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Fleper Motorsport gewinnt spannendes Regenrennen
• Starkes Debüt des Autohaus Lenzen in der Peugeot TOTAL
Langstreckentrophy
• Rink Racing und Team Utsch/Lohmann belegen die Trophyplätze
zwei und drei
• Alle gestarteten Peugeot 207 RC "VLN" kommen ins Ziel

Der zweite Lauf der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN) wurde vor allem vom Wetter geprägt. Am besten zurecht kamen mit den schwierigen naß-kalten Bedingungen auf der Nürburgring-Norschleife Meik Utsch und Harald Thönnes. Das Duo von Fleper Motorsport trat mit seinem Peugeot 207 RC "VLN" in der Division "Specials 2 T" an und sicherte sich nicht nur den ersten Rang in dieser Division sondern auch den Sieg in der "Peugeot TOTAL Langstreckentrophy 2009". Utsch/Thönnes hatten bereits in der zweiten Runde des 34. DMV 4-Stunden-Rennens die Führung im Feld der Peugeot übernommen und diese Position bis ins Ziel behauptet.

"Ich freue mich sehr über den Erfolg. Es war ein enger Kampf mit den Kon-kurrenten", sagte Harald Thönnes. Der zweite Peugeot von Fleper Motorsport ging im Rennen nicht an den Start, da das Auto durch einen Unfall im Trai-ning zu stark beschädigt worden war.

Zu den engsten Verfolgern von Utsch/ Thönnes gehörte das Team Rink Racing, das während des Großteils des Rennens in Schlagdistanz zu den Spitzenreitern lag. Das Vater-Sohn-Gespann von Ralph-Peter und Christopher Rink aus Frankfurt am Main verteidigte mit dem zweiten Rang die Führung in der "Peugeot TOTAL Langstreckentrophy 2009". "Wir haben das Fahrwerk optimiert und im Regen habe ich ein gutes Gefühl für das Fahrzeug ent-wickelt", so der 20 Jahre alte Christopher Rink.

Das Team Utsch/Lohmann beendete das Rennen nach vier Stunden auf den dritten Platz. Motorsporteinsteiger Peter Utsch zeigte bei den schwierigen Bedingungen eine gute Leistung, sieht seinen Lernprozess mit dem Peugeot 207 RC "VLN" aber noch nicht für abgeschlossen an: "Ich werde mich lang-sam weiter nach vorn tasten, aber ich fühle mich bereits jetzt schon im Auto sehr wohl."

Für Hömberg Motorsport verlief das Zeittraining bei der zweiten VLN-Ver-anstaltung des Jahres viel versprechend. Bernd Hömberg fuhr im Regen mit 10.48,043 Minuten die schnellste Runde in einem Peugeot 207 RC "VLN". Allerdings verspekulierte sich die Mannschaft aus Plettenberg im Rennen mit der Fahrwerkseinstellung. "Wir fuhren mit einer Abstimmung für trockenes Wetter, was sich als Fehler herausgestellt hat", erklärte Hömberg, der zusammen mit Teamkollege Juan Crespo Vierter wurde.

Eine spektakuläre Aufholjagd legte Michael Bohrer vom Autohaus Lenzen hin. Er musste aus der Boxengasse starten und kämpfte sich dennoch ins Vor-derfeld des Trophy-Starterfeldes. Allerdings wurden er und sein Teamkollege Timo Frings durch Probleme mit der Tankentlüftung gebremst und fielen am Ende auf Rang fünf zurück. "Ich bin dennoch zufrieden mit dem Auto. Der Peugeot 207 RC "VLN" besitzt viel Potential", so Bohrer.

 
 
 
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