Top-Angebote von QUELLE
Motorsport
   
Touring-WM
FIA-GP2 2006
FIA-GT 2006
- Silverstone
- Brünn
- Oschersl.
- Spa
- Paul Ricard
- Dijon
- Mugello
- Budapest
- Adria
- Dubai
- - im Visier
A1-GP-Serie
DTM
Rallye-EM
Dt. Rallyes
Formel 3
Rennsport
- VLN
- Top Ten
National Neu
Termine 2006
News
Motorsport-TV
Race of Champ
Dakar 2006
  24-h Nürburgr.  
  24 h Le Mans  
Verschiedenes
  Links  
  Club-Webs  
  Nebenbei...  
  Clubseite Neu!  
  Auto-Seite  
  Pr. Anzeigen  
  Print-Ausgabe  
Werbung
  Partner  
  Info-Werbung  
  Coubique Info  
Impressum
  Impressum  
  Redaktion  
  Kontakt  
  Disclaimer  
  Mail  
TW-WM
FIA GT-Meisterschaft 2006
10 Läufe
10. Lauf (Finale)
18. - 19. November - Dubai (UAE)
Endstände nach
10 Läufen
GT1
1 Bertolini
71
2 Bartels
71
3 Deletraz
62
4 Piccini
62
5 Janis
58
6 Bert
56
7 Biagi
54
8 Davies
54
9 Babini
51
10 Hezemans
48
11 Longin
48
12 Kumpen
48
GT2
1 Melo
79
2 Bobbi
71
3 Salo
61
4 Aguas
61
5 Mullen
60,5
6 Kinch
43
7 Kirkaldy
43
8 Sugden
42
9 Alexander
38
10 Collard
34
News-Archiv
Kalender
Formel 1-News
F 1-Rückblick 05
Rallye-News
R-WM-Rückblick 05
D-RM-Rückblick 05
DTM-News
DTM-Rückblick 05
Formel 3-News
Rennsport
Weitere News
eBay Partnerprogramm




Das GT-Finale in Dubai
im Visier eines jungen Motorsportfans:

Revolution in Dubai

Alle Augen waren in Dubai auf ihn gerichtet. Das Larbre-Team setzte für den letztjährigen Meister Gabriele Gardel einen Ferrari 550 mit revolutionärem Motorenkonzept ein, für das es kein Reglement gibt. Ein Serienmotor ohne Luftmengenbegrenzer, mit elektronischer Abriegelung. Im niedrigen Drehzahl-bereich gibt dieser zwar weniger Leistung ab, weil die Leistungskurve ganz anders verläuft. Im oberen Drehzahlbereich leistet der Elektroniker aber 120 PS mehr als die zwangsbeatmeten Modelle der Konkurrenz.

So stellte Frédéric Makowiecki den 550 dann auch mit einer Leichtigkeit auf die Pole, als wäre er auf einer Kaffeefahrt durch die Eifel unterwegs. Doch der neue Treibsatz wurde schnell zum Politikum. Makowieckis Pole-Zeit führte zu einer Petition der Teams, den 550 nach hinten zu verbannen. Tenor: Larbre habe die Elektronik großzügig aufgedreht, um Werbung zu machen. Das GT-Büro schritt ein. Startfahrer Gardel wurde nach der Einführungsrunde von seinem Team an die Boxen beordert. Es war die elegante Methode, den fremden Fisch aus dem eigenen Teich zu fangen.

Gardel musste zweimal wegen Elektronikproblemen anhalten, verlor drei Runden und damit alle Chancen auf den Sieg. Andrea Piccini startete wegen einer gebrochenen Kardanwelle im Zeittraining nur von Position acht und kollidierte in der Startphase mit Philipp Peter. Der Österreicher wurde später noch von Fabrizio Gollin abgedrängt und zog sich dabei einen Reifenschaden zu. Trotzdem brachten Karl Wendlinger und der nach Streitereien von Zak-speed zu Race Alliance übergelaufene Jarek Janis den Aston Martin auf Platz fünf ins Ziel.

Auch der anfangs vorn fahrende Bert Longin beklagte nach einer Kollision einen Reifenschaden. Die Corvette-Mannschaft musste den ersten Stopp vorziehen und fiel aus dem Ein-Stunden-Fenster. Piccini arbeitete sich an die Spitze nach vorn, gefolgt von Jamie Davies und Michael Bartels in den beiden Vitaphone-Maserati. Dann platzte am Zakspeed-Saleen ein Reifen, der die Karosserie schredderte - das Safety-Car musste ausrücken. Bartels geriet später mit dem Felbermayr-Proton-Porsche aneinander; der Wechsel der linken Hinterradaufhängung kostete acht Minuten.

Damit beschränkte sich der Kampf um die Spitze auf Piccini/Jean-Denis Delétraz, Longin/Mike Hezemans/Anthony Kumpen und Davies/Thomas Biagi/Vincent Vosse. Phoenix holte den Aston im Verkehr zweimal etwas früher an die Box, um den schlimmsten Staus zu entgehen. Damit legten sie den Grundstein für dien Sieg von Piccini/Delétraz, der ihnen auch gleichzeitig die Vizemeisterschaft brachte. Die GLPK-Corvette musste wegen ihres frühen ersten Stopps zehn Minuten vor Schluss noch einen "Splash & Dash" einlegen, rettete aber dennoch Platz zwei vor Davies/Biagi/Vosse ins Ziel.

GT2-Klasse: Melo Meister, Spyker überrascht

In der GT2-Klasse ersetzte Mike Rockenfeller bei Ebimotors den Vater werdenden Luca Riccitelli. Der Porsche-Motor ging freitags hoch, man startete von ganz hinten, fuhr sich bis ganz nach vorne - bis die Servolenkung den Betrieb einstellte und es daher nur zum sechsten Rang reichte. Nach-dem Matteo Bobbi/Jaime Melo beim letzten Rennen den Team-Titel sicher-gestellt hatten, schmiss AF Corse Bobbi raus. Der Italiener war zu oft mit Teamkollege Mika Salo kollidiert, Melo sollte alleiniger Meister werden. Was auch klappte: Melo wurde hinter Tim Mullen/Chris Niarchos Zweiter und sicherte sich somit den Titel in der GT2.

Beim zweiten Ferrari-Team Scuderia Ecosse flog Andrew Kirkaldy wegen zu großer Unfallhäufung aus dem Aufgebot. Bobbi wollte seinen Platz einneh-men, scheiterte aber am Veto von Ferrari. Die große Überraschung war Spyker. Jeroen Bleekemolen knallte den C8 auf Startplatz drei; Peter Dumbreck kam im zweiten Alu-Pfeil nur deshalb nicht mit, weil sein Notaus-Schalter in der Qualifikation raussprang. Kox/Dumbreck lagen schon auf Rang drei, als der Kühler kaputt ging. Bleekemolen kassierte eine Durch-fahrtsstrafe wegen Frühstarts, weil er den vor ihm nur langsam beschleu-nigenden Saleen noch vor der Startlinie überholte.

Daniel Stoffel

 
GO TOP
  [Home] [Formel 1] [TW-WM] [DTM] [Formel 3] [Rallye-WM] [Dt. Rallyes] [News]
[Links] [Kontakt] [Mail] [Impressum] [nach oben]
© Copyright 1999/2006 Auto-Sportwelt|