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Rallye-WM 2010
2. von 13 Läufen
2. von 8 Läufen zur
Produktionswagen-WM
2. von 10 Läufen zur
S2000-WM
Rallye Mexiko
04. - 07. März 2010
Länge: 884,58 km
22 WP =354,60 km

Rallye Mexiko
05. - 07.03.2010

Ende /MEX-News
1. Loeb 3:42.41,7
2. P. Solberg 24,2
3. Ogier 25,3
4. Hirvonen 1.47,5

5. Latvala

2.15,1

6. H. Solberg 2.48,0
Bestzeiten:
WP 1: P. Solberg(1)
WP 2: P. Solberg (2)
WP 3: P. Solberg (3)
WP 4: Ogier (1)
WP 5: P. Solberg (4)
WP 6: P. Solberg (5)
WP 7: Ogier (2)
WP 8: Ogier (3)
WP 9: Ogier (4)
WP 10: Loeb (1)
WP 11: Loeb (2)
WP 12: Loeb (3)
WP 13: Loeb (4)
WP 14: Loeb (5)
WP 15: Loeb (6)
WP 16: Loeb (7)
WP 17: Loeb (8)
WP 18: Ogier (5)
WP 19: Ogier (6)
WP 20: abgesagt
WP 21: P. Solberg (6)
WP 22: P. Solberg (7)
Führungen:

WP 1-10: P. Solberg
WP 11-22: Loeb

Wichtige Ausfälle

WP 10:
Sordo - Unfall
Wilson - Abflug
Block - Aufhängung
WP 7:
Räikkönen - Überschlag

Links zur Rallye
Speedweek
Rallye-News

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Nach 3. Etappe:

Weltmeister Loeb mit 55. Sieg zur Tabellenspitze
* Der sechsfache Rekord-Champion Sébastien Loeb ist mit seinen
vierten Sieg in Mittelamerika "El Rey de Mexico".


Weltmeister Sébastien Loeb hat seinen 55. Rekordsieg beim zweiten Lauf zur Rallye-WM in Mexiko mit seiner ersten Tabellenführung 2010 gekrönt. Bei seinem ersten Saisonsieg fuhr der 36-jährige Titelverteidiger im Citroën C4 einen Vorsprung von 24,2 Sekunden auf seinen Citroën-Kollegen Petter Sol-berg heraus. Erst auf dem allerletzten Meter wurde der höchst spannende Kampf um den Ehrenrang entschieden. Solberg, Weltmeister von 2005 und Mexiko-Sieger von 2005, verdrängte im privaten C4 mit seiner siebten Bestzeit den Citroën-Junior um 1,1 Sekunden auf den letzten Podiumsplatz.

"Heute fuhr ich nicht wie gestern am Limit. Ich nahm alles ziemlich locker", sagte der neue Tabellenführer. "Dieser Sieg war sehr wichtig, weil wir damit wieder vorne liegen. Gestern und heute lief alles nach Plan. Natürlich freue ich mich über meinen Sieg, keine Frage", führte "El Rey de Mexico" weiter aus. Für den sechsfachen Rekord-Champion war es der vierte Triumph hinter-einander auf den mexikanischen Schotterpisten rund um Leon.

Mit seiner ausgezeichneten Vorstellung könnte Ogier, der immerhin sechs Bestmarken setzte, schon bald Dani Sordo, der sich wegen seines Fahr-fehlers am Samstagmorgen aus der zweiten Etappe katapultierte, im offi-ziellen Werksteam als Partner seines Vornamensvetter Loeb ersetzen. Zu-mindest hatte Citroën-Sportchef Olivier Quesnel dies nach der Rallye Schweden angedeutet.

Während das Zwei-Zacken-Team das Podium komplett besetzte, betrieb das diesmal unterlegene Ford-Team Schadensbegrenzung. Der Schotterspezialist und Saisonauftaktsieger Mikko Hirvonen fuhr im Ford Focus auf dem von ihm bevorzugten Terrain dem schnellen Citroën-Trio bei seiner glanzlosen Vor-stellung hinterher. Nach einem taktischen Platztausch mit seinem vor ihm liegenden Ford-Teampartner Jari- Matti Latvala rückte er am Ende auf den vierten Rang (Rückstand: 1:47,5 Minuten) vor. Seine bisherige WM-Führung musste er aber an den Titelverteidiger Loeb um sechs Punkte abtreten.

"Das war ein schwieriges Wochenende für uns. Ich habe nur noch versucht, so viele Punkte wie möglich zu retten. Wir haben letztes Jahr gesehen, wie wichtig jeder einzelne Punkt ist", war das eher resignierende Fazit des ent-thronten Tabellenführers zu seinem aus seiner Sicht enttäuschenden Ergeb-nis. Wenn auch Ford bei den Bestzeiten passen musste, so konnte der dreifache Marken-Weltmeister wenigstens seine Führung in der Hersteller-WM mit sechs Punkten vor dem Titelverteidiger Citroën verteidigen.

Trost für das gebeutelte Ford-Team: Beim zweiten Lauf zur neu ausgeschrie-benen WM-Wertung der Super 2000-Fahrzeuge feierten die "Blau-Weissen" nicht nur den ersten WM-Sieg, sie füllten auch das komplette Podium. Xavier Pons siegte bei seiner S2000-Premiere um 17,6 Sekunden vor dem Junioren-Weltmeister Martin Prokop. Mit dem sehr grossen Abstand von 33:36,8 Minu-ten erreichte Michal Kosciuszko im dritten Fiesta S2000 sogar noch den dritten Rang beim schwach besetzten Lauf in Mexiko.

Den ersten Saisonsieg bei der zweiten Runde zur Produktionswagen-WM sicherte sich der Titelverteidiger Armindo Araujo im Mitsubishi Lancer um 3:16,7 Minuten vor Toschi Arai im Subaru Impreza.

Endstand nach 3 Etappen, 22 Prüfungen (= 354,60 km) und 874
Gesamtkilometern
1. Sébastien Loeb/Daniel Elena (F/MC), Citroën C4 WRC, 3:42:41,7 h.
2. Petter Solberg/Phil Mills (N/GB), Citroën C4 WRC, + 24,2 sec.
3. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Citroën C4 WRC, + 25,3
4. Mikko Hirvonen/Jarmo Lethinen (FIN/FIN) Ford Focus WRC, + 1:47,5 min.
5. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Ford Focus WRC, + 2:15,1
6. Henning Solberg/Ilka Minor (N/A), Ford Focus WRC, + 2:48,0
7. Federico Villagra/Jorge Perez Companc (RA/RA), Ford Focus WRC, +
10:13,4
8. Xavier Pons/Alex Haro (E/E), Ford Fiesta S2000, + 18:44,4
9. Martin Prokop/Jan Tomanek (CZ/CZ), Ford Fiesta S2000, + 19:02,0
10. Armindo Araujo/Miguel Ramalho (P/P) Mitsubishi Lancer IX, 21:32,5

WM-Stände nach 2 von 13 Läufen:
Fahrer:
1. Loeb (Frankreich/Citroën Total WRT): 43 Punkte
2. Hirvonen (Finnland/BP Ford Abu Dhabi): 37
3. Ogier (Frankreich/Citroën Junior Team): 25
4. Latvala (Finnland/BP Ford Abu Dhabi): 25 5.
P. Solberg (Norwegen/Petter Solberg Rallye-Team): 20
6. H. Solberg (Norwegen/Stobart M-Sport): 16
7. Sordo (Spanien/Citroën Total WRT): 12
8. Villagra (Argentinien/Munchi's Team) 8
9. Wilson (Großbritannien/Stobart M-Sport): 6
10. Pons (Spanien/Nupel Global Racing): 4
11. Östberg (Norwegen/Adapta AS): 4
Hersteller:
1. BP Ford Abu Dhabi: 67 Punkte
2. Citroën Total WRT: 61
3. Citroën Junior Team: 32
4. Stobart M-Sport: 28
5. Munchi's WRT: 8

 
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