Top-Angebote von QUELLE
Motorsport
   
Touring-WM
FIA-GP2 2006
FIA-GT 2006
- Silverstone
- Brünn
- Oschersl.
- Spa
- Paul Ricard
- Dijon
- Mugello
- - im Visier
- Budapest
- Adria
- Dubai
A1-GP-Serie
DTM
Rallye-EM
Dt. Rallyes
Formel 3
Rennsport
- VLN
- Top Ten
National Neu
Termine 2006
News
Motorsport-TV
Race of Champ
Dakar 2006
  24-h Nürburgr.  
  24 h Le Mans  
Verschiedenes
  Links  
  Club-Webs  
  Nebenbei...  
  Clubseite Neu!  
  Auto-Seite  
  Pr. Anzeigen  
  Print-Ausgabe  
Werbung
  Partner  
  Info-Werbung  
  Coubique Info  
Impressum
  Impressum  
  Redaktion  
  Kontakt  
  Disclaimer  
  Mail  
TW-WM
FIA GT-Meisterschaft 2006
10 Läufe
7. Lauf
16./17. September
Mugello (I)
Stände nach
7 von 10 Läufen
GT1
1 Bertolini
57
2 Bartels
57
3 Deletraz
47
4 Piccini
47
5 Bert
42
6 Janis
41
7 Biagi
36
8 Davies
36
9 Babini
35
10 Wendlinger
28,5
11 Peter
28,5
GT2
1 Bobbi
59
2 Melo
59
3 Salo
51
4 Aguas
51
5 Mullen
34,5
6 Kinch
33
7 Kirkaldy
33
8 Collard
31
9 Riccitelli
31
10 Sugden
27
News-Archiv
Kalender
Formel 1-News
F 1-Rückblick 05
Rallye-News
R-WM-Rückblick 05
D-RM-Rückblick 05
DTM-News
DTM-Rückblick 05
Formel 3-News
Rennsport
Weitere News
eBay Partnerprogramm


Das 7. GT-Lauf in Mugello im
Visier eines jungen Motorsportfans:

Reifenpoker in der Toskana


Nun wissen wir also auch, wie heutzutage der Altweibersommer in der Toskana aussieht: Beim siebten Lauf zur FIA GT-Meisterschaft in Mugello kamen während des Rennens fast alle erdenklichen Witterungsbedingungen vor. Monsunregen, leichter Regen, abtrocknende Bahn - und ganz am Ende sogar trockene Verhältnisse. Andrea Bertolini startete im Pirelli-bereiften Vitaphone-Maserati MC12 von der Pole aus. Doch beim Start rauschte der Italiener mittschiffs in eine sechs Zentimeter Tiefe Lache.

Am Maserati rissen ab der Beifahrertür sämtliche Halterungen ab, sodass der Boden für den Rest des Rennens auf dem Teer entlang schliff. Bertolini verlor die Führung an Toni Vilander. Doch dessen Copilot feuerte den Gasstarter-MC12 später in die Mauer. In der Anfangsphase glich die Piste von Mugello einem Hochmoor. Teilweise mussten die Piloten sogar im vierten Gang noch mit Halbgas fahren. Pirelli war in dieser Phase den Michelin klar überlegen, weil sie im starken Regen besser auf Temperatur kamen.

Ab dem zweiten Turn ließ der Regen langsam nach. Die Michelin-Autos wur-den schneller. Allen voran Karl Wendlinger im Race Alliance-Aston Martin, der sich zu Rennbeginn eher zurückhielt. Doch als die Bahn langsam ab-trocknete, gaste der Kufsteiner richtig an. Nur Vilander und Bertolini lagen bis zu den ersten Stopps vor ihm. Dann zögerte Teammanager Andreas Hainke den Stopp länger raus, Wendlinger übergab als Führender an Philipp Peter. Weil es langsam trockener wurde, setzten die Pirelli-Teams auf Inter-mediates.

Bartels/Bertolini waren die Ersten, die auf die Mischbereifung vertrauten. Doch wie sich zeigte, war es dafür noch zu früh, denn es dauerte einige Runden, bis Luftdruck und Temperatur stimmten. Thomas Biagi und Jamie Davies im zweiten Vitaphone-Masi holten ihre Intermediates drei Runden später. Deswegen waren sie bei Davies eher einsatzfreudig; das ermöglichte es ihm, sich direkt hinter Bartels zu setzen. Doch die Michelin-Piloten hatten ein besonderes Ass im Ärmel: einen sogenannten "Trocken-Nass"-Reifen mit Regenprofil, aber viel härterer Mischung als ein normaler Regenreifen. Das besondere an diesem Pneu: Man kann länger auf trockener Bahn fahren.

Alle Michelin Teams holten sich diesen Reifen beim ersten Stopp. Peter war damit zu Beginn seines Turns besser bereift als Bartels und konnte sich von ihm lösen. Doch bald war dann der Intermediate um zwei bis drei Sekunden schneller. Beim Race Alliance-Team musste man nun also agieren, anstatt wie sonst als Führender nur auf die Verfolger zu reagieren. Sascha Bert hatte sich für den letzten Turn des auf Position drei fahrenden Zakspeed-Saleen gerade nochmals Intermediates geholt, wurde damit aber immer langsamer. Also zögerte Hainke Peters Stopp bis ans Ende der Tankfüllung raus - und gab Wendlinger Slicks.

Der hängte Intermediate-Pilot Bartels sofort wieder ab. Dann musste man bei Vitaphone auch auf Slicks umstecken. Der Sieg war Wendlinger/Peter nicht mehr zu nehmen. Andrea Piccini/Jean-Denis Deletraz im Phoenix-Aston Martin fuhren mit exakt der gleichen Strategie wie das Siegerteam und lagen zwischenzeitlich auf Rang drei. Doch ab der zehnten Runde fiel der Benzin-druck zusammen. Erst nur im fünften und sechsten Gang, später dann über-all. Deswegen reichte es nur zu Platz sieben. Zakspeed verlor die Chance aufs Podest durch einen zusätzlichen Reifenwechsel. Trotzdem langte es für die Niederzissener noch zu Rang vier.

GT2-Klasse: Erster Porsche-Sieg des Jahres

In der GT2-Klasse gab es einige Ausrutscher. Emanuell Collard und Luca Riccitelli im Ebimotors-Porsche machten das Beste aus den Witterungs-bedingungen und gewannen vor Jaime Melo/Matteo Bobbi im AF Corse-Ferrari F430, die ihre Tabellenführung ausbauten. Tim Sugden/Iradj Alexander-David im JMB-F430 vervollständigten das Podest als Dritte.

Daniel Stoffel

 
GO TOP
  [Home] [Formel 1] [TW-WM] [DTM] [Formel 3] [Rallye-WM] [Dt. Rallyes] [News]
[Links] [Kontakt] [Mail] [Impressum] [nach oben]
© Copyright 1999/2006 Auto-Sportwelt|