau dieser Plan ging nicht auf: Beim zweiten Durchgang auf dem ultraschnellen Schottenring, der letzten Prüfung der Vormittagsrunde, trug es das Porscheteam von der Piste. An eine Weiterfahrt war danach nicht mehr zu denken.

Gleichwohl bewies schon das Geschehen am Vormittag, das die DRM 2007 über eine ausgeglichene Spitzengruppe verfügt. „Das ausgewogene Regle-ment wird für eine spannende Saison sorgen“, freute sich Werner deshalb auf die kommenden Rallyes.

Zwei Youngster sorgen für Furore Die Fans dürfen sich beim zweiten DRM-Lauf (AvD-Sachsen-Rallye vom 17. bis 19. Mai) auch deshalb auf spannende Unterhaltung freuen, weil neben den etablierten Rallyepiloten starke Young-ster antreten. Zwei von ihnen entschiedenden Kampf um Platz drei erst auf den allerletzten Metern der Rallye: Der 20- jährige Stefan Schneppenheim (Alpen, Mitsubishi Lancer Evo 8) setzte in der finalen Prüfung alles auf eine Karte und fuhr wie entfesselt. Am Schluss wurde die schnellste Zeit des gesamten Feldes für ihn notiert und der 22-jährige Rudi Hachenberg (Wer-melskirchen, Mitsubishi Lancer Evo 8) hatte um 6,2 Sekunden das Nach-sehen. „Das war die beste WP meines Lebens, schneller ging es einfach nicht mehr“, freute sich Schneppenheim anschließend.

Die Führung in der DRM hat vor der AvD-Sachsen-Rallye Hermann Gassner mit Co-Pilot Siggi Schrankl (30 Punkte) vor Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (23). Auf Platz drei folgt Lars Mysliwietz (Nalbach, 20 Punkte), der im Honda Civic Type R die Division 3 für Gruppe-N-Fahrzeuge bis 2.000 ccm gewann.


Ergebnis

   
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