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Im Detail:
Reglement und Rennablauf
Einzigartiges Konzept
sichert Hochspannung in jeder Minute
Stehender GP- und fliegender lndy-Start durch zwei Rennsektionen
Zwei Qualifyings entscheiden über die Pole Position
4,5 Millionen Mark Preisgeld pro Saison für Teams, Fahrer und Boxencrews
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Eigene Wertung für den schnellsten Boxenstopp
Ein einzigartiges Reglement und die höchste Preisgelddotierung innerhalb
der Top 10 kennzeichnen die neu gegründete V8STAR: Prämien in Höhe
von insgesamt 4,5 Millionen Mark werden in der Auftaktsaison an
die Teilnehmer ausgeschüttet. Berücksichtigt wird dabei sogar jede
einzelne Führungsrunde eines Fahrers. Damit sorgt die V8STAR für
Hochspannung vom Qualifying bis zum Zieleinlauf und vom Auftaktrennen
bis zum Saisonende: Teams, Boxencrews und Fahrer müssen permanent
Topleistungen bringen, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
Die Zuschauer erwartet an den Rennsamstagen ein Spektakel, bei dem
die Entscheidung um den Zieleinlauf am Ende des Rennens nicht die
einzige bleibt: Die Karten werden im Verlauf eines Renntages mehrfach
neu gemischt.
Training und Qualifying:
Die Besten müssen noch mal ran Nach zwei freien Trainings am Freitag
wird es einen Tag später zum ersten Mal ernst: Im Qualifving am
Samstagvormittag haben die Fahrer 50 Minuten Zeit, um ihre schnellste
Runde auf den Asphalt zu bringen. Nach Ende des Zeittrainings entscheiden
die Rundenzeiten jedoch nur ab Platz neun über die Startplätze für
das Rennen -die besten acht Piloten müssen in einem zusätzlichen
Top-8-Qualifving nochmals beweisen, was in ihnen steckt. Und dabei
wird den Zuschauern bereits packende Renn-atmosphäre geliefert:
In zwei Sprintrennen zu je vier Fahrzeugen wird die Aufstellung
der ersten vier Startreihen ermittelt. Teamwork steht bei den Zwei-Runden-Rennen
mit stehendem Grand-Prix-Start im Mittelpunkt: Denn nach der ersten
Runde müssen die V8STAR-Piloten zum Radwechsel an die Box, ehe es
wieder auf die Strecke geht und das Top-8-Qualifying nach Runde
zwei abgewunken wird.
Das Rennen, Teil 1:
Aus dem Stand in die Punkte Das Rennen über insgesamt rund 160 Kilometer
selbst liefert Spannung wiederum doppelt: Jeder Lauf ist in zwei
Sektionen zu je rund 80 Kilometer mit eigener Wertung unterteilt,
bereits für Teil 1 wird ein Preisgeld von rund 110.000 Mark ausgeschüttet.
Nach Aufstellung und Einführungsrunde beginnt die erste Rennsektion
klassisch mit stehendem Start. In der zweiten Hälfe der ersten Rennsektion
wird den Fahrern das Zeichen für den Pflicht-Boxenstopp gegeben:
Die V8STAR-Piloten haben drei Runden Zeit, um an die Box zu fahren
und alle vier Räder auf Bestzeit auszutauschen - nachgetankt wird
nicht.
Der Boxenstopp:
Gutes Teamwork ist rennentscheidend Jetzt beginnt das Rennen für
die Mechaniker der Teams, bei dem ein Preisgeld von insgesamt 50.000
Mark auf dem Spiel steht: Wer seinen Fahrer am schnellsten mit neuen
Slicks versorgt, hat ihn weiter nach vorne gebracht. Eine Herausforderung
der besonderen Art stellt sich dabei für Teams mit zwei Fahrzeugen:
Sie müssen entscheiden, wer als Erster neue Räder aufgezogen bekommt.
Bei der Abfertigung sam-meln die Boxencrews darüber hinaus eigene
Punkte - die schnellste Crew erhält 14 Punkte, die zweitschnellste
12, alle Folgenden erhalten jeweils einen Punkt weniger bis Platz
12 (zwei Punkte). Bei Teams mit zwei Fahrzeugen wird nur der schnellste
Reifenwechsel der Crew gewertet. Die Reihenfolge, in der die Fahrer
in der letzten Rennrunde dieser Sektion über die Ziellinie fahren,
entscheidet über die erste Punkteverteilung: Der erste erhält 26
Punkte, der zweite 24 Punkte, alle Folgenden erhalten jeweils einen
Punkt weniger. Über die Platzierung, welche die V8STAR-Piloten nach
Ende des Boxenstopps einnehmen, entscheidet also auch die Crew -
wer am schnellsten schraubt, liegt vorn.
Anschließend wird die erste Rennsektion abgewunken, gleichzeitig
neutra-lisiert ein Safety-Car das Rennen. Das bedeutet: Zum Start
in die zweite Sektion werden für alle Piloten wieder gleiche Voraussetzungen
geschaffen. Denn Rundenverluste aus der ersten Sektion oder aus
der Safety-Car-Phase werden nicht berücksichtigt.
Das Rennen, Teil 2:
Rausreißen oder Vorsprung wahren Haben sich alle Fahrer in entsprechender
Reihenfolge hinter dem Safety-Car einge-ordnet, beginnt die zweite
Sektion des Rennens mit fliegendem Indy-Start. Für die Fahrer geht
es nun darum, dasBeste aus der Arbeit zu machen, die das eigene
Team geleistet hat: Sich entweder mit allem fahrerischen Können
nach vorne zu arbeiten oder das gute Teamwork aus den Radwechseln
zu verteidigen. Beim Zieleinlauf der zweiten Sektion gilt zwar die
gleiche Punkteverteilung wie beim Einlauf der ersten Sektion: 26
Punkte für Platz eins, 24 für Platz zwei, usw. Einen besonderen
Anreiz liefert hingegen das verdoppelte Preisgeld: Allein für die
zweite Sektion werden rund 220.000 Mark bereit gehalten. Tagessieger
ist derjenige, der am Ende des Gesamtrennens als Erster über die
Ziellinie fährt. Ihm gebührt der Ruhm für diesen Tag, gemeinsam
mit dem Zweit- und Drittplatzierten auf dem Siegerpodest zu stehen.
Doch für den Gesamtsieg der Saison zählen für Teams und Fahrer die
Punkte aus beiden Sektionen aller Rennen. Der Gesamtsieger: Am Saisonende
zählt jeder Punkt Am Ende der Saison werden alle Punkte, welche
die Fahrer in den 18 Sektionswertungen aller neun Rennen erzielt
haben, zusammenge-zählt: Wer die meisten Punkte hat, ist Sieger
der V8STAR 2001. Dass jeder Punkt in der Endabrechnung zählt, zeigt:
Für die besten acht Fahrer werden 270.000 Mark Preisgeld ausgeschüttet.
Doch Gewinner gibt es nicht nur unter den Fahrern. Auch die Teams
und Boxencrews kämpfen um Titel: Das Siegerteam V8STAR und die Top-Crew
V8STAR. Siegerteam V8STAR wird diejenige Mannschaft, deren Fahrer
am meisten Punkte in allen Rennen gesammelt haben. Top-Crew V8STAR
wird das Team, dessen Boxencrew die meisten Punkte für schnellste
Reifenwechsel während der Saison erhalten hat. Wiederum steht viel
Geld auf dem Spiel: 100.000 Mark Preisgeld werden für die besten
drei Teams und weitere 130.000 Mark für die besten acht Boxencrews
ausgeschüttet.
Mit diesem Konzept gibt es während eines V8STAR-Rennens und über
die gesamte Saison keine ruhige Minute - weder für Fahrer und Teams
noch für die Zuschauer. Fahrer und Teams müssen perfekt zusammenarbeiten,
um am Ende auf dem Siegertreppchen zu stehen. Selbst jede einzelne
Runde zählt: Die Fahrer kassieren - abhängig von der jeweiligen
Streckenlänge - für jede Führungsrunde eine Prämie zwischen 500
und 1.000 Mark. Preisgelder: Stetige Leistung zahlt sich dreifach
aus -jeder, der startet, verdient. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt
450.000 Mark pro Rennen gehen an drei Gruppen: Fahrer, Teams und
Boxencrews. Die Piloten haben drei Möglich-keiten, Prämien zu sammeln:
Für jede Führungsrunde im Rennen, für die schnellste Rennrunde pro
Rennsektion (Sektion eins: 2.000 Mark, Sektion zwei: 4.000 Mark)
und für die vier besten Startplätze nach dem Top-8-Qualitying: Dafür
werden für die Pole Position 8.000 Mark und für Startplatz vier
noch 2.000 Mark vergeben. Die Summe der Fahrer-Preisgelder beträgt
so pro Rennen bis zu 58.000 Mark. Die Boxencrews erhalten gemäß
ihrer erzielten Punkte Prämien: 550 Mark ist jeder Team-Punkt für
schnelle Boxenstopps wert. Die schnellste Mechaniker-Mannschaft
erhält somit pro Rennen 7.700 Mark, die zwölftschnellste noch 1.100
Mark. Pro Rennen werden insgesamt rund 50.000 Mark Preisgeld an
die Boxencrews aus-geschüttet.
Der Löwenanteil des Preisgeldes entfällt auf die Teams und richtet
sich nach den Punkten, welche die Fahrer für sie erzielt haben.
Jeder Punkt der ersten Sektion ist 350 Mark wert, jeder Punkt der
zweiten mit 700 Mark doppelt soviel. Für die erste Sektion betragen
die Preisgelder somit 700 bis 9.100 Mark, für die zweite 2.100 bis
27.300 Mark. Pro Rennen beträgt der Prämienanteil für die Teams
insgesamt mehr als 340.000 Mark. Die Jahres-endwertung, bei der
nochmals 500.000 Mark Preisgelder ausgeschüttet werden, berücksichtigt
ebenfalls die Leistung von Fahrern, Teams und Boxencrews. 270.000
Mark entfallen insgesamt auf die Fahrer (verteilt auf Platz eins
bis acht), 130.000 Mark auf die Boxen-Crews (verteilt auf Platz
eins bis acht) und 100.000 Mark auf die Teams (verteilt auf Platz
eins bis drei). Im
Detail:
Technik und Sicherheit Achtzylinder-Kraftpaket mit
spektaku lärem Sound · V8STAR-Triebwerk bietet 450 PS Leistung aus
5,7 Litern Hubraum
Einheitlicher Gitterrohrrahmen aus hochfestem Chrom-Molybdän-Stahl
Modernster Sicherheitsstandard folgt Empfehlungen der FIA
Fahrerisches Können gibt den Ausschlag
Bullige Kraft, hohe Sicherheit und gleiche Chancen für alle - das
sind die Leitideen für einen Tourenwagen, den es so in Deutschland
noch nicht gegeben hat. Wenn die Fah-rer der V8STAR am 28. April
im Motopark Oschersleben zum ersten Mal auf das Gas-pedal drücken,
ist der Startschuss der mit Abstand stärksten Rennserie innerhalb
der Top 10 gefallen - und das mit Einsatzwagen, die eigens für die
Silhouettenserie kon-struiert und gefertigt wurden. V8: Das steht
für die V-förmig angeordneten acht Zylinder des Herzstücks jedes
V8STAR-Renners.
Hersteller des bulligen Motors ist das Unternehmen des US-amerikanischen
Konstrukteurs Jack Roush. Der NASCAR-Tuner hat nach den Vorgaben
der V8STAR ein Kraftpaket entwickelt, das aus 5,7 Litern Hubraum
450 PS ent-facht - den V8-typischen grollenden Donnersound inklusive.
Somit steht den V8STAR-Teams ein Aggregat zur Verfügung, das exakt
auf die Anforderungen der Rennserie zugeschnitten ist und durch
sein robustes Design höchste Zuverlässigkeit bietet. Pro Zylinder
beatmen zwei Ventile das Triebwerk. Die Kraftübertragung auf die
Hinterräder erfolgt durch ein sequentielles Sechsganggetriebe, das
vom australischen Getriebespezialisten Holinger hergestellt wird
und sich bereits seit vielen Jahren in der dortigen V8-Tourenwagenserie
durch Zuverlässigkeit bewährt.
Dank Aluminium nur rund 200 Kilogramm leicht, beschleunigt das bärenstarke
Herz-stück den V8STAR-Renner auf gut 280 km/h Spitzengeschwindigkeit.
Dabei dreht der Motor bis auf 7.000 Ulmin, sein maximales Drehmoment
von 580 Nm liegt jedoch schon bei 4.750 Ulmin an und sorgt damit
für kräftigen Durchzug auch im unteren Drehzahlbereich. Seinen Biss
zeigt der V8STAR, ausgerüstet mit einem 120-Liter-Tank, damit vor
allem beim Herausbe-schleunigen aus Kurven.
Bei der Auslegung des Motors galt es, vor allem auf Langlebigkeit
Wert zu legen: Anstatt sich permanent am Limit zu bewegen und damit
mögliche Ausfälle und Kosten zu provozieren, verfügen die Triebwerke
selbst bei Hochgeschwindigkeitskursen über genügend Reserven. Dadurch
wird der Einsatz eines Motors über die gesamte Saison möglich. Da
das Aggregat ausschließlich vermietet wird - die jährliche Netto-Miete
beträgt 72.000 Mark -, haben die Teams zudem Planungssicherheit
und geringere Kosten. Sollte es dennoch zu einem Motorschaden kommen,
stehen Reservemotoren als Ersatz sofort bereit. Der Motorentausch
ist im Leasingvertrag enthalten.
Um allen V8STAR-Teams die gleichen Chancen zu garantieren und so
den Zuschauern spannende Zweikämpfe zu bieten, dürfen weder Motor
noch das Getriebe verändert werden. Zudem sind elektronische Fahrhilfen
wie Antiblockiersystem oder Trakti-onskontrolle verboten. Die Triebwerke
sind mit einer einheitlichen Elektronik ausgestattet und verplombt,
während der Rennsaison finden regelmäßige Kontrollen statt.
Im Rennen entscheidend: Fahrkunst und Feinabstimmung. Da alle fünf
Kunststoff-Silhouetten nach aufwändigen Abstimmungen im Windkanal
über die gleichen aerodynamischen Eigenschaften verfügen, haben
die Teams nur zwei Möglichkeiten, Vorteile im Rennen zu erzielen:
Fahrer und Techniker können die Einstellung des Heckflügelwinkels
in festgelegten Verstell-bereichen verändern sowie das Fahrwerk
individuell abstimmen und dabei aus drei verschiedenen Federpaketen
auswählen. Das Fahrwerk zeichnet sich durch Einzelradaufhängung,
Doppelquerlen-kerachse vorn und hinten sowie Bilstein-Dämpfer und
H&R-Schraubenfedern aus.
Auch bei der Wahl der Reifen zählt das Gleichheitsprinzip. Jedes
Team darf pro Rennen und Fahrzeug zehn Goodyear-Slicks im Format
12 x 18" vorne und 14 x 18" hinten verwenden. Dank dieses Konzepts
der technischen Gleichheit zählt vor allem eines: Fahrerische und
teamstrategische Kreativität. Ein spannender Rennverlauf ist damit
garantiert. Für die Sicherheit der Piloten sorgt ein umfangreiches
Schutzpaket, das nicht nur den Empfehlungen des Weltautomobilverbandes
FIA folgt, sondern auch aufwändige Crashtests überstanden hat -
darunter einen obligatorischen Seitencrash sowie einen freiwillig
durchgeführten Frontalcrash.
Unter der 90 Kilogramm leichten, glasfaserverstärkten Kunststoff-Silhouette
verbirgt sich ein mit einem Finite-Elemente-Programm berechneter,
einheit-licher Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, in dessen
Zentrum eine Fahrerzelle aus Kohlefaser verschraubt ist. Sechspunkt-Sicherheitsgurt-System,
Rennsitz und Pedalene sind in diese Zelle integriert. Die Folge:
Der Pilot sitzt ähnlich wie in einem Formel-1 -Rennwagen weit hinter
der Vorderachse, nahezu mittig im Fahrzeug und damit nicht nur so
sicher wie möglich, sondern zudem nahezu opti-mal für eine möglichst
günstige Gewichtsverteilung und ein gut kontrollierbares Fahrverhalten.
Keine Kompromisse: Passive Sicherheit wird groß geschrieben Sollte
es zu einem Aufprall kommen, garantiert nicht nur die extrem hohe
Verwindungs-steifigkeit des Chassis größtmögliche Sicherheit für
die V8STAR-Heroen: Eine vordere Carbon-Crashbox und ein unter dem
hinteren Stoßfänger platziertes Crash-Pad im Heck schlucken enorme
Mengen an Energie. Die passive Sicherheit der V8STAR bietet damit
einen Sicherheitsstandard, der bislang im Tourenwagensport keinesfalls
selbstverständlich war.
Der Netto-Preis für ein komplettes
Fahrzeug-Kit ohne Motor liegt dennoch mit 265.000 Mark vergleichsweise
niedrig. Den Teams steht es zudem frei, den Kit zu leasen. Partner
der V8STAR bei der Fertigung der Fahrzeuge ist Nitec. Über 40 Prozent
aller Fahrzeugteile stammen von dem Niederzissener Spezialisten
vor allem Karosserieteile, Chassis mit Gitterrohrrahmen, Aufhängungen,
Sicherheitszelle und Crashkomponenten. Zudem übernahm Nitec die
Ausarbeitung des technischen Konzepts im Konstruktionsbereich unter
der Leitung der V8STAR- Gesamtverantwortlichen Peter Kayser und
Thomas Ammerschläger.
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