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Rallye-Weltmeisterschaft 2002 * 7. von 14 Läufen
49. Rallye Akropolis (GR)
13. - 16. Juni 2002
Länge: 1.197,85 km * 16 WP's = 391,50 km

Überraschung am ersten Tag:
Etappensieg für Ford-Youngster Märtin
Schwarz: Nach Zeitstrafe nur Achter


Klarer Etappensieger Markko Märtin

Itea/Griechenland (th) - Mit einer Überraschung endete im hochsommerlichen Griechenland die erste Etappe der Rallye Akropolis. Der junge Este Markko Märtin sicherte am ersten Tag des siebten WM-Laufes im Ford Focus den Etappensieg. Nach sechs harten und staubigen Schotterprüfungen verwiesen der Ford-Youngster und sein britischer Beifahrer Michael Park die belgischen Hyundai-Piloten Freddy Loix/Sven Smeets um eindeutige 50,7 Sekunden auf den Ehrenrang. Nach etwas verhaltenen Start kämpften sich die britischen Vor-jahressieger Colin McRae/Nicky Grist im Ford Focus auf den dritten Etappen-platz (Rückstand: 53 Sekunden) vor.


Wieder war die WP 6 Endstation in Griechenland für Armin Kremer

Eine Zeitstrafe kostete die beiden deutschen Rallye-Profis Armin Schwarz/ Manfred Hiemer (Oberreichenbach/München) am Ende des ersten Tages eine Top-Platzierung. Weil sie etwas zu spät mit ihrem Hyundai Accent den Service verließen, wurden sie mit 20 Sekunden bestraft und fielen deswegen vom vierten auf den achten Platz zurück. Eine beschädigte Servolenkung am Ford Focus bedeutete kurz vor dem Tagesziel das vorzeitige Aus für den deutschen Europameister Armin Kremer (Friedrichsruhe). Bis dahin lag der mehrfache deutsche Meister zusammen mit Dieter Schneppenheim (Alpen) auf dem 18. Zwischenrang.

20 Sekunden kosteten Spitzenmplatz für Armin Schwarz

"Die 20 Strafsekunden haben uns natürlich etwas zurückgeworfen. Ohne diese lägen wir jetzt auf dem fünften Platz", sagte Schwarz. "Dennoch können wir und noch mehr Hyundai mit dem heutigen Tag zufrieden sein. Wir haben heute gezeigt, was in unserem Auto steckt. Wir befinden weiterhin im Kampf um die Spitze, was gerade meine Kollege Freddy Loix mit dem zweiten Platz klar gezeigt hat. Wir haben immer noch eine gute Ausgangsposition, uns zu verbessern. Bis zum zweiten Platz sind die Abstände sehr eng."

"Ich bin richtig happy. Ich auch etwas über dieses Ergebnis überrascht", meinte Märtin, der mit diesem Etappensieg seinen ersten internationalen Teilerfolg verbuchen konnte. "Alles lief heute bestens. Das Auto und wir waren richrig gut drauf."

Der Weltmeister-Kader von Peugeot kam auf den harten griechischen Schotterpisten noch nicht richtig in Schwung. Bester "Löwen-Bändiger" ist der Finne Harri Rovanperä auf dem vierten Platz (Rückstand: 55,8 Sekunden) vor dem spanischen Ford-Piloten Carlos Sainz. Durch einen kurzen Ausritt neben die Piste verlor der finnische WM-Spitzenreiter Marcus Grönholm den Anschluss an die Spitze. Der Weltmeister von 2000 kam hinter seinem britischen Team-kollegen und Titelverteidiger Richard Burns auf dem siebten Etappenplatz (1:16,8 Minuten) ins Tagesziel. Dieses jedoch sah sein Landsmann Tommi Mäkinen nicht. Er schied auf der letzten Prüfung, an elfter Stelle liegend, aus, als er an seinem Subaru Impreza ein Vorderrad abriss und liegen blieb.

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WP 3: Loix
WP 4: Märtin
WP 5: Märtin
WP 6: Solberg
Führungen:
WP 1-6: Märtin
Wichtige
Ausfälle

WP 6:
Mäkinen - Vorderrad ab
Kremer - Servolenkung


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