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Rallye-Weltmeisterschaft 2002 * 4. von 14 Läufen
38. Rallye Catalunya
21. bis 24. März 2002
Länge: 1.948,95 km * 18 WP's = 394,98 km
 
Familienstreit:
Peugeot führt mit Panizzi und Burns vor Citroen Europameister Kremer auf Rang 16 bester Deutscher


Auch in Spanien nicht zu schlagen: Panizzi und Peugeot

Lloret de Mar/Spanien - Mit einem "Familienstreit" endete der Auftakt zum vierten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft im sonnigen Spanien. Nach sechs von 18 Asphaltprüfungen gewannen die französischen Gebrüder Gilles und Hervé Panizzi in Peugeot 206 die Tageswertung mit einem Vorsprung von 26,1 Sekunden auf ihre britischen Partner Richard Burns/Robert Reid. Den großen Erfolg des französischen PSA-Konzerns komplettierte die kleinere Schwester Citroen. Die Franzosen Philippe Bugalski/Jean-Paul Chiaroni drifteten mit ihrem Citroen Xsara auf den dritten Platz (Rückstand: 44,7 Sekunden). Vierte mit einem Rückstand von 1:10,4 Minuten wurden ihre Landsleute Sébastien Loeb/Daniel Elena im zweiten Citroen Xsara.

Bestes deutsches Team wurden der Spanien-Debütant Armin Kremer (Friedrichsruhe) und sein neuer Navigator Dieter Schneppenheim (Alpen). Im werksunterstützten Ford Focus fuhr der Europameister Kremer bei seinem zweiten Ford-Einsatz auf den 16. Platz (Rückstand: 5:09,4 Minuten). "Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben etwas Zeit verloren, weil die Strecken durch den aufgewirbelten Dreck schmierig waren. Außerdem sind wir weimal auf den vor uns gestarteten Russen Stanislav Griazine aufgelaufen, was uns Zeit gekostet hat", meinte Kremer.

Von Zufriedenheit war bei Armin Schwarz/Manfred Hiemer (Oberreichenbach/ München) wenig zu sehen. Sie kamen nach einem problemreichen Tag mit ihrem Hyundai Accent nur auf Rang 22 (Rückstand: 7:44,2 Minuten) ins Ziel. "Wir haben heute Morgen durch einen Reifenwechsel 4:30 Minuten eingebüßt. Zudem war das Handling nicht so, wie ich es mir wünschte, deshalb und auch wegen des Schmutzes auf den Straßen konnte ich nicht so gute Zeiten fahren", erklärte Schwarz.


Problemreicher Tag für Armin Schwarz

Als beste "Nicht-Franzosen" liefen die Subaru-Piloten Petter Solberg/Philip Mills (Norwegen/Großbritannien) hinter dem finnischen Peugeot-Team Marcus Grönholm/Timo Rautiainen am Freitagabend auf dem sechsten Rang (Rückstand: 1:39,8 Minuten) in Lloret de Mar ein. Der Schotte Colin McRae, der etwas durch seinen gebrochenen Finger gehandikapt ist, erreichte im Ford Focus den siebten Platz (Rückstand: 1:46,6 Minuten). Beim seinem Rekordeinsatz von 155 WM-Starts kam der Spanier Carlos Sainz, der immer noch an den Schmerzen von seinem Unfall am Montag laborierte, am ersten Tag seines Heimspiels im zweiten Ford Focus auf Rang acht (Rückstand: 1:51,5 Minuten) ins Ziel. Sainz musste erstmals seit 14 Jahren auf seinen Stammbeifahrer Luis Moya verzichten, der sich eine Rippe brach und durch Marc Marti ersetzt wurde.
 
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