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Saisonauftakt in Berlin
 


Deutscher Meister und DM-Spitzenreiter
Armin Kremer.
 
Berlin-Triumph für Deutsche Meister Kremer/Berßen

Mit einem Start-Ziel-Sieg bei der 15. ADAC/PRS-Rallye Berlin-Brandenburg gelang den amtierenden Meistern Armin Kremer (Friedrichsruhe) und Fred Berßen (Berlin) ein prächtiger Saisonauftakt in dem Subaru Impreza WRC mit gut 300 PS und Allradantrieb.



Der Mecklenburger Armin Kremer (30) und sein Co-Pilot Fred Berßen, ein 37jähriger Berliner Polizist, feierten den Sieg auf der Zielrampe vor dem Hotel Berliner Ring mit einer überschwenglichen Champagner-Dusche. Kremer/Berßen gewannen alle 15 Wertungsprüfungen und hatten im Ziel einen satten Vorsprung von 4.13 Minuten herausge-fahren.
Um den zweiten Platz wurde bis zum letzten Meter um jede Sekunde gekämpft. Die beiden Zweiliter-Kit-Cras von Niki Schelle (Opel Astra) und Carsten Mohe (Renault Mégane) hatten bis zur letzten der Asphaltprüfungen fast eine Minute Vorsprung gegen die beiden schnellsten Fahrzeuge der sereinnahen Gruppe N herausgefahren. Doch auf den vier Schotterprüfungen am Ende der Rallye konnten Sven Haaf (Mitsubishi Carisma) und Hermann Gaßner (Porton Pert) den Allradantrieb ihrer Gruppe N-Boliden ausnutzen, zumal ein kräftiger Regen- und Hagelschauer die ohnehin schwierigen Pisten bei Luckau auch noch sehr rutschig machte. Sven Haaf ließ seinen Mitsubishi mit viel Können und Ehrgeiz über die sandigen Pisten fliegen, überholte bald Carsten Mohe und kämpfte auf der letzten Prüfung auch noch Niki Schelle um sechs Sekunden nieder. Mit Platz zwei schaffte der 26jährige Haaf das beste DM-Ergebnis seiner jungen Karriere und erntete viel Lob von seinem routinierten Co-Piloten Dieter Hawranke.

Die Bayern Niki Schelle und Gerhard Weiß strahlten auch über den dritten Rang, hatten sie doch beim ersten Einsatz mit dem neuen Opel Astra Kit Car des Opel-Rallye-Teams Holzer auf Anhieb die hartumkämpfte Zweiliter-Klasse gewonnen. Carsten Mohe mußte den Opel ziehen lassen, weil sein Renault Mégane mit dem Asphalt-fahrwerk die Lückauer Sandpisten zu bewältigen hatte. Auch Hermann Gaßner zog mit dem Proton Pert noch an Mohe vorbei und holte sich als Zweiter der Gruppe N wertvolle Punkte für die Deutsche Meisterschaft.

Als Bester der sieben ausländischen Fahrer erreichte der dänische Oldie Karsten Richardt mit seinem Mitsubishi Lancer den sechsten Gesamtrang, obwohl er nach einem Plattfuzß und den daraus resultierenden Bremsproblemen rund eineinhalb Minuten eingebüßt hatte. Genauso schnell wie Richardt donnerte sein holländischer Markenkollege Chiel Bos über die Rallyepisten; eine Zeitstrafe nach einer Reparatur warf ihn jedoch auf den elften Platz zurück. Auf einen sensationellen siebten Gesamtrang fuhr die erst 20jährige Janina Depping aus Nedlitz/Anhalt ins Ziel. Beim ersten Einsatz auf dem Ford Escort Cosworth in der Gruppe A fuhr die DD-Juniorin mit ihrer Beifahrerin Susanna Moufang ständig Zeiten unter den ersten Zehn und gewann natürlich den Damenpokal vor Christaine Dorfner und Tanja Neidhöfer (Proton), die sich als 15. ebenfalls sehr beachtlich hielten.

Seat's Nachwuchshoffnung Thomas Stock (22) brachte den Seat Ibiza Kit-Car auf den achten Gesamtrang und Platz drei der Formel 2 ins Ziel. Als Vierter in der 'Kit-Car-Divisiosn' erreichte Maathias Köhler mit dem Skoda Felicia das Ziel der Rallye in Rangsdorf-Dahlwitz.

Von den 104 gestarteten Teams erreich-ten nach 15 Prüfungen über 114 Kilo-meter noch 73 das Ziel.

Endergebnis:
1. Armin Kremer / Fred Berßen
(A 8) Subaru Impreza WRC, 1 h 03.39"

2.
Sven Haaf / Dieter Hawranke
(N 4) Mitsubishi Carisma GT, + 4.13"

3. Niki Schelle / Gerhard Weiß
(A 7) Opel Astra Kit Car, + 4.19"

4. Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl
(N 4) Proton Pert, + 4.31"

5. Carsten Mohe / Michael Kölbach
(A 7) Renault Mégane, + 5.11"

6. Karsten Richardt / Hans-Christian Strib
(N 4) Mitsubishi Lancer, + 6.21"
7. Janina Depping / Susanna Moufang
(A 8), Ford Escort Cosworth, + 7.09"

8. Thomas Stock / Detlef Ruf
(A 7) Seat Ibiza Kit-Car, + 7.14"

9. Egon Reimann / Peter Wingens
(A 8) Ford Escort Cosworth, + 7.41"

10. Erwin Abbring / Arie Lekkerkerker
(N 4) Mitsubishi Lancer, + 7.45"

DM-Stand nach 1. von 8 Läufen:
1. Kremer: 40 Punkte

2. Haaf: 35

3. Schelle: 32

4. Gaßner: 25

5. Mohe: 23

6. Dobberkau: 20

7. Depping: 19

8. Richardt: 18

9. Stock; 15

10. Reimann: 14

1. Etappe:

Führung nach dem ersten Tag beim DM-Auftakt in Berlin

Berlin - Mit der erwarteten Führung der amtierenden Deutschen Meister Armin Kremer/Fred Berßen (Friedrichsruhe/Berlin) endete am Freitag abend die erste Etappe der Rallye Berlin- Brandenburg. Beim Auftakt zur deutschen Rallye-Meisterschaft im Süden Berlins führt das Team nach zwei der insgesamt 15 Wertungsprüfungen im Subaru Impreza WRC mit 20 Sekunden Vorsprung vor Uwe Geipel/Burkhard Hesseler (Plauen/Köln) in einem Toyota Celica GT- Four. Auf dem dritten Rang liegt mit den deutschen Vizemeistern von 1997, Niki Schelle/ Gerhard Weiß (Hohenpreißenberg/München) im Opel Astra Kit-Car das erste Team aus der sogenannten Formel 2, der Wertung für Fahrzeuge ohne Turboaufladung und Allradantrieb bis 2 000 ccm. Nur zwei Sekunden dahinter rangieren mit Carsten Mohe und Co- Pilot Michael Kölbach aus Crottendorf beziehungsweise Dachsenhausen im Renault Megane Maxi ihre härtesten Konkurrenten.

Schon bei der Auftaktprüfung auf der Trabrennbahn in Berlin- Mariendorf vor einigen tausend Fans setzten Kremer/Berßen die Bestzeit und gehen am Samstag ab 06.31 Uhr als erste auf die restlichen 13 Wertungsprüfungen, bevor ab 18.30 Uhr die Sieger im Rallye-Zentrum in Rangsdorf-Dahlewitz über die Zielrampe fahren. Schnellste in der seriennahen Gruppe N sind die beiden Dänen Karsten Richardt/Hans Strib im Mitsubishi Lancer, mit drei Sekunden Rückstand allerdings dicht gefolgt von den Bayerm Hermann Gaßner/Sigi Schrankl (Surheim/Obing) im Proton Pert. Ergebnisse:

Ergebnis nach dem 1. Tag (= 2 von 15 Prüfungen):

1 Kremer, Armin / Berssen, Fred
(A 8) Subaru Impreza WRC 9:47 min
2 Geipel, Uwe / Hesseler, Burkhard
(A 8) Toyota Celica GT-4 10:07 + 0:20
3 Schelle, Niki / Weiss, Gerhard
(A 7) Opel Astra G Kit Car 10:15 + 0:28
4 Richardt, Karsten / Strib, Hans Christ
(N 4) Mitsubishi Lancer Ev 10:16 + 0:29
5 Mohe, Carsten / Koelbach, Michael
(A 7) Renault Megane Maxi 10:17 + 0:30
6 Gassner, Hermann / Schrankl, Siegfried
(N 4) Proton Pert 10:19 + 0:32
7 Haaf, Sven / Hawranke, Dieter
(N 4) Mitsubishi Carisma 10:23 + 0:36
8 Bos, Chiel / Reurings, Antoon
(N 4) Mitsubishi Lancer Ev. 10:25 + 0:38
9 Reimann, Egon / Wingens, Peter
(A 8) Ford Escort RS Cosworth 10:28 + 0:41
10 Wiegand, Carsten / Beier, Ralf
(A 8) Ford Escort RS Cosworth 10:28 + 0:41

 

 


 




Vom Montag, 19. April 1999, bis Mittwoch, 21. April 1999, wird in dem spanischen Touristenort Lloret de Mar mit der Rallye Catalunya-Costa Brava der fünfte von 14 Läufen zur Rallye-Welmeisterschaft 1999 ausgefahren. Am Start sind die beiden deutschen Teams Armin Schwarz/Manfred Hiemer (Skoda Octavia WRC) und Isolde Holderied/Catherine François (Toyota Corolla WRC) und natürlich COUBIQUE Online.





In der deutschen Rennsport-Szene laufen im Augenblick die Vorbereitungen auf Hochtouren. Über den Stand dieser Vorbe-reitungen werden wir Sie in Kürze aktuell informieren. Siehe hierzu '' und 'Formel 3'. Der offizielle Start zur Deutschen Super-Tourewagen-Meisterschaft und zur Deutschen Formel 3-Meisterschaft erfolgt am 9. Mai 1999 auf dem Sachsenring.


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