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Deutsche Rallye-Meisterschaft 2000 - 8. von 8 Läufen
 
Direktlink zur Rallye-DM 1999

37. Int. ADAC-3-Städte-Rallye
19. - 21. Oktober
Länge: 564 km * 15 Wertungsprüfungen (WP's) = 203 km
85 Nennungen aus 9 Nationen


DM-Endstand nach 8 Läufen
1.
Kahle
289
2.
Kremer
284
3.
Gaßner

240

4.
Haaf
218
5.
Schelle
216
6.
Zeltner
163
7.
Geipel
133
8.
Mansfeld

120

9.
Dobberkau
115
10.
Mohe
97


Kremer gewinnt und verliert Meisterschaft

Sabaru Impreza-Pilot Armin Krmer dominierte das Finale der Int. Deutschen Rallye-Meisterschaft 2000. Bei der ADAC-3-Städte-Rallye setzte der Ex-Meister aus dem Mecklenburgischen Friedrichsruhe auf 13 von 15 Wertungsprüfungen die Bestzeit. Kremer siegte mit einem Vorsprung von zwei Minuten auf seinen Rivalen Matthias Kahle aus Görlitz (Seat Cordoba WRC), dem der zweite Rang allerdings zum zweiten Titelgewinn nach 1997 reichte. Die beiden Werksfahrer hatten sich von Beginn an deutlich vom Rest des Feldes abgesetzt. Lediglich der dreifache 3-Städte-Sieger Mats Jonsson aus Schweden auf einem privaten Ford Escort WRC konnte auf den schnellen Schotterprüfungen den Titelfavoriten folgen, musste aber nach der sechsten Wertungsprüfung mit defektem Turbolader und Antriebsproblemen aufgeben.

Den dritten Rang belegte Uwe Geipel aus Leubnitz auf einem privaten Toyota Celica GT-4, der sich in der zehnten Prüfung am überraschend starken Gruppe N-Sieger Rubens Zeltner (Proton Pert) vorbeischieben konnte. Zeltner, Leiter des Fahrsicherheitszentrums Sachsenring, wiederum hielt Jungstar Sven Haaf auf dem werksunterstützten Mitsubishi Carisma GT (N) knapp in Schach. Nach einem technischen Defekt an der Lichtanlage auf der ersten Etappe am späten Freitagabend war der Schwabe aus Windeck am Samstag von Platz 18 in die zweite Etappe gestartet und zeigte zur Begeisterung der 32.000 Zuschauer an der Strecke eine stürmische Aufholjagd, die ihn bis Rnag fünf führte.

Den dritten Gruppe N-Titel in Folge aber holte mit dem sechsten Platz Routinier Hermann Gaßner aus dem oberbayerischen Surheim. Opel-Werksfahrer Niki Schelle aus Hohenpeißenberg stand bereits vor der 3-Städte-Rallye als Formel 2-Champion fest und bestätigte diese Leistung mit dem siebten Platz auf dem frontgetriebenen Opel Astra Kit-Car. Direkt dahinter bewies Ex-Toyota-Werksfahrer Andy Wetzelsperger aus Traunstein, dass er trotz achtjähriger Kampfpause nichts verlernt hat und belegte bei seinem Comeback den hervoragenden achten Platz auf einem weiteren Proton Pert (N).

Endergebnis nach 15 Prüfungen

1. Kremer/Wicha D/D Subaru Impreza WRC
1:55.09,2"
2. Kahle/Schneppenheim D/D Seat Cordoba WRC
+ 2.01.5"
3. Geipel/Hesseler D/D Toyota Celica GT-4
+ 7.11,8"
4. Zeltner/Zeltner A/A Proton Pert (N)
+ 7.22,6"
5. Haaf/Hawranke D/D Mitsubishi Carisma GT (N)
+ 7.37,5"
6. Gaßner/Schrankl D/D Proton Pert (N)
+ 8.54,5"
7. Schelle/Petrasko D/A Opel Astra Kit-Car
+ 8.57,3"
8. Wetzelsperger/
Feichtinger (D/A)
D/D Proton Pert (N)
+ 9.27,0"
9. Gerst/Enderle D/D Proton Pert (N)
+ 10.32,4"
10. Moosleitner/Endreß D/D Mitsubishi Lancer (A)
+ 10.38,5"

Ergebnis - 1. Etappe
WP 2: Wallkofen
Länge: 14,27 km
Pl. Nach WP (Gesamt)
Team/Nat/Fahrzeug
Zeit    
zurück
WP-Zeit
Fahrer
Zeit
zur.
1
Kremer/Wicha (D)
Subaru Impreza WRC
15:51,3"
 
Kremer
8.28,2"
2
Kahle/Schneppenheim (D)
Seat Cordoba WRC
+ 43,0"
 
Kahle
+ 22,2"
3
Jonsson/Johansson (S)
Ford Escort WRC
+ 46,6"
 
Jonsson
+ 27,7"
4
Zeltner/Zeltner (A)
Proton Pert (N)
+ 1.43,3"
 
Schelle
+ 44,1"
5
Johansson/Carlsson (S)
Saab 93 Kit-Car
+ 1.43,4"
 
Geipel
+ 49,1"
6
Schelle/Petrasko (D/A)
Opel Astra Kit-Car
+ 1.45,3"
 
Zeltner
+ 49,2"
7
Werner/Kroll (D)
Mitsubishi Lancer (A)
+ 1.48,3"
 
Haaf
+ 49,6"
8
Geipel/Hesseler (D)
Toyota Celica GT-4
+ 1.53,8"
 
Hübl
+ 50,2"
9
Wetzelsperger/Feichtinger (D/A)
Proton Pert (N)
+ 1.54,3"
 
Werner
+ 50,4"
10
"Rudolf D./Holz (D)
VW Golf KitCar
+ 1.59,4"
 
Gerst
+ 50,5"
 
 
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