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Rallye-Weltmeisterschaft 2002 * 9. von 14 Läufen

Rallye Finnland
8. - 11. August 2002
Länge: 1.703,32 km * 22 WP's = 401,68 km

Peugeot-Dominanz: Burns holte Tagessieg vor Finnen-Duo
Schwarz nach Motorproblemen auf dem 18. Etappenplatz


Sprang zum Tagessieg: Richard Burns

In bester Meister-Manier dominierte Champion Peugeot die erste Etappe des neunten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft in Finnland. Der britische Weltmeister Richard Burns und sein Beifahrer Robert Reid erzielten im Peugeot 206 am ersten "Kampftag" in der Hochburg des Rallyesports den Sieg auf der ersten von drei Etappen. Nach zehn von 22 Schotterprüfungen fuhr das Briten-Duo einem Vorsprung von 12,0 Sekunden auf ihre finnischen Teamkollegen Harri Rovanperä/Voitto Silander heraus. Den Dreifach-Erfolg des "Löwen"-Teams am Freitagabend im Ziel in Jyväskylä komplettierten die einheimischen Vorjahres-sieger Marcus Grönholm/Timo Rautiainen, die 21,9 Sekunden zurück lagen.

Ein stotternder Motor im Hyundai Accent verhinderte bei den Deutschen Armin Schwarz/Manfred Hiemer (Oberreichenbach/München) eine bessere Platzierung als der etwas enttäuschende 18. Rang (Rückstand: 3:08,4 Minuten)nach der ersten Etappe. "Auf den ersten Prüfungen hatten wir immer wieder Motoraus-setzer, die uns einige Zeit gekostet haben. Erst gegen Mittag lief das Auto besser. Bei dieser Leistungsdichte ist es natürlich schwierig, wieder nach vorne zu fahren", erklärte Schwarz.

Für den deutschen Europameister Armin Kremer (Friedrichsruhe) und seinen Beifahrer Dieter Schneppenheim (Alpen) war die Jungfernfahrt auf finnischem Schotter schon früh beendet. Sie schieden nach der dritten Prüfung wegen eines Getriebeschadens am werksunterstützen Ford Focus vorzeitig aus. Beste Nicht-Peugeot-Piloten wurden Petter Solberg/Philip Mills (Norwegen/Großbritannien), die auf Rang vier im Subaru Impreza bereits einen Rückstand von 1.12,3 Minuten hatten. Dahinter reihten sich die beiden Ford Focus-Teams Colin McRae/Nicky Grist (Großbritannien) und Carlos Sainz/Luis Moya (Spanien) auf den Plätzen fünf und sechs ein.

' Sechs von zehn möglichen Bestzeiten verbuchte der Titelverteidiger Burns am ersten Tag auf sein Konto. Auf der dritten Prüfung löste er den WM-Spitzenreiter Grönholm an der Spitze ab und baute seine Führung kontinuierlich zum Tagessieg aus. "Ich hatte einen leichten Vorteil, weil Marcus Grönholm vor uns die Pisten etwas säuberte", meinte Burns, der als WM-Fünfter als fünftes Fahrzeug auf die Strecke ging. "Ich nahm jede Prüfung, wie sie kam, und bin dabei bis ans Limit gegangen." Die starke Peugeot-Dominanz fasste der Tagesvierte Solberg in Worte: "Vorne ist Peugeot-Power, dann kommen wir."
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1. Burns
2. Rovanperä
3. Grönholm
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Bestzeiten:
WP 1:Bruns
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WP 7: Burns
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WP 10: Sainz
Führungen:
WP 1: Burns
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WP 4-10: Burns
Wichtige
Ausfälle

Nach WP 3:
Kremer - Getriebe
WP 6:
Pykälistö: Aufhängung
Nach WP 6:
Erikssson - Benzin-verlust
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Delecour
Duval - Aufhängung


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