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Info - PSR-Team / Volvo:

Neuer Zweiliter Volvo S60 zeigt viel Potenzial

Der neuerdings mit einem Zweiliter-Motor ausgestattete Volvo S60 des PSR-Teams von Danny Berk zeigte beim fünften Lauf der Deutschen Lang-strecken-Meisterschaft seine Muskeln: Ulli Andree drehte in der Qualifikation die schnellste Runde, die je ein Volvo auf der Nordschleife fuhr; im Rennen lief der Göteborger Vierzylinder auf Platz 2 ein - und all das bei seinem erst dritten Einsatz.

Die SP3-Klasse innerhalb der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft hat einen neuen Sieganwärter: Den Volvo S60, den das Team von Danny Berk im Laufe dieses Jahres von 2,5 auf zwei Liter Hubraum umgerüstet hat. Am Samstag bestritten Ulli Andree, Remo Lips und André Lips mit dem umge-bauten Volvo dessen dritten Einsatz. Andree stellte den Vierzylinder mit einer Rundenzeit von 9.13,450 Minuten auf die Pole Position der Klasse.

"Das war eine neue Volvo Rekordrunde auf der Nordschleife", freute sich der Kölner. "Und dabei hat sich im Cockpit auch noch alles sehr gut und sehr locker angefühlt. Wenn wir weiter konsequent an der Abstimmung arbeiten, können wir aus diesem Konzept sicher noch mehr rauskitzeln."

Andree fuhr den Starttörn und übernahm vom Fleck weg die Führung. Er wur-de allerdings über die gesamten ersten zehn Runden von einem Honda S2000 und einem Kissling-Opel aufs härteste gefordert. Nach zehn Runden übergab er als Spitzenreiter an Remo Lips. Der Züricher teilte sich mit seinem Bruder André den Rest des Rennens.

Über die Distanz konnten die beiden Eidgenossen die Spitzenposition, die Andree herausgefahren hatte, zwar nicht verteidigen - liefen aber als Zweite ihrer Klasse ein.

Teamchef Danny Berk zog nach dem ersten Podestplatz beim erst dritten Einsatz ein positives Fazit. "Der Schritt, den Motor umzurüsten, hat sich als goldrichtig erwiesen", strahlte der Adenauer. "Wir haben gezeigt, dass wir mit diesem Konzept um Siege mitfahren können. Wir müssen noch etwas an der Reifennutzung arbeiten. Wir springen derzeit noch zwischen zwei Mischun-gen hin und her. Für die härtere Mischung müssen wir noch ein Set-Up finden, mit dem sie über Distanz weniger abbauen. Aber das ist der normale Prozess, wenn man sich auf ein neues Auto einschiessen muss."

 
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