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Das 6. GT-Lauf in Dijon im
Visier eines jungen Motorsportfans:

Maserati holt Jubiläumssieg


Bis zur 47. Rennrunde stand das Dijon Supercar 500 ganz im Zeichen von Zakspeed-Racing. Doch dann fand sich der führende Niederzissener Saleen im Kiesbett wieder, nachdem er vom bereits überrundeten Vitaphone-Maserati angeschubst wurde. Und ausgerechnet jener Maserati, mit Jamie Davies/ Thomas Biagi am Steuer, fuhr daraufhin zum Sieg. Es wurde ein Jubiläums-sieg, denn es war das 100. FIA-GT-Rennen. Anstelle des zunächst vorge-sehenen Andrea Montermini pilotierte erneut Jarek Janis den Saleen S7-R.

Der 23-jährige Tscheche bedankte sich bei Teamchef Peter Zakowski mit einer souveränen Pole-Position. Auch im Rennen zog Janis auf und davon, bis der Prager eine Runde vor dem Boxenstopp am Ende der Zielgeraden von Thomas Biagi hinten links angestubst wurde. Es folgte ein Abflug ins Kies-bett, welcher das Ende der Siegträume von Janis und seinem Teamkollegen Sascha Bert bedeutete. Der Ex-Formel-3000-Pilot und dann erneut Janis zeigten jedoch eine beeindruckende Aufholjagd und schrammten am Ende im Windschatten des Phoenix-Aston Martin nur knapp am Podium vorbei. Thomas Biagi kassierte für sein Manöver eine Durchfahrtsstrafe.

Gut in Form präsentierten sich in Dijon erneut Karl Wendlinger/Philipp Peter, die im Race Alliance-Aston Martin auf Rang zwei die Zielflagge sahen. Nach harzigem Saisonbeginn kommen die Österreicher immer besser in Fahrt. Zum Großteil dafür verantwortlich ist der neue Renningenieur Massimo del Prete, der seit Le Castellet für Race Alliance tätig ist. Ganz neu sortiert hat sich das Lamborghini-Team, welches jetzt unter der Bewerbung von All-inkl.com mit der bisherigen schwäbischen Einsatzmannschaft von Rainer Stiefel an den Start geht. Christophe Bouchut/Benjamin Leuenberger fuhren ein solides Rennen und kamen auf Platz acht ins Ziel.

GT2-Klasse: Dreifacherfolg für Ferrari

Die GT2-Klasse wurde erneut von Ferrari dominiert und endete mit einem Dreifacherfolg für die Italiener. Matteo Bobbi/Jaime Melo im AF Corse-F430 gewannen vor Tim Mullen/Chris Niarchos von der Scuderia-Ecosse und dem zweiten AF-Corse Fahrzeug von Mika Salo/Rui Aguas. Der Ebimotors-Porsche von Collard/Riccitelli schied nach einem Reifenplatzer aus. So klassierte sich der Proton-Felbermayr-Porsche von Horst Felbermayr jr. und Christian Ried als bester 996 GT3. Die Biberacher haben bisher als einziges Team an allen FIA-GT-Rennen teilgenommen.

Daniel Stoffel

Stände nach
6 von 10 Läufen
GT1
1 Bertolini
49
2 Bartels
49
3 Deletraz
44
4 Piccini
44
5 Bert
37
6 Janis
36
7 Babini
31
8 Davies
30
9 Biagi
30
10 Longin
24
11 Hezemans
24
12 Kumpen
24
GT2
1 Bobbi
51
2 Melo
51
3 Salo
46
4 Aguas
46
5 Kinch
33
6 Kirkaldy
33
7 Mullen
30
8 Collard
21
9 Riccitelli
21
10 Sugden
21
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