Top-Angebote von QUELLE
Motorsport
   
Touring-WM
FIA-GP2 2006
FIA-GT 2006
- Silverstone
- Brünn
- Oschersl.
- Spa
- Paul Ricard
- Dijon
- Mugello
- Budapest
- Adria
- - im Visier
- Dubai
A1-GP-Serie
DTM
Rallye-EM
Dt. Rallyes
Formel 3
Rennsport
- VLN
- Top Ten
National Neu
Termine 2006
News
Motorsport-TV
Race of Champ
Dakar 2006
  24-h Nürburgr.  
  24 h Le Mans  
Verschiedenes
  Links  
  Club-Webs  
  Nebenbei...  
  Clubseite Neu!  
  Auto-Seite  
  Pr. Anzeigen  
  Print-Ausgabe  
Werbung
  Partner  
  Info-Werbung  
  Coubique Info  
Impressum
  Impressum  
  Redaktion  
  Kontakt  
  Disclaimer  
  Mail  
TW-WM
FIA GT-Meisterschaft 2006
10 Läufe
9. Lauf
13. - 15.10.2006 - Adria (I)
Stände nach
9 von 10 Läufen
GT1
1 Bertolini
69
2 Bartels
69
3 Bert
55
4 Janis
54
5 Deletraz
52
6 Piccini
52
7 Biagi
48
8 Davies
48
9 Babini
46
10 Hezemans
40
11 Longin
40
12 Kumpen
40
GT2
1 Bobbi
70
2 Melo
70
3 Salo
63
4 Aguas
63
5 Mujllen
50,5
6 Kirkaldy
43
7 Kirkaldy
43
8 Alexander
37
9 Sugden
37
10 Riccitelli
33
News-Archiv
Kalender
Formel 1-News
F 1-Rückblick 05
Rallye-News
R-WM-Rückblick 05
D-RM-Rückblick 05
DTM-News
DTM-Rückblick 05
Formel 3-News
Rennsport
Weitere News
eBay Partnerprogramm




Der 9. GT-Lauf an der Adria
im Visier eines jungen Motorsportfans:

Im Schongang
zum Meistertitel

Beim vorletzten Lauf zur FIA GT-Meisterschaft, ausgetragen auf dem Adria Raceway, waren mehr denn je die Qualitäten eines Langstreckenfahrers gefragt. Denn die winklige Piste 50 Kilometer südlich von Venedig belohnte vor allem jene Sportwagen-Akteure, die mit dem Material am schonendsten umgingen. Bremsen und Reifen standen auf des Messers Schneide. Die schnellste Kurve ging gerade mal im zweiten Gang, mit 105 km/h.

Jarek Janis ging im Zakspeed-Saleen von der Pole aus in Führung. Doch schon in der ersten Stunde musste eine Safety-Car-Phase ausgerufen werden, nachdem ein Reifenstapel einer Schikane auf die Bahn geschleppt wurde. Die Spitze blieb geschlossen draußen - nur Mike Hezemans in der Corvette, Karl Wendlinger und Fabio Babini kamen zum ersten Tankstopp rein. Das bereinigte Bild nach den ersten Stopps der Gegner unter Grün zeigte, dass die Taktik, die Neutralisierung zum Stopp zu nutzen, goldrichtig war: Zwar hatte die Corvette nach einem Problem bald wieder die Boxen aufsuchen müssen.

Doch Wendlinger-Co Phillip Peter führte mit 33 Sekunden Vorsprung vor Janis´ Partner Sascha Bert - dessen Saleen vor dem Gelb-Stopp 21 Sekun-den vor dem Race Alliance-Aston Martin gelegen hatte. Die Österreicher waren mit Siebenmeilenstiefeln auf dem Weg zum Sieg. Doch mit Peter am Steuer ereilte den Aston ein Bruch der Getriebe-Eingangswelle - ein Teil von X-trac, welches schon bei so manchem Aston Martin den Dienst verweigert hatte. Nicht nur Race Alliance wurde von der Technik im Stich gelassen. Auch bei Phoenix musste man sich endgültig von allen Meisterschafts-Träumen verabschieden.

Andrea Piccini/Jean-Denis Delétraz hätten fett vor Michael Bartels/Andrea Bertolini einlaufen müssen, um die Vitaphone-Mannschaft in Dubai noch vom Titelgewinn abhalten zu können. Doch Piccini wurde in der ersten Renn-stunde von Fabio Babini im BMS-Aston Martin über den Haufen gefahren - und fiel später mit völlig aufgezehrten hinteren Bremsscheiben aus. Diese erreichten auf der winkligen Strecke Temperaturen von über 1000 Grad und entsprechend dramatische Verschleissraten. Allerdings fuhr Phoenix auch das Standard-Brembo-Paket, während z.B. Race Alliance mit der Brembo-Langstrecken-Variante ausgerückt war.

Deren Beläge wiesen eine andere Kohlefasermischung mit besserer Hitzever-träglichkeit auf, dafür aber auch ein im ersten Moment des Drauftretens wärmebedingt leicht verzögertes Ansprechverhalten. Phoenix war nicht das einzige Team mit Bremsproblemen: Bert hielt den Zak-Saleen in Führung - doch Andrea Montermini musste 20 Minuten vor Schluss mit völlig zu Staub zerfallener Bremsscheibe vorne rechts aufgeben. Damit war Bartels/Bertolini der Titel nicht mehr zu nehmen. Die deutsch-italienische Besatzung wurde hinter ihren Teamkollegen Jamie Davies/Thomas Biagi nur Zweite, weil Davies in der zweiten Stunde klar Stärkster im Ring war.

Doch der zweite Rang reichte zum Titel. Da man bei Vitaphone vom Testen her wusste, dass es mit Bremsen und Reifen kritisch werden würde, ging man mit dem Material auf die konservative Seite. So gehörten die beiden Maserati zwar nicht zu den schnellsten, aber zu den konstantesten. Was ihnen letztendlich den vorzeitigen Meisterschaftstitel in der FIA GT-Meisterschaft sicherte.

In der GT2-Klasse siegten Tim Mullen/Marino Franchitti im Scuderia Ecosse-Ferrari F430 vor Mika Salo/Rui Aguas im AF Corse-F430. Die Tabelle führen weiterhin Matteo Bobbi/Jamie Melo mit sieben Punkten Vorsprung vor Salo/Aguas an. Eine Entscheidung über den Titel in der GT2 fällt also erst beim Finale in Dubai.

Daniel Stoffel

 
GO TOP
  [Home] [Formel 1] [TW-WM] [DTM] [Formel 3] [Rallye-WM] [Dt. Rallyes] [News]
[Links] [Kontakt] [Mail] [Impressum] [nach oben]
© Copyright 1999/2006 Auto-Sportwelt|