COUBIQUE ON PRINT

 

Formel 1
Formel 3
Rallye WM
Ral. Monte Carlo
Rallye Schweden
Rallye Safari
Rallye Portugal
Rallye CatalunyaRallye Korsika
Ral. Argentinien
Rallye Akropolis
Rallye Neuseeland

Ergebnis 1. Tag
Ergebnis 2. Tag
Ergebnis 3. Tag
Rallye Finnland

Rallye China
Rallye Sanremo
Rallye Australien
Rallye RAC-Rally
Rallye DM
Saarland-Rallye
News

 

  Neue Autos
Tests & Tuning
Autozubehör
News


 

  Kleinanzeigen
Fahrermarkt
Leseforum

 

  Unsere Partner
Infos - Werbung
Impressum
Webmaster
Coubique Info

 


 COUBIQUE ONLINE
 Kaiserstraße 69
 D-66133 SB-Scheidt

 Tel.: 0681-8319476
 Fax: 0681-8319561

 E-Mail an:
 coubique@aol.com

Rallye-Weltmeisterschaft 1999
9. Rallye Neuseeland
15. bis 18. Juli 1999 - 9. von 14 Läufen


Dritter WM-Start für Matthias Kahle
Beendet Carlos Sainz in Neuseeland seine einjährige Durststrecke ohne Sieg?



 

 

 

 

Die deutschen Meister von 1999, Matthias Kahle und Dieter Schneppenheim, gehen auf der anderen Seite der Erdkugel mit dem Toyota Corolla WRC an den Start ihrer dritten WM-Rallye in diesem Jahr.


Seinen weitesten Rallye-Trip bestreitet Matthias Kahle (Kosel) mit seinem nächsten Auftritt in Rallye-Weltmeisterschaft. Zwischen Deutschland und Neuseeland liegen mehr als zwei Tage Flug, eine Reise rund um die Globushälfte und vom deutschen Sommer in den neuseeländischen Winter mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sowie eine Zeitumstellung von elf Stunden, von Tag auf Nacht oder umgekehrt. Kahle, auf seiner Visitenkarte könnte "Deutscher Meister 1997" und "Toyota-Testfahrer" stehen, und sein Beifahrer Dieter Schneppenheim (Alpen) gehen in diesem Jahr mit dem Toyota Corolla WRC zum dritten Mal an den Start einer WM-Rallye. Kahle, der beim vorausgegangenen WM-Lauf in Griechenland, auf Rang acht liegend, früh ausschied, jedenfalls freut sich auf die neunte WM-Runde in Neuseeland, die als eine reine Fahrer-Rallye gilt, weil es auf den herrlichen Schotterprüfungen viel auf das Können des Piloten ankommt. "Ich hoffe, daß wir diesmal ins Ziel kommen. Nach unseren bisherigen Tests auf Schotter bin ich eigentlich sehr zuversichtlich, daß wir ein Ergebnis unter den ersten Zehn erzielen können, vielleicht langt es auch für einen besseren Platz", meinte Kahle, dessen achter Gesamtrang bei seiner WM-Premiere im März in Portugal auf jeden Fall die Konkurrenz aufhorchen ließ.

Sein spanischer Partner im Toyota-Team Carlos Sainz hat auf der anderen Seite der Erdkugel ganz andere Pläne. Er möchte in Auckland endlich eine genau einjährige Durststrecke ohne Sieg beenden und dort seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Damals gab es in Neuseeland für Toyota mit dem zweitplazierten Franzosen Didier Auriol einen Doppelsieg, und dies soll sich in diesem Jahr wiederholen, geht es nach dem Wunsch von Teamchef Ove Andersson. Doch in der 87 Teams umfassenden Nennungsliste stehen aber noch andere Siegeskandidaten.

Nach einem Formtief zu Beginn der Saison hat die Subaru-Truppe wieder zur alten Stärke zurückgefunden. Ein Anwärter auf den obersten Podiumsplatz ist nach seinem Griechenland-Sieg der Brite Richard Burns, der schon 1996 hier gewann, wenn auch die Rallye damals nur zur Zweiliter-WM zählte. Sein finnischer Stallgefährte Juha Kankkunen bringt den zweiten Platz von 1995 und natürlich seinen diesjährigen Argentinien-Triumph als beste Neuseeland-Empfehlung mit.

Auf Schotter waren in diesem Jahr die neuen Ford Focus besonders stark, die beiden Siege in Kenia und Portugal belegen dies. Und Neuseeland war schon immer ein guter Nährboden für den Schotter Colin McRae, der hier von 1993 bis 1995 einen Hattrick landete, Wiederholung in diesem Jahr nicht ausgeschlossen. Hingegen fehlt dem dreifachen Weltmeister und WM-Tabellenführer Tommi Mäkinen (Finnland) mit seinem Mitsubishi Lancer noch ein Sieg auf der grünen Insel. Im Seat-Lager ersetzt der Finne Tony Gardemeister den Italiener Piero Liatti und steuert neben seinem Landsmann Harri Rovanperä den neuen Seat Cordoba WRC, der mit der zweiten Evolution erstmals eingesetzt wird.

Der neunte von 14 WM-Läufen wird am Donnerstag, 15. Juli 1999, um 17.00 Uhr Ortszeit (= 06.00 Uhr MESZ) in Auckland gestartet und endet nach 1.680 Gesamtkilometern und 27 Schotterprüfungen (= 400,84 km) am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr Ortszeit in Manukau vor den Toren Aucklands.

Informationen
9. von 14 Läufen zur Fahrer-WM
9. von 14 Läufen zur Marken-WM
9. von 14 Läufen zur Zweiliter-WM
9. von 14 Läufen zum FIA-Gruppe N-Cup

Streckenlänge: 1.680,38 km
Prüfungen (WP's): 27
WP-KM: 400,84 km
Etappen: 3
Nennungen: 87
Nationen: 15
Start: Donnerstag, 15. Juli 1999,
um 17.00 (= 06.00 MESZ) Uhr - Auckland
Erste Prüfung: Donnerstag, 15. Juli 1999,
um 18.00 (= 07.00 MESZ) Uhr - Länge: 2,10 km
Letzte WP (= WP 27): Sonntag, 18. Juli 1999,
um 12.46 (= 01.46 MESZ) Uhr - Länge: 10,00 km
Ziel: Sonntag, 18. Juli 1999,
um 15.30 (= 05.30 MESZ) Uhr - Manukau (Auckland)

Übersicht
(Zeitunterschied = 11 Stunde früher)

Donnerstag/Freitag, 15./16. Juli 1999:
1. Etappe: Auckland - Auckland
Streckenlänge: 677,79 km
Prüfungen (WP's): 10
WP-KM: 142,89 km
Start A (Do.): 17.00 (06.00 MESZ) Uhr - Auckland
WP 1: 18.00 (07.00 MESZ) Uhr - Länge: 2,10 km
Ziel A (Do.): 19.10 (08.10 MESZ) Uhr - Auckland
Start B (Fr.): 05.45 (18.45 MESZ Do.) Uhr - Auckland
Letzte WP (WP 10): 19.15 (08.15 MESZ) Uhr - Länge: 2,10 km
Ziel B (Fr.): 20.25 (09.25 MESZ) Uhr - Auckland

Samstag, 17. Juli 1999:
2. Etappe: Auckland - Auckland
Streckenlänge: 590,01 km
Prüfungen (WP's): 10
WP-KM: 174,00 km
Start: 07.00 (20.00 MESZ Fr.) Uhr - Auckland
Letzte WP (WP 20): 16.45 (06.45 MESZ) Uhr
Länge: 11,66 km
Ziel: 20.00 (09.00 MESZ) Uhr - Auckland

Sonntag, 18. Juli 1999:
3. Etappe: Auckland - Manukau (Auckland)
Streckenlänge: 412,58 km
Prüfungen (WP's): 7
WP-KM: 83,95 km
Start: 07.00 (20,00 MESZ Sa.) Uhr - Auckland
Letzte WP (WP 27): 12.46 (01.46 MESZ) Uhr
Länge: 10,00 km
Ziel: 15.30 (05.30 MESZ) Uhr - Manukau (Auckland)

Konkrete Daten & Zeiten Zeitunterschied
( = 11 Stunde früher - in Klammern = MESZ)

Donnerstag/Freitag, 15./16. Juli 1999:
1. Etappe: Auckland - Auckland
(Länge: 677,79 km - 10 WP's = 142,89 km)
17.00 (06.00) Uhr: Start A (Do.) - Auckland
18.00 (07.00) Uhr: WP 1 - Super Special Manukau - 2,10 km
19.10 (08.10) Uhr: Ziel A (Do.) - Auckland
05.45 (18.45) Uhr: Start B (Fr.) - Auckland
09.10 (22.10) Uhr: WP 2 - Te Akau North 31,83 km
09.53 (22.53) Uhr: WP 3 - Te Akau South - 11,00 km
11.17 (00.17) Uhr: WP 4 - Mangatawhiri 1 - 6,52 km
11.32 (00.32) Uhr: WP 5 - Te Hutewai 1 - 11,39 km
12.00 (01.00) Uhr: WP 6 - Whaanga Coast 1 - 29,52 km
13.50 (02.50) Uhr: WP 7 - Mangatawhiri 2 - 6,52 km
14.05 (03.05) Uhr: WP 8 - Te Hutewai 2 - 11,39 km
14.33 (03.33) Uhr: WP 9 - Whaanga Coast 2 - 29,52 km
19.15 (08.15) Uhr: WP 10 - Super Special Manukau - 2,10 km
20.25 (09.25) Uhr: Ziel - Auckland

Samstag, 17. Juli 1999:
2. Etappe: Auckland - Auckland
(Länge: 590,01 km * 10 WP's = 174,00 km)
07.00 (20.00) Uhr: Start - Auckland
09.28 (22.28) Uhr: WP 11 - Waipu Gorge 1 - 11,24 km
09.46 (22.46) Uhr: WP 12 - Brooks 1 - 16,15 km
10.14 (23.14) Uhr: WP 13 - Paparoa Station 1 - 11,66 km
10.42 (23.42) Uhr: WP 14 - Batley - 19,89 km
12.35 (01.35) Uhr: WP 15 - Araua - 31,95 km
13.28 (02.28) Uhr: WP 16 - Cassidy - 20,06 km
15.01 (04.01) Uhr: WP 17 - Parahi - 24,00 km
15.59 (04.59) Uhr: WP 18 - Waipu Gorge 2 - 11,24 km
16,17 (05.17) Uhr: WP 19 - Brooks 2 - 16,15 km
16.45 (05.45) Uhr: WP 20 - Paparoa Station 2 - 11,66 km
20.00 (09.00) Uhr: Ziel - Auckland

Sonntag, 18. Juli 1999:
3. Etappe: Auckland - Manukau
(Auckland) (Länge: 412,58 km * 7 WP's = 83,95 km)
07.00 (20.00) Uhr: Start - Auckland
09.13 (22.13) Uhr: WP 21 - Te Akau North 2 - 32,23 km
11.16 (00.16) Uhr: WP 22 - Ridge 1 - 8,07 km
11.29 (00.29) Uhr: WP 23 - Campbell 1 - 7,79 km
11.47 (00.47) Uhr: WP 24 - Ridge 2 - 8,07 km
12.00 (01.00) Uhr: WP 25 - Campbell 2 - 7,79 km
12.23 (01.23) Uhr: WP 26 - Fyfe 1 - 10,00 km
12,46 (01.46) Uhr: WP 27 - Fyfe 2 - 10,00 km
15.30 (05.30) Uhr: Ziel - Manukau (Auckland)

Die wichtigsten Teams:

1 Tommi Mäkinen / Risto Manninsenmäki (Finnland)*,
Mitsubishi Lancer Evo. VI
2 Freddy Loix / Sven Smeets (Belgien)*
Mitsubishi Carisma GT
3 Carlos Sainz / Luis Moya (Spanien)*
Toyota Corolla WRC
4 Didier Auriol / Denis Giraudet (Frankreich)*
Toyota Corolla WRC
5 Richard Burns / Robert Reid (Großbritannien)*
Subaru Impreza WRC
6 Juha Kankkunen / Juha Repo (Finnland)*
Subaru Impreza WRC
7 Colin McRae / Nicky Grist (Großbritannien)*
Ford Focus WRC
8 Thomas Radström / Fred Gallagher (Schweden/Großbritannien)* Ford Focus WRC
9 Harri Rovanperä / Risto Pietiläinen (Finnland)*
Seat Cordoba WRC
10 Tony Gardemeister / Paavo Lukander (Finnland)*
Seat Cordoba WRC
11 'Possum' Bourne / Craig Vincent (Neuseeland)
Subaru Impreza WRC
12 Matthias Kahle / Dieter Schneppenheim (Kosel/Alpen)
Toyota Corolla WRC
14 Gustavo Trelles / Martin Christie (Uruguay/Argentinien)
Mitsubishi Lancer (N)
15 Yoshihiro Kataoka / Satoshi Hayshi (Japan)
Mitsubishi Lancer
16 Fredric Dor / Kevin Gormley (Frankreich/Großbitannien)
Subaru Impreza WRC
17 Manfred Stohl / Ilka Petrasko (Österreich)
Mitsubishi Lancer (N)
18 Hamed Al-Wahaibi / Toy Sircombe (Oman/Neuseeland)
Mitsubishi Lancer (N)
19 Michael Guest / David Green (Australien)
Subaru Impreza (N)
20 Gabriel Mendez / Daniel Muzio (Uruguay/Spanien)
Mitsubishi Lancer (N)

* punkteberechtigt für Marken-WM

Vorjahresergebnis (1998):

1. Carlos Sainz/Luis Moya (E/E),
Toyota Corolla WRC, 3:54.57,1 h.
2. Didier Auriol/Denis Giraudet (F/F),
Toyota Corolla WRC, + 4,1"
3. Tommi Mäkinen/Risto Mannisenmäki (FIN/FIN),
Mitsubishi Lancer, + 1.43,7"
4. Juha Kankkunen/Juha Repo (FIN/FIN),
Ford Escort WRC, + 2.06,7"
5. Colin McRae/Nicky Grist (GB/GB),
Subaru Impreza WRC, + 3.50,4"
6. Piero Liatti/Fabrizia Pons (I/I),
Subaru Impreza WRC, + 4.28,1"

 
   


Am 23. und 24. Juli 1999 findet auf dem Truppen-übungsplatz Baumholder, dem Land der berühmt-berüch-tigten Hinkelsteine mit der AvD/STH-Hunsrück-Rallye der fünfte von acht Läufen zur Deutschen Rallye-Meister-schaft statt.
COUBIQUE Online wird Sie darüber informieren.



WM-Stände nach
8 von 14 Läufen:
Fahrer:
1. Mäkinen: 36
2. Auriol: 32
3. Sainz: 29
4. McRae: 23
4. Burns: 23
6. Bugalski: 20
7. Kankkunen: 18
8. Puras: 6
8. Loix: 6
10. Radström: 5

Marken:
1. Toyota: 73
2. Mitsubishi: 48
3. Subaru: 46
4. Ford: 35
5. Seat: 8
6. Skoda: 3

Gruppe N:
1. Trelles: 48
2. Al-Wahaibi: 44
3. Stohl: 15

Formel 2:
1. Renault: 72
2. Hyundai: 39
3. VW: 16

    © Copyright 1999 Coubique-Online | Design by ppStudio