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Meisterlich:
Deutsche Meister Kremer/Berßen verabschieden mit siebtem Saisonsieg
die Deutsche Meisterschaft ins nächste Jahrtausend
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Die Sieger: Kremer/Berßen (Foto: Jürgen Hahn)
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Mit einer meisterlichen Leistung verabschiedeten die Deutschen Champions
Armin Kremer/Fred Berßen (Friedrichsruhe/Berlin) die Deutsche Meisterschaft
ins nächste Jahrtausend. Der dreifache Deutsche Meister Kremer landete
im von Subaru Deutschland eingesetzten Impreza WRC mit seinem siebten
Saison-Triumph einen klaren Start- und Ziel-Sieg. Nach 14 teils
schmierigen Prüfungen (= 122 km) verwiesen Kremer/Berßen beim letzten
DM-Lauf in diesem Jahrtausend die Vorjahressieger Sven Haaf/Dieter
Hawranke (Windeck/Kassel) in dem etwas leistungsmäßig unterlegeneren
Gruppe N-Mitsubishi Carisma GT von Ralliart Gremany um 2.15 Minuten
auf den zweiten Platz. Die Überraschung der 29. Int. ADAC-Saarland-Rallye
waren Jan Becker/Peter Göbel (Reinek/Korb), die in ihrem seriennahen
Mitsubishi Lancer mit einem Rückstand von 3.43 Minuten den dritten
Platz einfuhren.
"Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Es hat trotz der schmierigen
Strecke viel Spaß gemacht. Ich denke, wir können nun einige Erkenntnisse
zu unserem Start bei der RAC-Rally mitnehmen", äußerte sich Kremer
zu seinem ersten Sieg im Saarland. Die Sieger wurden bei der Zielankunft
in Orscholz mit einem feierlichen Feuerwerk, das ganz Orscholz erleuchtete,
begüßt. "Für mich ist dies ein tolles Ergebnis. Gegen Armin Kremer
hatte ich ohnehin keine Chance. Und auch noch Dritter in der DM
zu werden, war ohne nur Theorie. Deswegen freue ich mich über den
zweiten Platz", erklärte Sven Haaf. Der vierte Platz reichte den
Proton Pert-Piloten Hermann Gaßner/Siegfried Schrankl (Surherim/Obing),
um im deutschen Chmapionat wieder einmal die Gruppe N-DM-Wertung
zu gewinnen und in der Endtabelle der Deutschen Meisterschaft den
letzten Podiumsplatz zu erklimmen. Hinter Gaßner liefen die deutschen
Vizemeister Niki Schelle/Gerhard Weiß (Hohenpeißenberg/München)
im Opel Astra Kit-Car auf dem fünften Rang ein und gewannen damit
die Formel 2. Den Sieg in dieser Wertung verpaßten sehr früh Raimund
Baumschlager/Klaus Wicha (Österreich/Bad Karlshafen), die nach zwei
Reifenschäden am von Seat Deutschland eingesetzten Ibiza Kit-Car
auf der WP 2 aus der Spitzengruppe fielen und am Ende den zehnten
Rang belegten. "Nach den Stimmen der Fahrer und der Zuschauer, wir
waren erstaunt, wie viele an der Strecke waren, können wir auf eine
gute Veranstaltung zurückblicken. Dies gibt uns Mut und Motivation,
auch ein gutes DM-Finale im nächsten Jahrtausend zu organisieren",
zog Rallyeleiter Thomas Krisam ein Fazit aus der Saarland-Rallye,
die nach 1993 wieder zur DM zählte.
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Endergebnis:
1. Kremer/Berßen (D/D), Subaru Impreza WRC: 1.19.39 h.
2. Haaf/Hawranke (D/D), Mitsubishi Carisma GT, + 2.15"
3. Becker/Göbel (D/D), Mitsubishi Lancer, + 3.43"
4. Gaßner/Schrankl (D/D), Proten Pert, + 3.51"
5. Schelle/Weiß (D/D), Opel Astra Kit-Car, + 4.51"
6. Gansen/Bley (L/L), Mitsubishi Lancer, + 5.59"
7. Schroeder/Bodem (L/L), Mitsubishi Lancer, + 6.16"
8. Köhler/Schwalié (D/D), Skoda Felicia Kit.Car, + 8.45"
9. Gengler/Reicher (L/L), Mitsubishi Lancer, + 9.31"
10. Baumschlager/Wicha (A/D), Seat Ibiza Kit-Car, + 10.14"
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DM-Endstand:
1. Kremer/Berßen: 379 Punkte
2. Schelle/Weiß: 296
3. Gaßner/Schrankl: 230
4. Haaf/Hawranke: 220
5. Mohe/Kölbach: 168
6. Teubner/Besse: 164
7. Dobberkau/Weiß: 120
8. J. Depping/S. Moufang: 119
9. Stock/Ruf: 111
10. Bijvelds/Bijvelds: 82
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