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29. April 2008
- Info - Mühlner Motorsport::
Mühlner Motorsport wieder auf dem Podium
* Schmitz, Engels und Fricke wurden Dritte
Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport
Team nahm am zweiten Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft
auf dem Nürburgring, dem 50. ADAC ACAS H&R Cup, nur mit einem
seiner drei Porsche 911 GT3 Cup teil. Für zwei der Boliden
konnten nicht genügend adäquate Fahrer gefunden werden. Wilfried
Schmitz (Baesweiler), Marcel Engels (Willich) und Florian
Fricke (Nienstädt) fuhren auf dem Porsche mit der Startnummer
778 einen beachtenswerten dritten Rang in der quantitativ
aber auch qualitativ sehr starken Porsche Cup Klasse ein.
Nur von Rang 12 aus gestartet, bewies das Mühlner Motorsport
Team einmal mehr, dass ein ausgewogenes Paket aus unfallfreier
Fahrt, technisch per-fekter Vorbereitung, schnellen Boxenstopps
und der richtigen Strategie oft ein besseres Ergebnis einbringt,
als ausschließlich Top Rundenzeiten, die dann manches Mal
auch Unfallbedingte Ausfälle mit sich bringen können.
"Ich freue mich sehr für unsere drei Fahrer, dass sie in Ihrem
erst fünften Rennen auf einem Porsche in dieser hart umkämpften
Porsche Cup Klasse bereits aufs Podium fahren konnten", berichtet
ein durchaus zufriedener Bernhard Mühlner. Wilfried Schmitz:
"Nachdem Marcel im vorigen Rennen mit 20 Sekunden Vorsprung
in Führung liegend einen Unfall hatte, wussten wir, dass wir
von der Speed her voll bei der Musik sind. Jetzt mussten wir
es auch einmal in ein entsprechendes Ergebnis umsetzen. Mit
einem Platz auf dem Podium in meinem erst fünften Rennen auf
einem Porsche bin ich sehr zufrieden."
Florian Fricke: "Ich bin ja erst zum dritten Mal dabei und
kam im vorigen Rennen durch den Unfall von Marcel nicht zum
Fahren. Insofern war es nach dem Saisonfinale im Oktober 2007
ja erst mein zweiter kompletter Turn auf einem Porsche und
deshalb freut es mich umso mehr, dass wir dieses tolle Ergebnis
einfahren konnten."
Marcel Engels: "Nachdem ich beim vorigen Rennen den Unfall
hatte, bin ich heute etwas verhaltener an die Sache herangegangen
und habe nicht ganz zu meiner normalen Speed zurückgefunden.
Aber das tolle Ergebnis zeigt, dass eine ausgewogene Leistung
des ganzen Teams wichtiger ist als die reinen Rundenzeiten.
Die Mechaniker des Mühlner Teams hatten viel Arbeit, den Porsche
wieder zu reparieren. Sie haben einen tollen Job gemacht,
unser Auto war wie immer perfekt."
"Wir hoffen, dass wir beim nächsten Lauf an die guten Ergebnisse
der ersten beiden Rennen anknüpfen können und dann auch alle
drei Fahrzeuge am Start haben werden. Da uns der sportliche
Erfolg sehr wichtig ist, achten wir immer auf homogene Fahrerkombinationen.
Nur dann kann man um gute Platzierungen kämpfen, " gibt Teamchefin
Renate-Carola Mühlner einen Aus-blick auf das nächste Rennen
zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft am 10. Mai.
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