Top-Angebote von QUELLE
Motorsport
   
Touring-WM
FIA-GP2 2006
FIA-GT 2006
- Silverstone
- Brünn
- Oschersl.
- Spa
- Paul Ricard
- - im Visier
- Dijon
- Mugello
- Budapest
- Adria
- Dubai
A1-GP-Serie
DTM
Rallye-EM
Dt. Rallyes
Formel 3
Rennsport
- VLN
- Top Ten
National Neu
Termine 2006
News
Motorsport-TV
Race of Champ
Dakar 2006
  24-h Nürburgr.  
  24 h Le Mans  
Verschiedenes
  Links  
  Club-Webs  
  Nebenbei...  
  Clubseite Neu!  
  Auto-Seite  
  Pr. Anzeigen  
  Print-Ausgabe  
Werbung
  Partner  
  Info-Werbung  
  Coubique Info  
Impressum
  Impressum  
  Redaktion  
  Kontakt  
  Disclaimer  
  Mail  
TW-WM
FIA GT-Meisterschaft 2006 - 10 Läufe
5. Lauf - 18. - 20.08.2006 - Paul Ricard (F)
Stände nach
5 von 10 Läufen
GT1
1 Bertolini
45
2 Bartels
45
3 Deletraz
38
4 Piccini
38
5 Bert
32
6 Janis
31
7 Babini
28
8 Longin
24
9 Kumpen
24
10 Hezemans
24
GT2
1 Bobbi
41
2 Melo
41
3 Salo
40
4 Aguas
40
5 Kinch
30
6 Kirkaldy
30
7 Mullen
22
8 Collard
21
9 Riccitelli
21
10 Sugden
21
News-Archiv
Kalender
Formel 1-News
F 1-Rückblick 05
Rallye-News
R-WM-Rückblick 05
D-RM-Rückblick 05
DTM-News
DTM-Rückblick 05
Formel 3-News
Rennsport
Weitere News
eBay Partnerprogramm




Das 5. GT-Lauf in Paul Ricard im
Visier eines jungen Motorsportfans:

Solo für Zwei an der Côte d´Azur


Die 2001 zu einer reinen Hightech-Teststrecke umgebaute Piste von Le Castellet ist Corvette-Land, das steht seit vergangenen Sonntag fest. Das Gewürge der ersten, mit Bodenwellen versehenen Schikane schluckte ihr Fahrwerk besser als die Maserati und auf der langen Geraden fuhren sie 290 km/h, die besten Aston Martin dagegen nur 287 km/h. Die Überlegenheit in diesen beiden Sektoren reichte aus, um die Corvette C6-R beim fünften Lauf zur FIA GT-Meisterschaft unschlagbar zu machen.

Trotzdem war das Rennen äußerst spannend, denn ausnahmsweise fuhren zwei Vetten. Neben den Stammstartern Mike Hezemans, Anthony Kumpen und Bert Longin aus der GLPK-Mannschaft trat auch das belgische Psi-Team mit Jos Menten und Jean-Phillip Belloc mit einer Corvette C6-R an. Erst im letzten Turn gelang es der GLPK-Truppe, sich gegen die Gaststarter durch-zusetzen. Jamie Davies und Thomas Biagi rechneten sich im unterbeladenen Maserati MC12 Außenseiterchancen aus, doch der Traum vom Sieg war für sie bereits vor dem Start des Rennens in weite Ferne gerückt.

Auf dem Weg in die Startaufstellung kollidierte Thomas Biagi mit einem GT3-Ferrari und musste nach dem Tausch der hinteren linken Spurstange aus der Box nachstarten. Danach arbeitete sich das zweite Vitaphone-Auto immerhin noch auf den dritten Platz vor. Karl Wendlinger qualifizierte den Race Alliance-Aston Martin für die vierte Startposition, verlor beim Start aber einen Rang an Fabio Babini. An dessen BMS-Auto kam er lange nicht vorbei, weil der Italiener im Gegensatz zu Wendlinger den flachen Le Mans-Flügel drauf hatte und auf der langen Geraden um fünf Kilometer pro Stunde schneller war.

Als der Kufsteiner dann endlich vorbei war, setzte er sich sofort ab. Doch beim Fahrerwechsel auf Partner Philipp Peter sprang der Aston Martin nicht gleich an und außerdem klemmte ein Hinterrad. Summa summarum gingen zwölf Sekunden flöten, die am Ende fehlten, um Davies/Biagi angreifen zu können. Nichts desto Trotz erreichten Wendlinger/Peter mit Platz vier ihr bestes Saisonresultat. Die Leistungssteigerung des Race Alliance-Teams ist vor allem auf Renningenieur Massimo del Prete zurückzuführen, der in Le Castellet den in der DTM engagierten Hannes Gruber vertrat. Durch eine andere Abstimmung der Vorderachs-Federung erreichte der füllige Italiener eine deutlich bessere Fahrbarkeit.

Der Phoenix-Aston Martin, genau wie die BMS-Autos mit Le Mans-Aero-dynamik bestückt, litt bis in die Qualifikation unter Sensorproblemen im Getriebe, die der Motronic die Notwendigkeit eines drehzahlgedrosselten Notprogramms vorgaukelten. Andrea Piccini/Jean Denis Deletraz stotterten auf den 13. Startplatz, konnten im Rennen aber mit frischen Sensoren aus-gerüstet bis auf Platz sechs vorfahren. Womit sie den Rückstand auf die Tabellenführer Michael Bartels/Andrea Bertolini reduzierten. Denn das Nummer-1 Auto der Vitaphone-Mannschaft musste mit Platz sieben vorlieb nehmen, nachdem man den Masi-Motor im Warm-up nach alarmierenden Geräuschen wechselte und dadurch eine Strafversetzung kassierte.

Auch Zakspeed erlebte ein schlechtes Wochenende. Die Sieghoffnungen der Niederzissener endeten bereits nach 22 Runden des zweiten Trainings. Wegen eines kaputten Kipphebels musste der Motor gewechselt werden - auch das Team von Peter Zakowski bekam eine Strafversetzung aufge-brummt. Sascha Bert/Andrea Montermini starteten aus der Box und arbeiteten sich auf Rang fünf nach vorn. Doch dann beschädigte Montermini den Diffusor, weil er über ein Teil fuhr, das auf der Strecke lag. Nach dem nötigen Wechsel fiel man auf Platz acht zurück, den man aber bis ins Ziel halten konnte.

GT2- Klasse: Schotten-Power

Die GT2 Klasse war in Le Castellet absolut in schottischer Hand. Die beiden Ferrari F430 der Scuderia Ecosse waren ähnlich dominant wie die Corvette in der GT1-Klasse - und lieferten sich ein ähnlich erbittertes Duell um den Sieg. Letztlich sicherten sich Nathan Kinch/Andrew Kirkaldy knapp den Sieg vor dem Schwesterfahrzeug von Tim Mullen und dessen neuen Co Marino Franchitti. Tim Sugden und Iradj Alexander in einem weiteren F430 kom-plettierten das Ferrari-Podest.

Die beiden Ferrari der Tabellenführer von AF Corse waren chancenlos. Matteo Bobbi/Jaime Melo wurden Fünfte und setzten sich in der Gesamtwertung um einen Punkt von Rui Aguas/Mika Salo ab, die hinter ihnen einliefen. Luca Riccitelli/Emmanuell Collard im Ebimotors-Porsche mussten nach einem Motorwechsel von hinten starten und gingen als Neunte leer aus. Beste Stuttgarter Vertreter waren Wolfgang Kaufmann/Luca Moro auf Platz sieben.

Daniel Stoffel

 
GO TOP
  [Home] [Formel 1] [TW-WM] [DTM] [Formel 3] [Rallye-WM] [Dt. Rallyes] [News]
[Links] [Kontakt] [Mail] [Impressum] [nach oben]
© Copyright 1999/2006 Auto-Sportwelt|