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Rallye-WM 2007
11. von 16 Läufen
5. von 8 Läufen zur
Produktionswagen-WM

Neuseeland
31.08. - 02.09.2007

Etappe 1 / NZ-News
1. Grönholm 1:27.20,1"
2. Loeb 13,0
3. Hirvonen 49,2
4. Atkinson 1.21,4

5. Latvala

1.29,2
6. Sordo 1.33,5
Bestzeiten:
WP 1: Grönholm (1)
WP 2: Grönholm (2)
WP 3: Loeb (1)
WP 4: Loeb (2)
WP 5: Atkinson (1)
Führungen:
WP 1-5: Grönholm
Wichtige Ausfälle
WP 3:
Pons - Unfall
WP 4:
Stohl - Unfall
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31. August 2007:

Tagessieg für Tabellenführer Grönholm vor
Weltmeister Loeb
* Stohl nach Unfall ausgeschieden

Der finnische Tabellenführer Marcus Grönholm hat auch zum Auftakt des elften Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft in Neuseeland die Schotter-qualitäten seines Ford Focus unter Beweis gestellt. Der Vorjahressieger entschied das erste Drittel der Rallye Neuseeland für sich und fuhr nach fünf von 18 Schotter-prüfungen einen Vorsprung von 13 Sekunden auf seinen französischen Titelrivalen und amtierenden Weltmeister Sébastien Loeb (Citroen C4) heraus. Mit einem Respektabstand von bereits 49,2 Sekunden folgte Grönholms Lands-mann und Ford-Teampartner Mikko Hirvonen auf dem dritten Platz.

"Wir mussten zwar wieder als erstes Fahrzeug auf die Strecke, doch dies-mal hat uns der Regen letzte Nacht definitiv geholfen. Der lose Schotter war dadurch fester, und wir mussten so nicht den Straßenfeger für unsere Ver-folger spielen", meinte der vierfache Saisonsieger und viermalige Neusee-land-Gewinner Grönholm, der nach zehn von 16 WM-Läufen acht Punkte vor dem Titelverteidiger Loeb die Tabelle anführt.

Der dreifache Weltmeister Loeb, der im letzten Jahr nach seinem Fahrrad-unfall "down under" pausieren musste, glaubt in dieser Zwangspause einen Nachteil zu sehen, weil in diesem Jahr die Strecken die gleichen wie im Vorjahr sind und Grönholm daher über eine bessere Streckenkenntnis ver-fügt. Seine zwei Bestzeiten und sein zweiter Tagesplatz widerlegen aller-dings seine Annahme. "Wir hatten einen schweren Start. Wir hatten für die ersten Prüfungen zu weiche Reifen gewählt, dadurch war unser Auto zu nervös und wir verloren etwas Zeit. Später lief es zwar besser, aber nicht gut genug, um Marcus zu schlagen", sagte der sechsmaliger Deutschland-Sieger Loeb, der in diesem Jahr bislang fünf der zehn WM-Läufe gewann.

"Wir hatten die falschen Reifen aufgezogen, deswegen konnten wir das Tempo von Marcus und Sébastien nicht mitgehen", erklärte der WM-Dritte Hirvonen seinen Rückstand von bereits 49,2 Sekunden. Dahinter reihte sich mit einem Rückstand von 1:21,4 Minuten der Australier Chris Atkinson ein. Sein nor-wegischer Subaru-Teamkollege Petter Solberg, Weltmeister von 2003 und Neuseeland-Gewinner von 2004, haderte auch bei den Antipoden mit Fahr-werksproblemen seines Impreza und rangierte nur an siebter Stelle (Rück-stand: 2:17,2 Minuten).

Für den Wiener Privatfahrer und letztjährigen WM-Vierten Manfred Stohl war der erste Tag seiner Lieblingsrallye vorzeitig beendet. Nach einem Unfall mit seinem Citroen Xsara ohne Personenschaden schieden Stohl und seine Beifahrerin Ilka Minor auf der vierten von fünf Tagesprüfungen aus.

 
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