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FIA GT-Meisterschaft 2006
10 Läufe
8. Lauf
30.09./01.10.2006
Budapest/HU
Stände nach
8 von 10 Läufen
GT1
1 Bertolini
61
2 Bartels
61
3 Deletraz
52
4 Bert
52
5 Piccini
52
6 Janis
51
7 Babini
41
8 Biagi
38
9 Davies
38
10 Longin
34
11 Hezemans
34
12 Kumpen
34
GT2
1 Bobbi
67
2 Melo
67
3 Salo
55
4 Aguas
55
5 Kinch
43
6 Kirkaldy
43
7 Mullen
40,5
8 Riccitelli
33
9 Alexander
32
10 Sugden
32
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Das 8. GT-Lauf in Budapest
im Visier eines jungen Motorsportfans:

Zakspeed-Festspiele in Ungarn

Beim achten Lauf zur FIA GT-Meisterschaft auf dem Hungaroring kristallisier-te sich bereits vor dem Rennen heraus, wer der haushohe Favorit sein würde: Der Zakspeed-Saleen S7-R von Sascha Bert/Andrea Montermini/Jarek Janis. Das Trio glänzte in allen Trainingssitzungen und dann auch im Qualifying mit Bestzeiten. Somit war man auch für das Rennen der absolute Topfavorit auf den Sieg. Und diesen fuhren die Niederzissener nach etwas über drei Stun-den Fahrzeit dann auch tatsächlich nach Hause.

Eine Spazierfahrt wurde es für die Eifelaner allerdings nicht. In der Anfangs-phase plagte Startfahrer Jarek Janis ein lästiges Untersteuern. Der Tscheche hatte alle Mühe, sich den BMS-Aston Martin vom Leib zu halten. Im Verlauf des Rennens verbesserte sich allerdings die Performance des Saleen, sodass Janis einen kleinen Vorsprung herausfahren konnte, welchen Bert und Montermini behaupten konnten. Im Qualifying hatte der Zakspeed-Saleen dem BMS-Aston Martin von Fabio Babini/Matteo Malucelli eine halbe Sekunde aufgebrummt und sicherte sich die zweite Pole der Saison.

Spannend wurde es beim Kampf um Position zwei. Der BMS-Aston Martin von Babini/Malucelli duellierte sich mit der GLPK-Corvette von Bert Longin/ Anthony Kumpen/Mike Hezemans. Erst eine Viertelstunde vor Schluss konnte sich die niederländische Vette durchsetzen. Der Phoenix-Aston Martin von Jean-Denis Deletraz/Andrea Piccini kam auf Rang vier ins Ziel. Zu einem wahren Fiasko wurde das Rennen für Karl Wendlinger/Philipp Peter. Die beiden Österreicher kamen bereits im Qualifying nicht auf Touren und konnten den Race Alliance-Aston Martin nur auf Rang neun qualifizieren. Womit allerdings angesichts der 70 Kilogramm Zusatzgewicht zu rechnen war.

Im Rennen kam es dann noch schlimmer: Im ersten Stint plagte Philipp Peter ein massives Reifenproblem, später musste Wendlinger mit gebrochenem Schalthebel und defekter Elektronik aufgeben. Beste Maserati-Mannschaft wurden Michael Bartels/Andrea Bertolini im Vitaphone-MC12, der fünfte Platz bedeutete gleichzeitig auch den vorzeitigen Titel in der Teamwertung. Das deutsche All-inkl.com-Team mit seinem Lamborghini Murciélago sicherte sich den letzten Punkt. Bouchut/Leuenberger/Kox wurde Achte. In der GT2-Klasse feierten Andrew Kirkaldy/Nathan Kinch ihren vierten Saisonsieg.

Daniel Stoffel

 
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