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Hattrick-Sieg
für Weltmeister Solberg
Loeb weiter klarer WM-Spitzenreiter
Cardiff
(th) – Der norwegische Weltmeister Petter Solberg hat beim
zwölften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Wales seine,
wenn auch dünne Chance auf die Titelverteidigung gewahrt. Der
29 Jahre alte Solberg erzielte mit seinem Hattrick-Sieg bei der
Rallye Wales im Subaru Impreza seinen vierten Saisonerfolg. Nach
einem bis ins Ziel offenen Kampf mit dem französischen Thronanwärter
Sébastien Loeb, der bis zur vorletzten der 19 Prüfungen
(= 394,03 km) im Citroen Xsara führte, sicherte sich Solberg
um nur 6,3 Sekunden seinen achten WM-Einzelsieg. Dritter der Rallye
Wales wurde mit einem Rückstand von 2:53,4 Minuten der Este
Markko Märtin (Ford Focus) vor dem Spanier Carlos Sainz im
zweiten Citroen Xsara.
„Ich
habe heute alles gegeben, um hier wieder zu siegen. Ich hatte ein
gutes Gefühl und bin daher am Limit gefahren. Meine Taktik
ging auf“, freute sich der Titelverteidiger Solberg über
seinen dritten Sieg hintereinander in verreg-neten Wales. Die Siegentscheidung
fiel, wie schon öfter in Wales, auf der Margam-Prüfung,
auf der Solberg im letzten Jahr seinen ersten WM-Titel um nur einen
Punkt gegenüber Loeb gewonnen hatte.
Der
fünffache Saisonsieger Loeb startete in die vorletzte Entscheidung
mit einem Vorsprung von 3,5 Sekunden auf Solberg, gewann bis zur
Mitte der knapp 28 km langen Prüfung zwei weitere Sekunden,
dann verlor er aller-dings wegen eines Reifenschadens 9,2 Sekunden
und den Sieg an den Norweger. „Das war riesiges Pech. Wir
hätten es schaffen können. Die letzte Prüfung war
zu kurz, um noch etwas machen zu können. Die Zielankunft und
die Weltmeisterschaft hatten aber für mich höchste Priorität.
Das ist uns gelungen“, erklärte der dreimalige Deutschland-Sieger
Loeb.
In
der WM reduzierte Solberg seinen Rückstand zum fünffachen
Siegersieger und Tabellenführer Loeb um zwei auf 28 Punkte.
Bei den Marken baute der Titelverteidiger Citroen seine Führung
auf 150 Punkte aus und liegt nach 12 Entscheidungen bereits 38 Zähler
vor dem Zweiten Ford und 49 Punkte vor Subaru. Der fünfmalige
Marken-Weltmeister Peugeot holte nach dem Ausfall des Finnen Marcus
Grönholm mit dem sechsten Platz (Rückstand: 6:44,9 Minuten)
von Harri Rovanperä (Finnland) nur drei magere Punkte und blieb
mit 76 Zählern Tabellen-Vierter.
Mit
dem achten Rang (Rückstand: 10:20,1 Minuten) fuhr der Österreicher
Manfred Stohl im privat eingesetzten Peugeot 206 nach dem sechsten
Platz in Griechenland erneut in die Punkteränge. Bereits am
Freitag waren die beiden Deutschen Armin Schwarz/Manfred Hiemer
(Oberreichenbach/ München) nach einem Überschlag mit ihrem
Skoda Fabia vorzeitig ausge-schieden. Sie werden in zwei Wochen
auf der italienischen Mittelmeerinsel zu ihrem fünften WM-Einsatz
im Skoda Fabia starten.
Fuhr auf Rang acht: Manfred Stohl - bester
Privatfahrer |
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