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Rallye-WM 2010
8. von 13 Läufen
6. von 10 Läufen zur S2000-WM
5. von 9 Läufen zur Produktionswagen-WM
Rallye Finnland
29. - 31. Juli 2010
Länge: 1.307,87 km
19 WP = 310,05 km

Finnland
23. - 25.07.2010

Ende

1. Latvala 2:31.29,6
2. Ogier 10.1
3. Loeb 26,0
4. P. Solberg 30,7
5. Sordo 1.45,0
6. Wilson 5.43,7
7. Östberg 5.50,8
8. Kankkunen 7.49,0
9. Hänninen 9.05,0
10. Andersson 10.15,7
Bestzeiten:

WP 1: P. Solberg (1)
WP 2: Hirvonen (1)
WP 3: Hirvonen (2)
WP 4: Ogier (1)
WP 5: Sordo (1)
WP 6: Latvala (1)
WP 7: Latvala (2)
WP 8: Loeb (1)
WP 9: Latvala (3)
WP 10: Loeb (2)
WP 11: P. Solberg (2)
WP 12: Ogier (2)
WP 13: Loeb (3)
WP 14: Latvala (4)
WP 15: Loeb (4)
WP 16: Loeb (5)
WP 17: Ogier (3)
WP 18: Latvala (5)
WP 19: Ogier (4)

Führungen:

WP 1: P. Solberg
WP 2 -3: Hirvonen
WP 4-6: P. Solberg
WP 7-19: Latvala

Wichtige Ausfälle

WP 8:
H. Solberg - Rolle
WP 6:
Al Qassimi - Rolle
WP 4:
Hirvonen - Unfall

Links zur Rallye
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Nach 2. Etappe:

Latvala feiert ersten Heimsieg
* Jari-Matti Latvala wehrte bis ins Ziel die Citroën-Attacken gekonnt ab
und feierte seinen ersten Triumph beim prestigeträchtigen Heimspiel.


Für Jari-Matti Latvala hat sich der Traum eines jeden finnischen Rallyefahrers erfüllt. Der 25-Jährige gewann im Ford Focus erstmals sein Heimspiel in der Rallye-Weltmeisterschaft. Nach 19 Schotterprüfungen hatte Latvala bei sei-nem vierten Laufsieg einen Vorsprung von 10,1 Sekunden auf Sébastien Ogier im offiziellen Citroën C4. Dessen Citroën-Teampartner Sébastien Loeb hielt sich beim achten WM-Lauf etwas zurück und kam auf dem dritten Platz (Rückstand: 26,0 Sekunden) ins Ziel in der finnischen Universitätsstadt Jyväskylä. Loeb wird am dritten August-Wochenende als weiterhin klar in der WM mit 165 Punkten Führender zum deutschen WM-Lauf in Trier kommen, der Tabellenzweite Ogier hat einen Rückstand von 48 Zählern auf Loeb.

«Mein Traum war es schon immer, hier zu gewinnen. Jetzt hat er sich erfüllt», freute sich Latvala über seinen Heimat-Triumph, der ihn in der Tabelle mit nun 105 Punkten auf den dritten Platz vorrücken ließ. Ohne Punkte blieb hingegen sein Ford-Teampartner Mikko Hirvonen. Der Vize-Champion, der im letzten Jahr auch erstmals sein WM-Heimspiel gewonnen hatte, war am seinem 30. Geburtstag nach seinem Unfall am Freitagmorgen nur noch Zuschauer. «Um diesen Sieg musste ich allerdings bis ins Ziel hart kämpfen, weil Sébastien Ogier bis zum Schluss stark attackierte.» In der Hersteller-WM baute der Titelverteidiger Citroën seine Führung auf 265 Punkte und zu einem Vorsprung von inzwischen 65 Zählern zu Ford aus.

Ein fast schon gelungenes WM-Comeback nach achtjähriger Pause feierte der vierfache Titelgewinner Juha Kankkunen im Ford Focus. Der 23-fache Laufsieger (52 Jahre) erreichte mit einem Rückstand von 7:49,0 Minuten einen beachtlichen achten Platz. Der Formel 1-Weltmeister von 2007 Kimi Räik-könen, der am Freitagabend noch auf dem achten Platz ins Tagesziel gekom-men war, verspielte am Samstagmorgen alle Chancen auf eine Platzierung unter den besten Zehn, als er seinen Citroën C4 schon gleich am Morgen neben der Schotterpiste im Unterholz versenkte und dadurch mehr als 15 Minuten verlor. Am Ende schaffte er bei seinem Heimspiel, bei dem er im letzten Jahr sein WM-Debüt gab, den 25. Platz (Rückstand: 23:15,3 Minuten)

Den sechsten von 10 Läufen zur Super 2000-WM dominierte Skoda. Der IRC-Spitzenreiter Juho Hänninen war auch bei seinem WM-Gastauftritt in seiner finnischen Heimat spitze und lag auf den neunten Gesamtplatz 1:10,7 Minu-ten vor seinem schwedischen Skoda-Kollegen Per-Gunnar Andersson und 1:30,0 vor dessen Landsmann Patrik Sandell im Red Bull-Fabia 2000. In der Tabelle blieb Xavier Pons, der in Finnland mit seinem Ford Fiesta S2000 nicht am Start war, mit 86 Punkten vorne. Den zweiten Platz mit jeweils 58 Zählern teilen sich der ausgeschiedene Jari Keto (Ford Fiesta) und Andersson.

Die fünfte von neun Runden zur Produktinswagen-WM ging an den Esten Ott Tanak mit einem Vorsprung von 1:28,2 Minuten auf seinen einheimischen Mitsubishi-Kollegen Jukka Ketomäki und 3:06,0 Minuten auf den jungen Neuseeländer Hayden Paddon, der das Lancer-Podium komplettierte. Trotz seiner Abwesenheit bleibt Armindo Araujo (Mitsubishi) mit 58 Punkten vor Patrik Flodin (Subaru/50 Zähler) in der Tabellen vorne.

 
 
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